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	<title>Kommentare zu: Wellness &amp; Luxus</title>
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	<description>Der Jubiläumsblog des Deutschen Wellness Verbands</description>
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		<title>Von: Katarina Banach</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/01/03/neuer-artikel/comment-page-1/#comment-22</link>
		<dc:creator>Katarina Banach</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:32:50 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Luxus meine ich nicht unbedingt die käuflichen Angebote, die über Image und Preis eine Aura von kostspieliger Exklusivität verströmen. Ich sehe Luxus als einen Status des wachen Bewusstseins, als die Freiheit, seine Aufmerksamkeit Dingen zu widmen, die einem persönlich gut tun, vermeintlich aber eher in die Kategorie L`art pour l`art gehören. Ich meine eine persönliche Kompetenz, Sinnbezüge zu einer Essenz des Lebens herstellen zu können, die unter der Oberfläche von Dingen liegt. Persönliche Werte ausleben zu können. Und damit eine Wahrheit leben, die wiederum die Urquelle der Gesundheit darstellt. 
Es braucht tatsächlich Zeit, um alles richtig zu genießen. Damit der Genuss auch wirklich fruchtet. Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Luxus meine ich nicht unbedingt die käuflichen Angebote, die über Image und Preis eine Aura von kostspieliger Exklusivität verströmen. Ich sehe Luxus als einen Status des wachen Bewusstseins, als die Freiheit, seine Aufmerksamkeit Dingen zu widmen, die einem persönlich gut tun, vermeintlich aber eher in die Kategorie L`art pour l`art gehören. Ich meine eine persönliche Kompetenz, Sinnbezüge zu einer Essenz des Lebens herstellen zu können, die unter der Oberfläche von Dingen liegt. Persönliche Werte ausleben zu können. Und damit eine Wahrheit leben, die wiederum die Urquelle der Gesundheit darstellt.<br />
Es braucht tatsächlich Zeit, um alles richtig zu genießen. Damit der Genuss auch wirklich fruchtet. Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein, nicht wahr?</p>
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		<title>Von: Raoul Kroehl</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/01/03/neuer-artikel/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>Raoul Kroehl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 11:51:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Luxus den Reiz des Wenigen, des Kostbaren, des Exklusiven beinhalten soll, gehört sicher der Begriff „Zeit“ dazu. Das vielleicht kostbarste Gut überhaupt - zwar handel-, aber nicht speicherbar - ist in unserer modernen Zeit extrem zweischneidig geworden: wir streben nach Zeit, wir schenken Zeit, wir kaufen Zeit, aber es ist genau dieselbe Zeit, welche Krank macht - in Form von Stresssymptomen.

Definiert man den Begriff Wellness richtig, also gerade auch in Richtung Prävention, stellt sich die Frage, inwieweit der Wellnessmarkt die richtigen Antworten auf die Frage nach den Ursachen von Stress, Techniken zur Stressvermeidung und individueller Stresstherapie zur Verfügung stellt und was die Zukunft hier noch bringen wird. Vieles bleibt an der (kosmetischen) Oberfläche, doch zur Körperpflege gehört auch die Seelenpflege - die ganzheitliche (holistische) Sichtweise des Menschen.

Wenn Luxus aber den monetären Begriff darstellen soll, muss man sich bewusst werden, dass hier ein absolutes Nischenprodukt angeboten wird: für einen kleinen Personenkreis innerhalb der Bevölkerung, die sich den „Luxus“ einer Wellnessbehandlung auch leisten kann. Sollte sich Wellness hier nicht stärker demokratisieren, erreichbar für breitere Bevölkerungsschichten? Welche Angebote könnten dies leisten, auch gesehen vor den Kosten, welche entstehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Luxus den Reiz des Wenigen, des Kostbaren, des Exklusiven beinhalten soll, gehört sicher der Begriff „Zeit“ dazu. Das vielleicht kostbarste Gut überhaupt &#8211; zwar handel-, aber nicht speicherbar &#8211; ist in unserer modernen Zeit extrem zweischneidig geworden: wir streben nach Zeit, wir schenken Zeit, wir kaufen Zeit, aber es ist genau dieselbe Zeit, welche Krank macht &#8211; in Form von Stresssymptomen.</p>
<p>Definiert man den Begriff Wellness richtig, also gerade auch in Richtung Prävention, stellt sich die Frage, inwieweit der Wellnessmarkt die richtigen Antworten auf die Frage nach den Ursachen von Stress, Techniken zur Stressvermeidung und individueller Stresstherapie zur Verfügung stellt und was die Zukunft hier noch bringen wird. Vieles bleibt an der (kosmetischen) Oberfläche, doch zur Körperpflege gehört auch die Seelenpflege &#8211; die ganzheitliche (holistische) Sichtweise des Menschen.</p>
<p>Wenn Luxus aber den monetären Begriff darstellen soll, muss man sich bewusst werden, dass hier ein absolutes Nischenprodukt angeboten wird: für einen kleinen Personenkreis innerhalb der Bevölkerung, die sich den „Luxus“ einer Wellnessbehandlung auch leisten kann. Sollte sich Wellness hier nicht stärker demokratisieren, erreichbar für breitere Bevölkerungsschichten? Welche Angebote könnten dies leisten, auch gesehen vor den Kosten, welche entstehen?</p>
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