Unter der Oberfläche geht es weiter…

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Raoul Kroehl fragt: “Wenn Luxus aber den monetären Begriff darstellen soll, muss man sich bewusst werden, dass hier ein absolutes Nischenprodukt angeboten wird: für einen kleinen Personenkreis innerhalb der Bevölkerung, die sich den „Luxus“ einer Wellnessbehandlung auch leisten kann. Sollte sich Wellness hier nicht stärker demokratisieren, erreichbar für breitere Bevölkerungsschichten?”

Mit Luxus meine ich nicht unbedingt die käuflichen Angebote, die über Image und Preis eine Aura von kostspieliger Exklusivität verströmen. Ich sehe Luxus als einen Status des wachen Bewusstseins, als die Freiheit, seine Aufmerksamkeit Dingen zu widmen, die einem persönlich gut tun, vermeintlich aber eher in die Kategorie L`art pour l`art gehören. Ich meine eine persönliche Kompetenz, Sinnbezüge zu einer Essenz des Lebens herstellen zu können, die unter der Oberfläche von Dingen liegt. Persönliche Werte ausleben zu können. Und damit eine Wahrheit leben, die wiederum die Urquelle der Gesundheit darstellt.
Es braucht tatsächlich Zeit, um alles richtig zu genießen. Damit der Genuss auch wirklich fruchtet. Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein, nicht wahr?

Ihre
Katarina Banach

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  1. Sylvia Dinter sagt:

    Liebe Frau Banach – ein sehr schöner Ansatz, wie ich finde! Ich frage mich aus Marketingsicht – wieviel Wellness braucht Luxus und wieviel Luxus braucht Wellness? Gerade Themen ‘unter der Oberfläche’ sind oft nicht sichtbar und deshalb eben auch nicht rational wahrnehmbar. Im Marketing von Wellness sehe ich hier eine große Herausforderung im Bereich der PR/Pressearbeit. Es hat Jahre benötigt, um den Medien klar zu machen was der Unterschied zwischen Fitness und Wellness und zwischen der Sauna im Hotelkeller und einem Spa ist. Wo geht die Reise hin … und ist diese kommunizierbar?

  2. Katarina Banach sagt:

    Liebe Frau Dinter, es kommt ganz darauf an, wie man beides, Wellness und Luxus, definiert. Ich hatte eine Urtante, eine ältere Dame; sie war nicht wohlhabend, ganz im Gegenteil. Aber sie legte immer den größten Wert darauf, dass ihre Hände und Nägel perfekt gepflegt waren…

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