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	<title>Kommentare zu: Fachkompetenz oder Gewinnmaximierung bei Wellnessaus- und -weiterbildungen</title>
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	<description>Der Jubiläumsblog des Deutschen Wellness Verbands</description>
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		<title>Von: Christoph Hasenstab</title>
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		<dc:creator>Christoph Hasenstab</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:58:28 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Susat,

ich stimme Ihrer Beschreibung der Situation am Markt zu und möchte einige Ergänzungen hinzufügen. 
Die Kommision Wellnessberufe und der Förderverein Wellnessberufe e.V. haben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wellnessverband Standards gesetzt, die auf der Website des Verbandes veröffentlicht sind. Ebenso hat die BIBB, eine Institution, die die Erstausbildung in Deutschland regelt in der Zwischenzeit eine Untersuchung vorgenommen, um die Frage zu klären, ob Wellnessberufe eine Erstausbildung rechtfertigen. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Desweiteren läuft gerade ein soziologisches Forschungsprojekr zu dieser Fragestellung.
Das heißt, die Bundesregierung und die Wissenschaft haben den Bedarf erkannt. Die Frage die an dieser Stelle bleibt lautet: Wie lange wird es dauern bis Ergebnisse vorliegen?  Erfahrungen aus der Fitnessbranche lassen vermuten, dass es eine Weile braucht bis Ergebnisse und eine Regelung vorliegen werden.

Solange reguliert es sicherlich der Markt. Dies ist möglicherweise sogar der bessere Weg. Die Regulierung &quot;von oben&quot; bedeutet ein Miteinander vieler Akteure mit zum Teil unterschiedlichsten Interessen, die oftmals nicht an Wellness  und Gesundheit orientiert sind, sondern vielmehr an den Interessen des Berufsverbandes oder einer anderen Lobby.
Der Markt hingegen besteht aus Anbietern und Verbrauchern, die zusehends mehr Wissen und Erfahrung zum Thema Wellness und Gesundheit besitzen. Verbraucher, die einmal wie Sie berichten eine schlechte Weiterbildung besucht haben , werden den Anbieter nicht weiter empfehlen und bei der nächsten Fortbildung sehr genau die Qualität prüfen. Dies gilt auch für Wellnessanwendungen im Spa Bereich. 
Qualität wird zukünftig die Spreu vom Weizen trennen. Je höher das Bewusstsein für die eigene Gesundheit der am Markt agierenden Menschen ist, um so größer wird die Menge an hochwertigen Dienstleistungen und Produkten. Daher sehe ich die schnellste und beste Möglichkeit in einen hohen Grad an Information und Wissen über Wellness und Gesundheit. Daran wirken wir bereits alle mit und können unsere Aktivität verstärken. 

In diesem Sinne, mit freundlichem Gruß

Christoph Hasenstab</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Susat,</p>
<p>ich stimme Ihrer Beschreibung der Situation am Markt zu und möchte einige Ergänzungen hinzufügen.<br />
Die Kommision Wellnessberufe und der Förderverein Wellnessberufe e.V. haben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wellnessverband Standards gesetzt, die auf der Website des Verbandes veröffentlicht sind. Ebenso hat die BIBB, eine Institution, die die Erstausbildung in Deutschland regelt in der Zwischenzeit eine Untersuchung vorgenommen, um die Frage zu klären, ob Wellnessberufe eine Erstausbildung rechtfertigen. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Desweiteren läuft gerade ein soziologisches Forschungsprojekr zu dieser Fragestellung.<br />
Das heißt, die Bundesregierung und die Wissenschaft haben den Bedarf erkannt. Die Frage die an dieser Stelle bleibt lautet: Wie lange wird es dauern bis Ergebnisse vorliegen?  Erfahrungen aus der Fitnessbranche lassen vermuten, dass es eine Weile braucht bis Ergebnisse und eine Regelung vorliegen werden.</p>
<p>Solange reguliert es sicherlich der Markt. Dies ist möglicherweise sogar der bessere Weg. Die Regulierung &#8220;von oben&#8221; bedeutet ein Miteinander vieler Akteure mit zum Teil unterschiedlichsten Interessen, die oftmals nicht an Wellness  und Gesundheit orientiert sind, sondern vielmehr an den Interessen des Berufsverbandes oder einer anderen Lobby.<br />
Der Markt hingegen besteht aus Anbietern und Verbrauchern, die zusehends mehr Wissen und Erfahrung zum Thema Wellness und Gesundheit besitzen. Verbraucher, die einmal wie Sie berichten eine schlechte Weiterbildung besucht haben , werden den Anbieter nicht weiter empfehlen und bei der nächsten Fortbildung sehr genau die Qualität prüfen. Dies gilt auch für Wellnessanwendungen im Spa Bereich.<br />
Qualität wird zukünftig die Spreu vom Weizen trennen. Je höher das Bewusstsein für die eigene Gesundheit der am Markt agierenden Menschen ist, um so größer wird die Menge an hochwertigen Dienstleistungen und Produkten. Daher sehe ich die schnellste und beste Möglichkeit in einen hohen Grad an Information und Wissen über Wellness und Gesundheit. Daran wirken wir bereits alle mit und können unsere Aktivität verstärken. </p>
<p>In diesem Sinne, mit freundlichem Gruß</p>
<p>Christoph Hasenstab</p>
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