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	<title>Kommentare zu: Grand Hotel und Kinder &#8211; das geht!</title>
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	<description>Der Jubiläumsblog des Deutschen Wellness Verbands</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Dec 2011 20:37:17 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Franka Hänig</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/05/06/grand-hotel-und-kinder-das-geht/comment-page-1/#comment-554</link>
		<dc:creator>Franka Hänig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:40:37 +0000</pubDate>
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		<description>Wie immer ist das sicherlich eine Frage der Dosis und wie du schon sagst, man kann da wohl nie eine allgemeine Lösung für alle Häuser finden. Eine klare und offene Ansprache von Seiten des Hotels ist da ebenso positiv wie verständnissvolle Eltern. An den letztgenannten scheint es allerdings mehr zu liegen als man denkt. Habe gerade in einer Zeitschrift einen Kommentar über kleine Kampfzwerge gelesen, die alles tun und lassen können. Die Eltern stehen daneben und finden alles Klasse, aber Regeln vorgeben wollen sie nicht, damit die Freiheit der Kinder nicht beschnitten wird - aha. Wenn man dann doch mal was sagt, kommt der bissige Satz: Sie haben wohl keine Kinder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer ist das sicherlich eine Frage der Dosis und wie du schon sagst, man kann da wohl nie eine allgemeine Lösung für alle Häuser finden. Eine klare und offene Ansprache von Seiten des Hotels ist da ebenso positiv wie verständnissvolle Eltern. An den letztgenannten scheint es allerdings mehr zu liegen als man denkt. Habe gerade in einer Zeitschrift einen Kommentar über kleine Kampfzwerge gelesen, die alles tun und lassen können. Die Eltern stehen daneben und finden alles Klasse, aber Regeln vorgeben wollen sie nicht, damit die Freiheit der Kinder nicht beschnitten wird &#8211; aha. Wenn man dann doch mal was sagt, kommt der bissige Satz: Sie haben wohl keine Kinder?</p>
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		<title>Von: Lutz Hertel</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/05/06/grand-hotel-und-kinder-das-geht/comment-page-1/#comment-478</link>
		<dc:creator>Lutz Hertel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 16:41:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ein &quot;heißes Thema&quot;, bzw. ein heikles. Denn in der Tat: werden Kinder gerade im Kontext Wellness &amp; Spa als Problem betrachtet. Warum? Weil man hierzulande Wellness auf passive Entspannung reduziert, also ruhige und stille Umgebungen für das Wellnesserlebnis erwartet. Da können Kinder eine ziemlich unkalkulierbare Störvariable darstellen. Ich habe die Diskussion um das Thema vor kurzem im Kreise einiger Wellnesshoteliers miterlebt. Es bilden sich schnell zwei Lager: Diejenigen, welche ihre Gäste vor den lärmenden (störenden) Kindern schützen wollen und jene, die sich als kinderfreundlich outen und für Kinder im Hotel mit Vehemenz eintreten. In der Diskussion zeigte sich aber auch schnell, wo die Lösungen liegen:
1. Kindern können Freiräume gegeben werden, ohne dass es zu Störungen der Gäste kommt, die die absolute Ruhe suchen (räumliche und zeitliche Zonen, Programm und Betreuung für Kinder).
2. Sind meistens nicht die Kinder die &quot;Schuldigen&quot;, sondern die Eltern, die es versäumen, ihren Kindern Grenzen zu setzen (die Kinder grundsätzlich brauchen).
3. Hat man als Gast immer die Möglichkeit, sich im Vorfeld einer Hotelbuchung zu erkundigen, welche &quot;Kinderpolitik&quot; das Hotel verfolgt.
4. Ist Wellness eben mehr als ein Zustand kurz vor der &quot;ewigen Ruhe&quot;. Lebensfreude, Lebendigkeit, Interaktion, Kommunikation und auch Überschwänglichkeit (wer traut sich das als Erwachsener noch? - Kinder können uns daran erinnern!). Das gehört alles auch dazu, wenn wir Wellness richtig begreifen. Aber zugegeben: Alles zur rechten Zeit am rechten Ort und nicht auf Kosten anderer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8220;heißes Thema&#8221;, bzw. ein heikles. Denn in der Tat: werden Kinder gerade im Kontext Wellness &amp; Spa als Problem betrachtet. Warum? Weil man hierzulande Wellness auf passive Entspannung reduziert, also ruhige und stille Umgebungen für das Wellnesserlebnis erwartet. Da können Kinder eine ziemlich unkalkulierbare Störvariable darstellen. Ich habe die Diskussion um das Thema vor kurzem im Kreise einiger Wellnesshoteliers miterlebt. Es bilden sich schnell zwei Lager: Diejenigen, welche ihre Gäste vor den lärmenden (störenden) Kindern schützen wollen und jene, die sich als kinderfreundlich outen und für Kinder im Hotel mit Vehemenz eintreten. In der Diskussion zeigte sich aber auch schnell, wo die Lösungen liegen:<br />
1. Kindern können Freiräume gegeben werden, ohne dass es zu Störungen der Gäste kommt, die die absolute Ruhe suchen (räumliche und zeitliche Zonen, Programm und Betreuung für Kinder).<br />
2. Sind meistens nicht die Kinder die &#8220;Schuldigen&#8221;, sondern die Eltern, die es versäumen, ihren Kindern Grenzen zu setzen (die Kinder grundsätzlich brauchen).<br />
3. Hat man als Gast immer die Möglichkeit, sich im Vorfeld einer Hotelbuchung zu erkundigen, welche &#8220;Kinderpolitik&#8221; das Hotel verfolgt.<br />
4. Ist Wellness eben mehr als ein Zustand kurz vor der &#8220;ewigen Ruhe&#8221;. Lebensfreude, Lebendigkeit, Interaktion, Kommunikation und auch Überschwänglichkeit (wer traut sich das als Erwachsener noch? &#8211; Kinder können uns daran erinnern!). Das gehört alles auch dazu, wenn wir Wellness richtig begreifen. Aber zugegeben: Alles zur rechten Zeit am rechten Ort und nicht auf Kosten anderer.</p>
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