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Wellness@Home

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am August 3rd, 2010 von Dirk Peters – 1 Comment

Wellness at Home

 Wenn wir heute über die Orte nachdenken, and denen Wellness angeboten, gelebt und praktiziert wird, denken wir zumeist an Wellness Hotels, die häufig ein immer umfassenderes und perfekteres Angebot vorweisen, Day Spas oder auch wunderschöne Thermenanlagen und vieles mehr. In der Regel ist diesen Angeboten gemein, dass sie von den Nutzern in festen oder auch wechselnden Abständen genutzt werden. Es wird einmal oder auch mehrmals im Jahr der schöne Wellnessurlaub oder das verlängerte Wellness -Wochenende in einem Hotel gebucht, der monatliche oder auch wöchentliche Besuch einer Thermenanlage oder was das Wellnessherz heute sonst noch begehrt. Die meist hohe Zufriedenheit mit den Leistungen führt zum Erfolg unserer Branche und beweist nicht zuletzt, dass diese Angebote geeignet sind, die Kundenerwartungen zu erfüllen.   

 Besinnt man sich jedoch auf die Bemühungen von Don Ardell und auch des Deutschen Wellnessverbandes um REAL Wellness, also Wellness als eine wissenschaftlich fundierte Anleitung zu aktiver Eigenverantwortung für gesundheitliches Wohlbefinden zu verstehen, so ist für mich damit zwingend eine bestimmte Häufigkeit, Regelmäßigkeit oder gar Lebensstiländerung verbunden.

 Aber wie ist dies zu erreichen?. Zunächst einmal muss natürlich, und das hat John Travis in seinem Wellnessmodell für mich hervorragend beschrieben, die „awareness“ vorliegen. Also die Erkenntnis, dass es mit einem „weiter so“ nicht zu einem guten Ende kommen wird. Nach meinen persönlichen Erfahrungen tritt dieser Erkenntnisgewinn sehr häufig um den 40. Geburtstag ein. Damit ist das „Wie“ aber noch nicht beantwortet. Zum Glück stehen eine Vielzahl von sehr wertvollen Wellnessangeboten  zur Verfügung. Zu ihrer Wirksamkeit bedürfen sie aber, wie oben schon erwähnt, einer gewissen Regelmäßigkeit.

 

Aber wie lässt sich diese Regelmäßigkeit  in der heutigen, oft hektischen und mit Terminen überladenen Zeit sicherstellen? Hat man nicht genügend Termine, häufig abseits der Familie? Der wöchentliche Sauna- oder Fitness-Center-Besuch kann da durchaus für Konflikte sorgen.

 

Für mich gibt es dort eine relativ einfache Lösung. Betreiben sie Wellness nicht nur an den oben genannten Orten und in einer oft nicht wirksamen Häufigkeit. Genießen sie Wellness daheim, in den eigenen vier Wänden, im Garten, zusammen mit ihren Lieben.  Hier sind sowohl spontane Wellnessaktivitäten möglich, als auch die regelmäßig praktizierten Anwendungen. Und die Betätigung, zum Beispiel im Familienverbund, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammenseins. So kommt zum gesundheitlichen Aspekt der Familiäre hinzu.

 

Aus der Praxis kenne ich eine Vielzahl von Fällen, in denen genau die gemeinsame Wellnessaktivität zu einer Bereicherung des Familienlebens geführt hat, Gesundheit und Freude inklusive. Das Angebot an komfortablen und erschwinglichen Produkten wie z.B. Saunen, Dampfbäder, Innen- und Außenwirplpools ist groß und bietet etwas für jeden Anspruch.

Um richtig verstanden zu werden, ich sehe  die heimischen Wellnessaktivitäten nicht im Gegensatz oder gar in Konkurrenz zu öffentlichen Wellnessangeboten. Diese bleiben das besondere Erlebnis und befruchten sich gegenseitig hin zu einem ganzheitlichen Wellnessverständnis und –erlebnis.

 

Aus diesem Grunde würde ich mir wünschen, dass diese Komponente, ich nenne es, um einmal mehr Anglizismen zu nutzen, „Wellness At Home“, mehr in die Diskussion aber auch in den wissenschaftlichen Fokus gerät.

 

 Von daher freue ich mich über Anregungen, wie wir diesen Aspekt von Wellness weiter entwickeln können.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Dirk Peters

Leiter des Geschäftsfelds Wellness at Home

Villeroy & Boch AG

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