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Die Lebensschule

Geposted Allgemein am Juni 14th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Im Moment geht mir folgendes immer wieder durch den Kopf: Die meisten Menschen, die ich treffe, sind Zeit ihres Lebens mehr oder weniger stark damit beschäftigt Defizite auszugleichen, die in den ersten 14 Jahren ihres Lebens entstanden sind. Dann gibt es solche, die es verdrängen. Die Defizite sind jedoch trotzdem da. Manche Defizite führen zu Krankheiten und manche nur zu Befindlichkeitsstörungen. Die Spanne der Folgeerscheinungen ist breit. Daraus sind ganze Selbsthilfe- und Beratungs-Industrien oder sagen wir gar die ganze Wellnessindustrie entstanden.

Die Defizite sind hauptsächlich Liebes- und Anerkennungsdefizite. Diese Defizite formen das Leben nachhaltig. Nach Aaron Antonovsky, dem Vater der Gesundheitsförderung, können sie in einigen Fällen auch zur Höchstleistung anspornen.

Mich interessiert das Thema sehr, denn oft steht es hartnäckig zwischen dem Menschen und dem Wohlbefinden. Was sind die nachhaltigsten Wege daraus? Müssen wir eine Schule für werdende Eltern einrichten und sie über diese Dinge besser aufklären? Müssen wir Schulen für alle Menschen einrichten, die systematisch ihre Defizite angehen und ausgleichen möchten? Oder sollen wir die Angebote, die wir haben, besser bündeln und nach Art des Defizits ausrichten? Müssen wir mehr nach dem Sinn einer Erkrankung als Botschaft der Seele und Hinweis auf ein Defizit forschen? Brauchen wir eine Lebensschule?

Sicher können wir hier mehr tun.

Schöne Grüsse vom Isartor,
Zarmina Penner

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Wohlbefinden, ohne Mühe

Geposted Allgemein am Juni 7th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass wir uns oft zuviel Mühe machen. Ja, zuviel, nicht zu wenig. Wir versuchen Dinge zu steuern, zu durchdenken und zu formen. Während es immer Sinn macht eine Art Rahmenplan, ein Bild des gewünschten Ergebnisses zu haben und ein „sauberes“, sprich nicht destruktives und faires, Verhalten zu haben, ist alles andere zuviel. Eher hindern wir die bestmöglichen Ergebnisse damit. Das Leben hat eine Reihe von eingebauten Automatismen, die fortwährend wirken, ohne unser Zutun. Die Automatismen sind unterstützend und ausgleichend. Sie fördern gute Strömungen und gleichen die negativen aus. Oft vergessen wir diese gewaltige Macht, die die Natur uns ohne Worte und eine geforderte Gegenzahlung schenkt und machen sie uns nicht zu Nutze. Wir denken, es kann nicht sein, dass es so leicht ist. Und dann verheddert sich alles. Wenn es einen Weg gäbe, sich immer daran zu erinnern… Das wäre schön. Wohlbefinden, ganz ohne Mühe.

Schöne Grüße vom Isartor,

Zarmina Penner

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Das Leben verstehen

Geposted Allgemein am Mai 17th, 2010 von Zarmina Penner – 2 Comments

Was wäre, wenn es eine Universität zum Thema „Leben“ geben würde? Eine Lebensuniversität ohne die üblichen Verdachtsmomente, dass es eine Sekte sein könnte. Wenn dort das Leben als Lehrfach in toto behandelt werden würde und nicht in seinen vielen immer spezieller werdenden Bestandteilen wie bisher (Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Krankheit, Technologien etc)? Wenn wir die wichtigsten Informationen zum Thema Leben in gebündelter Form, in verständlicher Sprache und mit praktischen Handlungsanwseiungen erhalten würden? Diplom-Lebens-Wissenschaftler. Eine Art Führerschein fürs Leben.  Würden wir Zusammenhänge besser begreifen? Würde wir von vorneherein integrativer denken? Gäbe es eine große Nachfrage?

Würde mit diesem Wissen unser Wohlbefinden dann automatisch steigen? Wären wir dann weniger krank?

Ich denke schon. Noch muss sich  jeder von uns alles selbst zusammen suchen und einen Reim draus machen. „Trial and error“ wie es so schön heisst. Sicher gäbe es viele, die sagen würden, dass ein Teil des Lebesnsinnes und des Lebensgenusses es ist, das Leben einfach zu leben und nicht zu studieren. Das wäre doch langweilig. Sicher, das kann ich verstehen. Mir persönlich erscheint eine Art Führerschein hilfreich zu sein. Die zunehmende Alterung schenkt uns eine Menge weise Menschen, die wir zum Thema Leben interviewen könnten und daraus lernen könnten,  besser zu leben, d.h.  konkret das Leben besser zu verstehen, besser in Gang zu kommen, mehr Möglichkeiten zu nutzen und sich dabei  immer wohler zu fühlen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Ganz normale alltägliche Dinge

Geposted Allgemein am Mai 10th, 2010 von Zarmina Penner – 3 Comments

In den letzten Wochen habe ich in Sachen Wohlbefinden einen kleinen Durchbruch geschafft und habe festgestellt, dass viele Wehwehchen und undefinierbare Ängste einfach mit falscher Ernährung zu tun haben. Im Prinzip keine weltbewegende Feststellung, aber für mich persönlich schon. Auch hier ist falsche Ernährung relativ, denn jeder Körper ist anders. Die Erkenntnis bei mir war, dass ich auf viele Nahrungsmitteln, vor allem in bestimmten Kombinationen, unterschwellig allergisch reagiere und so mich mit den besten Absichten quasi permanent in einem leicht krankhaften Zustand gehalten habe. Ich stelle fest, dass das Wohlbefinden sich von alleine einstellt, wenn man ganz normale alltägliche Dinge wie dreimal am Tag essen in richtigerweise tut. Eine Offenbarung.
Was wäre, wenn jeder von uns eine ganz persönliche und detaillierte Empfehlung zur richtigen Ernährung bekommen würde (und dies natürlich auch folgen würde). Wir würden schlagartig, eine Linderung in vielen unterschiedlichen Krankheiten, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Depression oder Magen-Darm-Krankheiten, erzielen. Wir würden vielleicht sogar auf Dauer die Zahl der chronisch-kranken Menschen reduzieren und Heilung von akuten Krankheiten beschleunigen können. Davon bin ich überzeugt.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Nachhaltiges Wohlbefinden, ganz persönlich

Geposted Allgemein am Mai 3rd, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Wohlbefinden ist für jeden ganz unterschiedlich definiert. So unterschiedlich wie jeder Mensch anders ist. Der eine sieht Wohlbefinden eng geknüpft mit Gesundheit und allem, was dazu gehört. Für den anderen ist Wohlbefinden das intensive Ausüben eines Hobbys. Und für wiederum andere hat es mit einem regen Familienleben zu tun. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten und in seiner aktuellen Lebensphase. Und das ist gut so. So sind wir Menschen und das wird sich nicht ändern. Die Definitionen von Lebensqualität und Wohlbefinden sind ganz nah beieinander. Für mich persönlich ist Wohlbefinden gleich eine robuste Gesundheit. Ein Zustand, in dem die geniale Natur selbst Wohlbefinden herstellen kann, auf ganz mühelose Weise. Der Wunsch und das Bestreben nach einem nachhaltigen Wohlbefinden –von mir aus betrachtet eine nachhaltige Gesundheit- ist ein ambitioniertes Ziel, aber durchaus im Rahmen des Möglichen, meine ich.

Im Markt der Gesundheit werden die Angebote nachhaltig erfolgreich werden, sein und bleiben, wenn sie a) eine authentisch-humanistische und empathische Sicht auf die Dinge haben, b) flexibel genug sind, individuelle Wünsche zu berücksichtigen und c) neben geschäftlichen Überlegeungen auch ein erhabenes altruistisches Ziel anstreben. Davon bin ich überzeugt.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Nachhaltiges Wohlbefinden

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am April 26th, 2010 von Zarmina Penner – 12 Comments

Wo fängt man, den bereits vorhandenen Grad an Wohlbefinden zu steigern? Da wird jeder seinen eigenen Weg haben. Meine Erfahrung ist, dass der Weg dreistufig ist und in einer bestimmten Reihenfolge stattfinden muss. Wegen der Nachhaltigkeit vor allem. Kurze wohltuende Anwendungen und menschlicher Zuwendungen aller Art sind hilfreich, aber nicht wirklich nachhaltig. Die Wirkung verfliegt schnell. Nachhaltiges Wohlbefinden beginnt im Kopf, genauer gesagt im Geist. Sortieren und Ordnen aller Art ist der erste Schritt. Abwerfen von Ballasten. Platz für neue heilende Gedanken schaffen. Dafür braucht man Zeit. Es geht dann weiter mit dem Körper. Eigentlich genauso wie im Kopf: Den Körper sortieren lassen, Ballaste loswerden, Platz für heilende Nahrung schaffen. Das dritte Domain ist dann die Seele. Das Vorgehen ist anders, aber im Prinzip doch ähnlich, wobei wir viel zu schnell dabei sind, für fehlendes Wohlbefinden seelische Ursachen zu vermuten. Oft, sehr oft sogar meiner Ansicht nach, sind die anderen beiden Aspekte, also der Geist und der Körper, eher ursächlich beteiligt. Krankmachende Gedanken und krankmachendes Essen. Zugegebenermassen ist es nicht einfach, den persönlichen Weg zum Wohlbefinden zu finden. Umso wichtiger ist es so gesehen, jeden einzelnen Tag zumindest ein wenig dafür zu nutzen sich immer ein Stückchen mehr besser zu fühlen. Und wenn man im Geist nicht anfängt, blockiert der resolute Geist alle Bemühungen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Ein Barometer für Wohlbefinden

Geposted Allgemein am April 19th, 2010 von Zarmina Penner – 1 Comment

Wohlbefinden wird uns immer und in jeder Lebenslage den richtigen Weg zeigen oder besser gesagt im Zustand des Wohlbefindens empfangen wir die besten Inspirationen. Motivation genug, meine ich, etwas für das Wohlbefinden zu tun.

Der erste Schritt zum Wohlbefinden ist die Selbst-Evaluation, eine Momentaufnahme. Fühle ich mich gerade wohl? Nehmen wir eine Skala von 1 bis 10. 10 ist der beste Wert. Dann fühlt man sich bombastisch, naja, wir wollen es nicht übertreiben. Wir fühlen eins mit allem um uns herum. Ein (warmes) Gefühl von Frieden, Leichtigkeit und wie gesagt, Verbundenheit.

Ist der Wert sagen wir mal unter 8, dann können wir auf die Suche gehen. Da gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die uns die Natur beschenk hat, um uns zu reflektieren. Heute machen wir eine Blitzerhebung, den Augenbrauentest.

Sind die Augenbrauen beim Betrachten im Spiegel auf gleicher Höhe, dann ist das ein gutes Zeichen. Strahlen die Augen, dann gibt es nur wenig, was getan werden muss. Heh, sagen Sie? Was ist das denn? Nun ja, das habe ich vor einigen Jahren irgendwo gelesen. Ich weiß beim besten Willen nicht mehr wo. Gearbeitet habe ich damit und da ist sicher etwas dran.

Strahlende Augen stehen für Zuwendung. Man erhält oder man gibt sich ausreichend Zuwendung. Am besten beides. Die berühmte “Zeit für mich”.

Die rechte Augenbraue steht für die Liebe (Privatleben), die linke für Anerkennung (Berufsleben). Fehlt eine der beiden Emotionen oder ist nicht ausreichend vorhanden, dann steht die entsprechende Augenbraue tiefer, da das Gesicht durch das Fehlen der Emotion an der Seite weniger Spannung hat. Die Gesichtsseite hängt quasi. Fehlen beide Emotionn, dann sind beide Augenbrauen wieder auf gleicher Höhe jedoch tiefer, aber die Augen strahlen nicht. Dann ist die höchste Alarmstufe angelangt. Und wenn es wieder dem Menschen besser geht, dann verändert sich das Gesicht wieder zurück. Das Gesicht ist ein natürlicher Barometer.

Gibt ist hierfür wissenschaftliche Evidenz? Nö, nicht, dass ich wüsste. Weiß ich, ob da etwas dran ist? Yep.

Probieren Sie es einfach aus. Probieren geht über…

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Wohlbefinden

Geposted Reboot Wellness, Wellness Gestaltung am April 19th, 2010 von Zarmina Penner – 1 Comment

Wenn Sie mich fragen würden, was mein allererstes Ziel im Alltag ist oder wenn Sie mich fragen würden, was das höchste Ziel in meinem Leben ist, was über allen Zielen steht, dann würde ich sagen, das ist Wohlbefinden.

Vielleicht wären Sie dann insgeheim enttäuscht. Wohlbefinden, das klingt nicht klug oder sexy, eher banal. Eher nach bla bla. Gähn. Es gab Zeiten, da habe ich selbst so darüber gedacht.

Aber ich bleibe dabei. Wohlbefinden ist die Quelle für alles.

Aus diesem Gefühl  heraus ist alles möglich, denn dann ist die Verbindung mit der höchsten Quelle der  Inspiration  -wie auch immer wir sie nennen- hergestellt, der Zugang quasi freigeschaltet. Neue Gedanken entstehen, die verändernd wirken können, wenn es notwendig ist. Gedanken, mit denen man negative Situationen de-eskalieren, positive Situationen kreieren oder einfach neutrale Situationen geniessen kann. Ob im Privaten oder im Beruflichen. Wohlbefinden ist der Schlüssel.  Wohlbefinden ist ein Ausdruck von Gesundheit. Gesunder Körper, gesunde Seele und gesunder Geist. Wohlbefinden.

In meinen wöchentlichen Blogbeiträgen möchte ich mich mit Themen beschäftigen, die das Wohlbefinden optimieren.  Quasi meine tägliche Leidenschaft hier zum Ausdruck bringen, mit Ihnen teilen. In kleinen Anekdoten, Ideen und Beispielen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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