Allgemein

Die Website ist tot, es lebe die Fanpage???

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am Juli 5th, 2010 von Swen Laempe – Be the first to comment

Haben Sie es auch schon gehört? In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten?

Web 2.0 lernt laufen

Website-Erstatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Website-Ersatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Natürlich ist eine Fanseite ein wichtiges Instrument, die Community dort zu erreichen, wo sie sich bereits aufhält. Neue Anwendungen, wie das Einbinden einer Buchungsstrecke in Facebook, lassen den Fan-Auftritt viele Funktionen übernehmen, die bisher der Website oder Buchungsplattformen vorbehalten waren.

Also auf zu neuen Ufern – nutzen Sie die Kommunikationsmöglichkeiten mit Fans und Gästen.

Hausaufgaben gemacht?

Aber vergessen Sie dabei nicht das Web 1.0 und lassen Sie Ihren Internet-Auftritt nicht ins Hintertreffen geraten. Denn in einigen Punkten wird die eigene Website auch zukünftig im Mittelpunkt stehen: Nirgends kann man so gut mit SEO punkten und der eigenen Marke Emotionalität und Wiedererkennungswert verleihen, als auf der eigenen Website. Und außerdem: Möchten Sie Ihre komplette Internetpräsenz der Willkür eines externen Anbieters unterwerfen? Wer diese Verantwortung aus der Hand gibt, hat das ganze Internet noch nicht wirklich begriffen.

Zeit ist Geld

Außerdem gibt es bei all dem Hype eines zu bedenken: Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere!

Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.

Unsere Aufgabe liegt meiner Meinung nach in Zukunft darin, Ressourcen für Kommunikation zu schaffen und eine Balance zwischen Website und Social Media Strategie zu finden.

Daher meine Frage an die Runde: Wieviel Zeit investieren Sie in Facebook & Co., um Ihr Wellness-Marketing erfolgreich nach vorne zu bringen?

Ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen!

Ihr Swen Laempe

  • Share/Bookmark

Let’s play the ball: go for REAL Wellness (english version)

Geposted Allgemein am Juni 16th, 2010 von Hildegard Dorn-Petersen – 1 Comment

While many looks and hopes are going to South Africa, let’s catch ourselves the ball and talk about the new study released by STR International (SRI) at Global Spa Summit in Istanbul. Don Ardell has been kind enough to place a long article on our blog, which I really appreciated. This makes it easier for me: I just have to catch the ball to start…!

Don, you are perfectly right: the fact that the spa industry has been encouraged and even directed to promote wellness is a good thing. The astonishing thing is that this change of mind has happened within a year or two. We here in Europe are used in using the term “Wellness”, apart from the fact that it is abused a lot. Therefore, it has been interesting to hear the increased usage of the word “Wellness” in English language when attending Global Spa Summit last year. The most important thing is, that the STR study “Spas and the Global Wellness Market” is not only based on an industry research. Two surveys were distributed to spa stakeholders as well as consumers around the world. Regarding the industry survey, with a few exceptions, there was little evident variation across responses from different regions or from different types of business. The consumer survey is not large enough to provide a representative sample of consumers and has a high focus on the US market (63%), followed by Europe (20%) and Asia-Pacific (15%). Both groups were asked to define wellness as an open ended question, using their own words. Top 1 amongst 10 terms frequently associated with “wellness” in both groups: “Quality of life”.

People want to live healthier lifestyles, but as Don is saying, they need help to understand not so much how to do it (the facts of exercise and nutrition and the rest) but rather how to sustain good intentions to do so. The solution could be the creation of “Wellness Concierge Service”, as Philippe Bourguignon pointed out at GSS as one of the keynote speakers. The men who had been responsible for the successful turnaround of Club Med and rescued Euro Disney, is CEO of “Revolution Places” Today, he is busy with developing new touristic concepts, which will help to implement healthy lifestyle, like the Miraval resort in Tucson, Arizona.

The Global Spa Summit officials have done a great job to encourage STR International to do this study (and to find Murad Inclusive Health as sponsor to pay for it). The SRI report is a not only a broad endorsement for wellness – it can be a “kick-off” for the whole industry. But even with the personal help of pioneers like Don Ardell, there will be never a worldwide granted definition of “Wellness” just because of one reason: there is too much money involved in this market. STR is mentioning 2 Billion US $! Therefore, everybody will grap its piece and make it suitable for his individual profit and share of the market.

Let’s meet at the Top Wellness Event “Deutscher Wellness Gipfel”   in August in Düsseldorf, where people from different parts of the industry will meet with philosophers, journalists and a lot of other interesting people. We will have a lot to discuss about how we can catch the ball and face the challenge to help spa leaders, spa operators and consumers as well understand “that wellness can be all that SRI says it is – and a great deal more.”

  • Share/Bookmark

Die Lebensschule

Geposted Allgemein am Juni 14th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Im Moment geht mir folgendes immer wieder durch den Kopf: Die meisten Menschen, die ich treffe, sind Zeit ihres Lebens mehr oder weniger stark damit beschäftigt Defizite auszugleichen, die in den ersten 14 Jahren ihres Lebens entstanden sind. Dann gibt es solche, die es verdrängen. Die Defizite sind jedoch trotzdem da. Manche Defizite führen zu Krankheiten und manche nur zu Befindlichkeitsstörungen. Die Spanne der Folgeerscheinungen ist breit. Daraus sind ganze Selbsthilfe- und Beratungs-Industrien oder sagen wir gar die ganze Wellnessindustrie entstanden.

Die Defizite sind hauptsächlich Liebes- und Anerkennungsdefizite. Diese Defizite formen das Leben nachhaltig. Nach Aaron Antonovsky, dem Vater der Gesundheitsförderung, können sie in einigen Fällen auch zur Höchstleistung anspornen.

Mich interessiert das Thema sehr, denn oft steht es hartnäckig zwischen dem Menschen und dem Wohlbefinden. Was sind die nachhaltigsten Wege daraus? Müssen wir eine Schule für werdende Eltern einrichten und sie über diese Dinge besser aufklären? Müssen wir Schulen für alle Menschen einrichten, die systematisch ihre Defizite angehen und ausgleichen möchten? Oder sollen wir die Angebote, die wir haben, besser bündeln und nach Art des Defizits ausrichten? Müssen wir mehr nach dem Sinn einer Erkrankung als Botschaft der Seele und Hinweis auf ein Defizit forschen? Brauchen wir eine Lebensschule?

Sicher können wir hier mehr tun.

Schöne Grüsse vom Isartor,
Zarmina Penner

  • Share/Bookmark

Wohlbefinden, ohne Mühe

Geposted Allgemein am Juni 7th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass wir uns oft zuviel Mühe machen. Ja, zuviel, nicht zu wenig. Wir versuchen Dinge zu steuern, zu durchdenken und zu formen. Während es immer Sinn macht eine Art Rahmenplan, ein Bild des gewünschten Ergebnisses zu haben und ein „sauberes“, sprich nicht destruktives und faires, Verhalten zu haben, ist alles andere zuviel. Eher hindern wir die bestmöglichen Ergebnisse damit. Das Leben hat eine Reihe von eingebauten Automatismen, die fortwährend wirken, ohne unser Zutun. Die Automatismen sind unterstützend und ausgleichend. Sie fördern gute Strömungen und gleichen die negativen aus. Oft vergessen wir diese gewaltige Macht, die die Natur uns ohne Worte und eine geforderte Gegenzahlung schenkt und machen sie uns nicht zu Nutze. Wir denken, es kann nicht sein, dass es so leicht ist. Und dann verheddert sich alles. Wenn es einen Weg gäbe, sich immer daran zu erinnern… Das wäre schön. Wohlbefinden, ganz ohne Mühe.

Schöne Grüße vom Isartor,

Zarmina Penner

  • Share/Bookmark

Für das Mehr vom Leben

Geposted Allgemein am Mai 31st, 2010 von Katarina Banach – 3 Comments

school of lifeEs gibt eine Akademie des Lebens. Mit der Aufgabe, Inspirationen fürs Leben zu geben, herauszufordern, zu provozieren, zu dazu anzuregen, über das Wesentliche nachzudenken. Ein Raum für Gedanken, Ideen und Erfahrungen mit anderen neugierigen, aufgeschlossenen Individualisten. Ein 0rt zum Innehalten und Reflektieren. Die großen Fragen des Lebens werden hier beantwortet, Lebenshilfe im besten Sinne gegeben, also: Wie geht es, das Leben weise und gut zu verbringen, inklusive Selbstverwirklichung, Gelassenheit und Verantwortung für eine bessere Welt
Ein hoher Anspruch bei einer eher bescheidenen Location: Ein netter, kleiner, Shop mitten im Herzen von London lehrt ein reges Bewusstsein. The School of Life, http://www.theschooloflife.com/

Es gibt einen Buchladen und eine Galerie. Sophie Howarth, Kuratorin der Tate Modern, gründete 2008 zusammen mit namhaften Autoren, Künstlern und Wissenschaftlern dieses Projekt, das kürzlich von Morgwn Rimel, einer cosmopolitischen Kreativen übernommen wurde. Für nur 30 Pfund kann man Kurse belegen in Sachen Liebe („Wie notwenig ist eine Beziehung“), Arbeit („Wie findet man den Job, den man liebt“), Politik („Wie geht man weise mit Geld um“), Selbst („Wie wird man cool“) und Familie („Die Kunst, gute Eltern zu sein“). Viele kluge Köpfe stecken hinter Angeboten wie Abendkurse, Ferien Retreats, Predigten, Conversation Dinners sowie Psychotherapie jenseits des Klinischen.

Es wäre eine Aufgabe par excellence für die Wellness-Branche, etwas Ähnliches auch hierzulande ins Leben zu rufen.

  • Share/Bookmark

Wellness Goes Global

Geposted Allgemein am Mai 25th, 2010 von Hildegard Dorn-Petersen – 4 Comments

Wellness Goes Global

Dem Wellness-Pionier Don Ardell müssen die Ohren geklungen haben: auf dem Global Spa Summit (GSS), der vom 16. – 19. Mai 2010 in Istanbul stattfand, war sehr viel von Wellness die Rede. Nicht nur, dass der Begriff „Wellness“ den Einzug in den englischen Sprachgebrauch gefunden sein. Nein, viel mehr: es geht um „High Level Wellness“, wie Ardell dies schon in seinem gleichnamigen, 1977 veröffentlichten Buch propagierte – ein schlaues Lebenskonzept, das jedem hilft seine eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und damit glücklich zu werden. „Die moderne Medizin ist wundervoll“, so Don Ardell, „aber es gibt zwei Probleme damit: die Menschen erwarten zu viel von ihr, und zu wenig von sich selbst.“ Eine globale Definition von Wellness zu finden, gleicht einem Spagat, so der Ungar Laszlo Puczkó, wo doch schon die Pioniere der Wellnessbewegung jeder seine eigene entwickelt hätte. Während es in manchen Sprachen gar kein Wort für „Wellness“ gibt, geht in vielen Teilen der Welt geht der Begriff Wellness mit dem Attribut „Medical“ einher, auch wenn wir eigentlich bei vielen Modellen von Präventionsprogrammen bzw. Gesundheitstourismus sprechen sollen.

Eine umfängliche Studie zu Synergien und Chancen im globalen Spa- und Wellnessmarkt wurde auf dem GSS vom Standford Research Institute (SRI) vorgestellt. Katherine Johnston betonte, dass sie auf den Anspruch einer neuen Wellness-Definition ganz bewusst verzichten wollte. Viel wichtiger wäre ihr, wenn die „gute Nachricht“ eines ganzheitlichen Wellness-Verständnisses bei jedem einzelnen Mitarbeiter ankommt und verständlich gemacht wird. Nur so kann er die Philosophie den Gästen und Kunden kommunizieren. Wie diese dann auch am Ball bleiben, darüber sinnt Philippe Bourguignone nach. Er war unter anderem durch seinen erfolgreichen Turnaround von Club Med bekannt geworden und sitzt heute in der Denkfabrik von „Revolution Places“ in den USA. Seine aktuelle Vision: ein Concierge-Service für gesundheitsbewusste Menschen, damit die Motivation steigt und nicht nachlässt.

Wir sind schon sehr gespannt, Don Ardell zum Deutschen Wellness Gipfel im August in Düsseldorf zu begrüßen.

Mehr zu den spannenden Themen auf dem GSS bald auf diesem Blog.

Mai2010 014

Don Ardell’s ears must have been burning: “High Level Wellness” proclaimed in his book published in 1977, has arrived in the heads and minds of the Spa Industry – the shift from pampering to healthy and sustainable living. This became clear at the occasion of the Global Spa Summit, which had been held May 16th to 19th, 2010 in Istanbul. To find a global definition of “Wellness” is a difficult task, as some of the speakers expressed and much too often it is linked to “medical” which has not been the intention of the founding fathers of Wellness like Don Ardell: “Modern medicine is a wonderful thing, but there are two problems: people expect too much of it, and too little of themselves.”

A new study, conducted by the Standford Research Institute (SRI International), has been presented at the GSS in Istanbul: “”Spas and the Global Wellness Market – Synergies and Opportunities”. Amongst the recommendations given by the study: “Teach spa therapists to understand and promote wellness!” A prominent keynote speaker in Istanbul was Philippe Bourguignone, well known for his successful turnaround of Club Med. In his “think tank” as CEO of Revolution places, he has the vision of a concierge service for healthy living.

We are looking forward to welcome Don Ardell at the occasion of the 20th anniversary end of August in Düsseldorf.

More interesting things to learn from GSS keynote speakers later on this blog.

  • Share/Bookmark

Das Leben verstehen

Geposted Allgemein am Mai 17th, 2010 von Zarmina Penner – 2 Comments

Was wäre, wenn es eine Universität zum Thema „Leben“ geben würde? Eine Lebensuniversität ohne die üblichen Verdachtsmomente, dass es eine Sekte sein könnte. Wenn dort das Leben als Lehrfach in toto behandelt werden würde und nicht in seinen vielen immer spezieller werdenden Bestandteilen wie bisher (Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Krankheit, Technologien etc)? Wenn wir die wichtigsten Informationen zum Thema Leben in gebündelter Form, in verständlicher Sprache und mit praktischen Handlungsanwseiungen erhalten würden? Diplom-Lebens-Wissenschaftler. Eine Art Führerschein fürs Leben.  Würden wir Zusammenhänge besser begreifen? Würde wir von vorneherein integrativer denken? Gäbe es eine große Nachfrage?

Würde mit diesem Wissen unser Wohlbefinden dann automatisch steigen? Wären wir dann weniger krank?

Ich denke schon. Noch muss sich  jeder von uns alles selbst zusammen suchen und einen Reim draus machen. „Trial and error“ wie es so schön heisst. Sicher gäbe es viele, die sagen würden, dass ein Teil des Lebesnsinnes und des Lebensgenusses es ist, das Leben einfach zu leben und nicht zu studieren. Das wäre doch langweilig. Sicher, das kann ich verstehen. Mir persönlich erscheint eine Art Führerschein hilfreich zu sein. Die zunehmende Alterung schenkt uns eine Menge weise Menschen, die wir zum Thema Leben interviewen könnten und daraus lernen könnten,  besser zu leben, d.h.  konkret das Leben besser zu verstehen, besser in Gang zu kommen, mehr Möglichkeiten zu nutzen und sich dabei  immer wohler zu fühlen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

  • Share/Bookmark

Ganz normale alltägliche Dinge

Geposted Allgemein am Mai 10th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

In den letzten Wochen habe ich in Sachen Wohlbefinden einen kleinen Durchbruch geschafft und habe festgestellt, dass viele Wehwehchen und undefinierbare Ängste einfach mit falscher Ernährung zu tun haben. Im Prinzip keine weltbewegende Feststellung, aber für mich persönlich schon. Auch hier ist falsche Ernährung relativ, denn jeder Körper ist anders. Die Erkenntnis bei mir war, dass ich auf viele Nahrungsmitteln, vor allem in bestimmten Kombinationen, unterschwellig allergisch reagiere und so mich mit den besten Absichten quasi permanent in einem leicht krankhaften Zustand gehalten habe. Ich stelle fest, dass das Wohlbefinden sich von alleine einstellt, wenn man ganz normale alltägliche Dinge wie dreimal am Tag essen in richtigerweise tut. Eine Offenbarung.
Was wäre, wenn jeder von uns eine ganz persönliche und detaillierte Empfehlung zur richtigen Ernährung bekommen würde (und dies natürlich auch folgen würde). Wir würden schlagartig, eine Linderung in vielen unterschiedlichen Krankheiten, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Depression oder Magen-Darm-Krankheiten, erzielen. Wir würden vielleicht sogar auf Dauer die Zahl der chronisch-kranken Menschen reduzieren und Heilung von akuten Krankheiten beschleunigen können. Davon bin ich überzeugt.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

  • Share/Bookmark

Nachhaltigkeit im Spa Betrieb – mal anders gesehen

Geposted Allgemein, Spa am Mai 4th, 2010 von Dagmar Rizzato – 2 Comments

Immer wieder interessant ist die Tatsache, dass wir uns in der Spa-Industrie dem Thema Wellness in geschriebenen wie auch gesprochenen Worten gerne widmen. Schade nur, dass Nachhaltigkeit offensichtlich sehr viel mehr betreffend Bau und Energie, denn Betrieb und Personal diskutiert wird. Nachfolgend ein paar Gedanken zum Thema “Nachhaltigkeit beim Qualitätsanspruch und Betrieb im Spa- und Wellnessbereich” mit ein paar Punkten zur Selbst-Reflexion:

1. Wann wurde in meinem Unternehmen das letzte mal ein Quality Check durchgeführt?

2. Gibt es in meinem Spa auch das in der Hotellerie übliche “morning meeting” in dem aktuelles zum Tag, Gästen, Abläufen besprochen wird?

3. Wann wurden meine Anwender im Spa das letzte Mal hinsichtlich der Einhaltung von Standards, Gastumgang als auch Gastorientierung geschult, bzw. deren Status erfasst?

4. Sind meine Qualitätsvorstellungen in Handbuch, Standards und internem Schulungskonzept dokumentiert, didaktisch als auch umsetzbar dargestellt?

5. Liegt mir ein Stärke- & Schwächeprofil aller meiner Mitarbeiter vor?

6. Kann ich klar benennen, was meine täglichen Führungs- und Leitungswerkzeuge des Spa Managements sind?

7. Wann wurden Ihre Gäste das letzte mal befragt, betreffend Aufenthalts-, Betreuungsqualität, Zufriedenheitsparameter?

8. Gibt es einen “Actionplan” zum Thema “Qualitätssteigerung” im Spa und wissen alle Mitarbeiter davon?

….bekanntlicher Weise ist die 8 die Zahl der Unendlichkeit. Diese Punkte lassen sich nahezu unendlich weiterführen. Nachhaltigkeit beginnt mit Selbstreflexion – in vielen Fällen, dazu möchte ich anregen und wünsche viel Erkenntnis und Freude am Aufarbeiten! Ganz im Sinne von Dr. Friedrich Assländer:

Veränderungen — Menschen müssen ihre geistige Komfortzone verlassen, das Vertraute, das Gewohnte, um etwas in ihrem Leben zu verändern. Das Neue ist risikobehaftet, es löst Unsicherheit aus. Deswegen wird es von den meisten Menschen vermieden. Die Bereitschaft für diesen Schritt kommt entweder aus einem großen Leidensdruck oder aus der Begeisterung für ein lohnendes Ziel. Diesen Schritt immer wieder zu wagen ist die einzige Möglichkeit, ein zufriedenes Leben zu führen.

Dagmar Rizzato

  • Share/Bookmark

Wer jammert, möge leben.

Geposted Allgemein, Medical Wellness am Mai 3rd, 2010 von Katarina Banach – Be the first to comment

Die nachhaltigen Gedanken rund ums Wohlbefinden und seine Nuancen wurden schon lange vor uns ausgesprochen. Wem das Leben nicht schön genug erscheint, möge sich erinnern an Laotses:

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selbst kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich genügen lässt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

(Tao Te King)

  • Share/Bookmark