Allgemein

Work-Life-Balance

Geposted Allgemein am Februar 7th, 2012 von Swen Laempe – Be the first to comment

Sinnvolles Zeitmanagement für inneres Gleichgewicht

Work-Life-Balance: Der englische Begriff ist heute in aller Munde und steht für das ausgewogene Verhältnis von privater und beruflicher Zufriedenheit. Ist Ihr Leben „in Balance“? Falls nicht, gibt Ihnen folgender Artikel einige wertvolle Tipps …

Schritt 1: Finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist!

Die erste und wichtigste Stufe zu einer guten Work-Life-Balance ist, die persönlichen Ziele & Prioritäten im Leben festzulegen. Stellen Sie sich die Frage: Wenn ich mich für eine Sache entscheiden müsste, welche wäre das? Was hätte 2. Priorität, was käme an 3., 4. und 5. Stelle?

Anschließend legen Sie fest, welche Aktivitäten Sie zukünftig vermeiden wollen. Dazu gehören alle Tätigkeiten, die Sie Ihrem Ziel nicht näher bringen – sondern nur Zeit stehlen. Vermeiden Sie Verpflichtungen, von denen Sie glauben, sie erfüllen und einhalten zu müssen!

Schritt 2: Gönnen Sie sich ein Privatleben!

Vermeiden Sie Überstunden & Terminstress nach Feierabend und schaffen Sie erholsame Stunden für sich selbst … Zeit, über die Sie selbst bestimmen! Hobbys, Freunde & Familie sorgen für den notwendigen Ausgleich. Blenden Sie die Arbeit aus – checken Sie keine E-Mails und stellen Sie das Handy aus …

Sie werden schnell merken, wie Ihre Zufriedenheit wächst – und damit letztendlich auch Ihre Produktivität & Kreativität im Job steigen!

Schritt 3: Achten Sie auf gesunde Ernährung, Bewegung & Entspannung!

Die Ernährung spielt beim Thema „innerliches Gleichgewicht“ eine wichtige Rolle. Ernähren Sie sich gesund, ausgewogen & bewusst. Das macht fit und glücklich – und schenkt Ihnen neue Vitalität! Denken Sie außerdem an ausreichend Bewegung: Sie reduziert Stress im Körper, baut negative Energie ab und fördert Glückshormone. Sorgen Sie für reichlich Auszeit zum Entspannen … denn Schlaf und Ruhe-Pausen sind wichtige Voraussetzungen, um neue Energie zu tanken!

Haben Ihnen diese Anregungen geholfen oder haben Sie weitere Tipps für unsere Leser? Dann schreiben Sie uns …

Viel Spaß auf dem Weg zu einer besseren Work-Life-Balance!
Ihr Swen Laempe

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Zwanzig Jahre Wellness in Deutschland – ein Jahr Wellness-Agenda: Mein persönliches Fazit

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am Dezember 31st, 2010 von Lutz Hertel – Be the first to comment

Heute, am letzten Tag des Jahres 2010, habe ich noch einmal einen Blick auf alle Beiträge dieser Internetseite geworfen und die für mich interessanten Kommentare zusammengefasst. Es war die Intention dieses Blogs, Themen der professionellen Wellness- und Spa-Community zu präsentieren und mit den Leserinnen und Lesern zu diskutieren. Hierfür hatten wir 37 ausgewiesenen Experten als Autoren gewonnen – die meisten von ihnen schrieben Beiträge aus ihrem Kompetenzfeld, wofür ich herzlich danken möchte.

Bilanz nach 20 Jahren

Für den Deutschen Wellness Verband stand nach 20-jähriger Existenz ein Jahr der Bilanz an. Was haben wir erreicht? Wo stehen wir heute? Sicher ist es ein Erfolg, im eigentlichen Sinne von Wellness die führende Organisation in Europa zu sein. Dabei haben wir uns nicht in einem Elfenbeinturm verschanzt, sondern die Herausforderungen der Kommerzialisierung und Trivialisierung eines Lebensstils angenommen. Nachdem in den 90er Jahren deutlich wurde, dass Wellnesskonzepte für das betriebliche Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum keine Akzeptanz finden (vollkommen entgegengesetzt zu den USA), konzentrierten wir unser Engagement auf den Freizeitbereich, insbesondere den Tourismus. Wir formulierten bereits 1993 Qualitätsstandards für Wellnesshotels und Wellnessurlaub. Heute gilt unsere Qualitätszertifizierung als die zuverlässigste und transparenteste . Wir haben uns davon abgesehen intensiv um die Aufklärung beider Seiten des Marktes gekümmert. Unfug, Nonsens, Geldschneiderei und Volksverdummung haben gerade im Wellnessmarkt ihre Blüten getrieben. Das haben wir nicht hingenommen, sondern in der Zusammenarbeit mit unseren Experten, den Massenmedien und Presseagenturen Well-Nepp entlarvt. Dazu gehörte in den letzten Jahren auch das Thema „Medical Wellness“. Trotz der Anfeindungen und Ausgrenzungen, die uns dafür ständig von Anbieterseite widerfahren, sind wir im Sinne der Sache und zum Wohle des Bürgers unserer unabhängigen, seriösen Linie treu geblieben. Doch haben wir nicht nur Kritik geübt, sondern auch konstruktive Wege aufgezeigt – zum Beispiel aktuell mit dem Deutschen Wellness Gipfel, der in diesem Jahr stattfand. Wir haben in 2010 auch den Green Spa Kodex formuliert und damit der Branche einen Leitfaden für den nachhaltigen Betrieb von Spa- und Wellnesseinrichtungen an die Hand gegeben. Seit 17 Jahren treten wir für ein Wellness-Programm für herzkranke Menschen ein und führen im Düsseldorfer ambulanten Herzreha-Zentrum unter professioneller Leitung dieses Programm durch. So sind wir 20 Jahre im Großen wie im Kleinen unserem Auftrag gefolgt: die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung im Sinne von Wellness auf ganzheitlicher Grundlage zu erhalten und zu verbessern. Mit Dr. Don Ardell, einem der weltweit bedeutendsten Experten und Pionier der Wellnessbewegung, haben wir in 2010 mit unserem Bekenntnis zu REAL Wellness einen Kontrapunkt zu der heutigen Spa-Wellness-Kultur gesetzt. Wir werden dieses Programm auch 2011 auf unserer Agenda haben und damit der „Wellness Community“ konstruktive Impulse geben.

Mein Fazit zur Wellness Agenda 2010:

Unter dem Titel Reboot Wellness stellten wir die These auf, dass es Zeit wäre, das System „Wellness“ in Deutschland noch einmal neu zu starten, analog zu einem abgestürzten PC-Betriebssystem. Denn das, was sich heute in Deutschland als Wellness darstellt, hat wenig bis gar nichts zu tun mit dem, was Wellness im eigentlichen Sinne ist und meint. Dr. Mark Schmid-Neuhaus, Vorsitzender des DWV-Beirats, eröffnete die Diskussion mit einem Grundsatz-Aufsatz. Darin stellte er fest:
„Das tiefe Credo der originären Wellness-Bewegung meint genau das: Wir selbst müssen etwas tun. Das kann heißen: genügend eigene körperliche Aktivität, weil unser Körper auf hinreichende Belastung programmiert ist oder aber richtige Ernährung, weil unser Körper genau so gut sachgerecht behandelt werden will wie unsere Autos mit leistungsfähigen Motoren, denen wir Superbenzin mit der richtigen Oktanzahl spendieren, damit sie leistungsfähig bleiben und nicht vorschnell am Straßenrand verrecken. Natürlich ist es eindrucksvoll, wenn der Chrom glänzt…aber ob das Auto dadurch besser fährt???  Der Wellness-Bewegung geht es auch heute  noch um diese Kompetenz…die scheint in der Fülle und unter dem Druck der glitzernden und verführerischen Angebote etwas verloren gegangen zu sein.“

Manfred Müller, Experte für Food & Beverages im Kompetenzteam des DWV, stellte an anderer Stelle, aber passend dazu klar: „Das biologische Alter im Verhältnis zum kalendarischen Alter zu optimieren, dazu trägt unter anderem bewusst gesunde Ernährung bei. Die Ernährung immer mehr den wahren Bedürfnissen unseres Körpers anzupassen, damit Funktionsfähigkeit, Lebensfreude und Intelligenz möglichst lange erhalten bleiben und das richtig zu kommunizieren sollte das Bestreben aller an diesem Prozess Beteiligten sein. Im Dschungel der widersprüchlichen Informationen und verlockenden Verheißungen nur das fachlich zu kommunizieren, was einer skeptischen Überprüfung stand hält, sollte vornehmste Aufgabe von verantwortlichen Leistungsträgern aus dem Lebensmittelhandwerk, der Lebensmittelindustrie, Hotel-, Individual-,  Sozial-, Betriebsgastronomie und dem Handel sein.“

Wir wissen, dass wir heute davon so weit entfernt sind wie die Erde von der Sonne. Was wir als Nation mit unserem im weltweiten Vergleich privilegierten Lebensstandard auf dem Bereich der Ernährung, der Ess- und Trinkkultur, tun, ist dekadent, desaströs und unverantwortlich. Bislang ist sich nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung darüber bewusst. Und deshalb muss dieses Thema auch in 2011 auf der Wellness-Agenda bleiben. Der Deutsche Wellness Verband hat vor diesem Hintergrund einen Kooperationsvertrag mit dem Verband der Köche Deutschland abgeschlossen.

Medizin und Wellness

Wie verhält es sich mit der Medizin im Kontext Wellness? Auch dazu wurden auf der Wellness-Agenda 2010 Meinungen ausgetauscht und Erkenntnisse geteilt. Dr. Mark Schmid-Neuhaus kommentierte den Boom der so genannten IGeL-Leistungen in deutschen Arztpraxen: „Ob Igel-Leistungen ( Individuelle Gesundheitleistungen) die richtige Antwort sind, sollte man kritisch hinterfragen, wie die ARD- Panorama-Sendung  am 10.12. 2009 getan hat. Auf seiner Website fasst Panorama den Beitrag wie folgt zusammen: “In vielen Arztpraxen geht es bisweilen zu wie auf dem Jahrmarkt: Plakate und Broschüren informieren über alle möglichen Vorsorgeuntersuchungen, neuartige Behandlungsmethoden werden den Patienten als Heilsbringer angepriesen. Kassenpatienten werden in Deutschland offenbar immer häufiger von Ärzten zu Behandlungen und Untersuchungen gedrängt, die sie teuer aus eigener Tasche bezahlen müssen. Viele davon sind noch dazu von fragwürdigem Nutzen. Um möglichst viele dieser so genannten  “IGEL-Leistungen” an den Patienten zu bringen, lassen sich Ärzte in speziellen Seminaren zu perfekten Verkäufern schulen. Dass diese “Individuellen Gesundheitsleistungen” dabei häufig schlecht erforscht und wirkungslos sind, verschweigen die Ärzte gerne. Denn mit solchen Angeboten verdienen sie ein Vielfaches dessen, was ihnen eine normale Kassenbehandlung einbringen würde. Mittlerweile wird der Umsatz mit solchen Leistungen auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.” Nur ein aktuelles Beispiel für die Konfusion auf Märkten, wo deutlich wird, dass der “mündige Patient” oder der “kompetente Verbraucher” wohl bisher kaum existiert.“

Dr. Martin Klein, unser zuständiger Experte für „Medizin und Wellness“, beschäftigte sich mit der Vision einer „Neuen Medizin“. Hierzu schrieb er: „Neue Medizin könnte also bedeuten: der Mensch mit seiner Tendenz zur Trägheit, seiner Neigung zur Krankheit und mit seinen Schwächen, aber auch mit seinem Potential, sich selbst helfen zu können, steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Eine Neue Medizin versteht sich dabei als sich ständig wandelnde Institution, als Teil des Lebens, die zwischen Geburt und Tod versucht, individuelle Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen – sei es mit vorbeugenden Maßnahmen, sei es als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Befindlichkeitsstörungen und natürlich auch als moderne Hochleistungsmedizin, die in vielen Fällen auch Reparaturen durchführen kann und muss. Sie versteht sich aber auch als Wegweiser und Kompass, wenn es darum geht, den ratsuchenden Menschen Alternativen und Wege aufzuzeigen, wenn es um die Darstellung verschiedener Behandlungsmöglichkeiten geht.“

Trend: Green Spa

In der Kategorie „Wellness Trends“ machte Franka Hänig, Chefredakteurin des Magazins SPA inside, auf den Green Spa Trend aufmerksam: „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen weltweit selbst in Ländern wie z. B. Dubai eine Rolle und auch in Luxus-Hotels, wo man bislang für den Gast aus dem Vollen geschöpft hat, ist ein bewussteres Umgehen mit den natürlichen Ressourcen zu spüren. (…) Sicherlich werden Sie jetzt sagen, das ist alles schön und gut, aber schon allein der CO2-Ausstoß des Flugzeuges, das europäische Gäste zu ihrer Urlaubsdestination bringt, widerspricht jeglicher Theorie von Umweltbewusstsein. Dazu darf ich Gordon Campbell Gray zitieren, der das ökologisch korrekte Carlisle Bay auf Antigua eröffnet hat: „Die Leute reisen sowieso dorthin. Deshalb bin ich da und biete ihnen die Möglichkeit, sich so umweltfreundlich wie möglich zu verhalten.“

Apropos grün: Im Themenbereich Wellness-Design kam es zu einer Diskussion zwischen Praxis und Philosophie über das Gestaltungsfeld des „Wellness-Gartens“.  Der Landschaftsarchitekt Manuel Sauer schrieb dazu unter der Überschrift „Suchst Du Wellness, gehe in den Garten!“: „Wie bei einer Indoor-Wellnessoase verlangt allerdings auch der Wellnessgarten ein hohes Maß an ästhetischer, bautechnischer aber auch gärtnerischer Detailqualität. So gestaltet wird dieses lebende Paradies seine auf feinste Sinnenswahrnehmungen sensibilisierten Besucher und Besucherinnen dann jedoch überzeugend bedienen, über viele Jahre und – in wechselndem Antlitz – zu jeder Jahreszeit.“ Jürgen Woldt meinte dazu: „Die Gegenwart der Natur, ob nun indoor oder outdoor, dient der Authentizitätsentwicklung von Menschen. Wenn diese erreicht ist, kann und sollte daraus Wohlbefinden und Zufriedenheit resultieren. Die Gegenwart der Natur sollte also den Bewußtseinszustand deines Seins aktivieren. Wenn es dich nur kuriert im Sinne von Wohlbefinden und Zufriedenheit, so ist es eine blosse Kurationsmaßnahme und zu oberflächig ohne Nachhaltigkeit.“ Ich selbst schaltete mich auch in die Diskussion ein: „Man könnte der Meinung sein, es ist der Garten, der den Menschen in einen Wellness-Zustand versetzt, wenn er denn entsprechend funktional (und damit auch emotional wirksam) gestaltet ist. Aber nach meinem Verständnis (was sich wohl mit dem von Jürgen Woldt deckt) ist Wellness gar kein Zustand, der von außen erzeugt wird, sondern es ist ein innerer Prozess, eine Lebenshaltung, eine Mentalität, sich im Sinne seiner eigenen Natur und seiner Potenziale bis zum letzten seiner Tage zu entfalten und dies bewusst und in vollen Zügen zu genießen. Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden, etc. zu empfinden gelingt ja nicht in erster Linie durch die äußeren Reize und Bedingungen, sondern durch die Empfänglichkeit dafür. So möchte ich sagen: In Ihren Gärten drückt sich Ihr eigener Wellness-Prozess aus – und mich macht es froh, daran teilhaben zu dürfen.“ Manuel Sauer gab daraufhin zu bedenken: „Vielleicht lassen Sie sich einmal darauf ein: Wellnessgarten – das klingt irgendwie einleuchtend, doch was ist das? Was unterscheidet ihn überhaupt vom ‚normalen‘ Garten? Ist er nur ein Trendbegriff für grüne Sinnespfade oder bietet er bestimmte sinnvolle Inhalte darüberhinaus? Was sagt uns der Gartenbegriff heute überhaupt? …Oder auch: Wie sähe ‚Dein‘ persönlicher Wellness-Garten aus – und warum?“

Noch viel zu tun im Bildungsbereich

Seit vielen Jahren ist die Qualität von Bildungsangeboten im Wellness-Markt eines unserer Dauer-Ärgernisse. Hierzu äußerte sich Peter Susat, Vorstandsmitglied des DWV und Bildungsexperte im DWV-Kompetenzteam: „Die Anzahl von Wellnessaus- oder -weiterbildungen an einem oder mehreren Wochenenden oder an wenigen Tagen nimmt ständig zu. Es geht dabei um vielfältige Wellnessthemen wie Massagen, Entspannungstechniken, alle Arten von Yoga, aber auch um Pilates, Rückenschule oder Nordic Walking etc. Die Gebühren für diese Lehrgänge verhalten sich häufig umgekehrt proportional zur Unterrichtsqualität und Anzahl der Gesamtunterrichtsstunden.“
Es wurde ferner die Frage diskutiert, ob eine Akademisierung in der Ausbildung für den Wellness- und Spa-Markt Sinn macht – und wenn ja, für welche konkreten Tätigkeiten bzw. Berufe. Christoph Hasenstab plädiert für den Bachelor-Abschluss bei beratenden und Management-Berufen. Peter Susat kann sich auch eine BWL-Spezialisierung für Spa-Management vorstellen.

Der Spa-Consultant Raoul Kroehl stellte die (fehlenden) Kompetenzen der Spa-Manager in den Fokus seiner Betrachtungen: „Es herrscht eine hohe Variabilität in den Anforderungen, doch es kristallisieren sich immer mehr die Kompetenzfelder des Spa-Managers heraus, welche entscheidend sind aber oftmals fehlen: Personalmanagement, Controlling, Marketing, Qualitätsmanagement und (immer wieder) der Verkauf bzw. Beratung des Gastes. Es reicht einfach nicht mehr aus, im Arbeitsmarkt diese Felder mit „Praxiserfahrung“ kompensieren zu  versuchen. Der Markt fordert diese Schlüsselqualifikationen, um die z.T. Millioneninvestitionen professionell und erfolgreich führen zu können. Der größte Beschäftigungszweig für Spa-Manager ist die Hotellerie, welche sich mit Mitarbeiteraus- und Weiterbildung traditionell schwer tut. Von Ausnahmen abgesehen kauft man gerne am Markt Talente ein (wenn das Budget reicht), bildet selbst aber ungern weiter. Dennoch benötigt die Hotellerie eine deutlich höhere Qualifikation seiner Spa-Manager als sie bisher am Markt zu finden ist.“

Wellness-Marketing im Zeichen von Social Media

Viele aufschlussreiche Kommentare gab es zum Thema „Wellness & Web“. Dabei interessierte vor allem der Hype um die neuen Social Media Instrumente, allen voran Facebook. So schrieb der Spa-Marketing-Fachmann Wolfgang Falkner: „Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!“ Web-Marketing-Experte Swen Laempe gab daraufhin zu bedenken: „In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten? (…) Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere! Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.“

Wellness und Spa – wie passt das zusammen?

In Frühjahr 2010 fand in Istanbul der Global Spa Summit statt – eine internationale Konferenz der Spa-Branche.  Hier erweckte eine Studie von STR Research Aufsehen, die sich mit dem Zusammenspiel von Spa und Wellness auseinandergesetzt hatte. Fazit: Der Wellnessbegriff ist in der Spa-Branche angekommen (hier muss man wissen, dass anders als in Deutschland Spa und Wellness in anderen Ländern teilweise noch so gut wie keine Schnittmengen haben). 2 Billionen US-Dollar Jahresumsatz sei weltweit in 2009 mit Wellness gemacht worden. 300 Mio. aktive Wellnessverbraucher gäbe es bereits. Dr. Don Ardell stellte diese Zahlen in einem ausführlichen Beitrag infrage, vor allem deshalb, weil das Konzept Wellness viel zu vage definiert worden sei.

Hildegard Dorn-Petersen, die sich in verschiedenen Themenbereichen mit ihren Beiträgen zu Wort meldete, kommentierte ebenfalls den Global Spa Summit (GSS) und die SRT-Studie: „Die Menschen sind in zunehmendem Maße bereit, Selbstverantwortung zu übernehmen und gesünder leben. Was sie dazu tun sollten, wissen sie schon. Vielmehr brauchen sie, wie Don Ardell ausführt, Hilfestellung wie sie das wohl am besten umsetzen und dabei bleiben. Die Lösung wäre die Erfindung eines „Concierge Service“, über die sich Philippe Bourguignon als Keynote-Sprecher auf dem GSS Gedanken machte.“

Dr. Don Ardell stellte nicht nur auf dem Deutschen Wellness Gipfel im August 2010, sondern auch auf der Wellness-Agenda sein Konzept REAL Wellness vor und empfahl es der Spa-Branche als Weg in deren Zukunft – auch unter ökonomischen Aspekten: „Spas can do more than offer stress relief, weight loss, facial beauty enhancement, imaginary anti-aging and a pleasurable experience and a good time – though all of these are well and good. Spas can offer an environment and educational programming that leads to an outcome that, until now with the advent of the SRI report and the growth of a wellness marketplace, has never be imagined, dreamed or spoken of – helping visitors to become better human beings. That and nothing less is the promise of the highest form of wellness envisioned so far – REAL wellness. (…) One shared challenge is find best ways to attract new business for spas while at the same time shaping the evolution of the public understanding of genuine wellness. This must be done in a manner that not only attracts a dramatically wider audience for spa offerings but also boosts quality of life for all who participate.“

Wohlbefinden … und viel mehr

Dass Wellness nicht auf Massage, Kosmetik und Sauna zu reduzieren ist, stellte auch die Ärztin Dr. Zarmina Penner fest: „Wenn Sie mich fragen würden, was mein allererstes Ziel im Alltag ist oder wenn Sie mich fragen würden, was das höchste Ziel in meinem Leben ist, was über allen Zielen steht, dann würde ich sagen, das ist Wohlbefinden. (…) Kurze wohltuende Anwendungen und menschlicher Zuwendungen aller Art sind hilfreich, aber nicht wirklich nachhaltig. Die Wirkung verfliegt schnell. Nachhaltiges Wohlbefinden beginnt im Kopf, genauer gesagt im Geist. Und wenn man im Geist nicht anfängt, blockiert der resolute Geist alle Bemühungen.“
Dabei beinhaltet das Konzept „Wellness“ durchaus noch mehr als Wohlbefinden, so Jürgen Woldt in einem anderen Beitrag: „In den 90er Jahren wurde mir klar, dass Wellness nicht Wohlbefinden bedeutet, sondern dass Wellness viel umfänglicher und vielschichtiger betrachtet werden muss, nämlich als ein Lebenskunstkonzept. Gemeint ist damit, die Kunst wie Menschen individuell im Alltag Fähigkeiten entwickeln mit Herausforderungen so umzugehen, dass sie ihr Leben im Sinne eines Kohärenzgefühls genießen können. (…) Wir dürfen Wellness nicht betrachten unter dem Aspekt der Kuration, was bedeutet, Maßnahmen zur Anwendung zu bringen, um verbesserte Funktion herbeizuführen – egal ob nun körperlich, emotional oder mental. Vielmehr ist Wellness ein Seinszustand, der geprägt ist von meiner Fähigkeit, in meiner Umgebung für mich sinnvoll handeln zu können. Die Nebeneffekte können dann sein: Genuss, Wohlbefinden, Zufriedenheit, usw.“

Das Teilen und der Austausch über all diese Meinungen, Standpunkte, Erlebnisse und Informationen hat für mich einen außerordentlichen Wert. Ich danke den Menschen, die sich daran beteiligt haben. Wir werden nach neuen Wegen suchen, die Wellness-Agenda auch in 2011 fort zu schreiben.

Lutz Hertel

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Das war das 1. SpaCamp in Bad Reichenhall – ein ausführlicher Nachbericht

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am Oktober 22nd, 2010 von Wolfgang Falkner – Be the first to comment

logo_spacamp_final_rgbSpaCamp 2010 (www.spacamp.de) – Das erste BarCamp zum Thema „Wellness, Spa und Gesundheit“ fand vom 2.-3. Oktober 2010 im Traditionshotel Axelmannstein in Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land mit rund 110 Teilnehmern statt. Die Ziele, vielfältige Zukunftsthemen aus Spa, Wellness und Gesundheit gemeinsam diskutieren, sich vernetzen und bestehendes kritisch hinterfragen. Nicht Lösungen vorgeben, sondern zum Nachdenken anregen. Daraus entstehen durch Kreativität Werte, die wir heute so notwendig brauchen um uns nachhaltig zu positionieren. Es freut mich sehr, dass diese Idee in Zusammenarbeit mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH auf einen sehr fruchtbaren Boden viel.

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie eine Vielzahl an Fotos von der Veranstaltung!

Bewertung der Themenvorschläge

Bewertung der Themenvorschläge

Das Besondere am SpaCamp

Das SpaCamp ist, wie andere BarCamps auch, kein Kongress im klassischen Sinne. Hier wird die Idee der offenen Veranstaltung mit dem Thema Spa-, Wellness- und Gesundheit verbunden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind aufgefordert, selbst Themen online vorzuschlagen und die eingereichten Themen direkt vor Beginn der Veranstaltung zu bewerten. Im Gegenzug zu anderen BarCamps wird mit Punkten auf einer für alle sichtbaren Pinnwand bewertet, um das Ergebnis besser nachvollziehen zu können. Die Punkteanzahl entscheidet, welche Session in welchem Raum, zu welcher Zeit stattfindet. Diese Vorgangsweise stellt sicher, dass erstens nicht nur klassische Themen auf den Tisch kommen, sondern auch sehr aktuelle Randthemen mit Innovationspotenzial, zweitens die Vorträge so wenig Eigenwerbung wie möglich enthalten und drittens auch junge, motivierte Experten eine Chance zur Präsentation von mutigen Ideen haben. All das Zusammen sichert die notwendige Vielfalt, die von den Teilnehmern sehr gut aufgenommen worden ist. Neben etablierten Spa-Beratern, Tourismus- und Social-Media-Experten und Hoteliers, hatten wir einen Philosophen, einen Klang-Experten, eine Psychologin, eine Diplomandin des MCI und einen Chemiker als Referenten. Mehr zu den Inhalten das SpaCamps finden Sie weiter unten.

Klarerweise haben neue Kommunikationsinstrumente wie das Internet, im speziellen Social Media bei dieser sehr offenen Veranstaltung eine große Bedeutung. Über die Website www.spacamp.de, konnten sich die Teilnehmer direkt anmelden und Themenvorschläge einreichen. Über die Facebook-Seite www.facebook.com/spacamp konnte während der Veranstaltung fleißig gepostet. Darüber hinaus stand ein eigener Hashtag #spa10 sowie eine Twitterwall zur Verfügung.

Festsaal Axelmannstein

Festsaal Axelmannstein

Die Sessions

Nachdem die Teilnehmer Ihre Bewertung am Samstag zu Beginn der Veranstaltung abgegeben hatten (ca. 30 trafen sich schon zum Austausch an der Bar am Freitag, Abend – Stichwort „BarCamp“), hatte jeder Teilnehmer nach eine kurzen Einführung die Gelegenheit, sich mit drei sogenannten Tags (Schlagworten) vorzustellen. Das lockert nicht nur auf, sondern fördert die Kommunikation untereinander. Dann ging es auch schon los mit den ersten beiden von insgesamt 19 Sessions – in 3 Raumen und zwei Tagen. Alle Unterlagen zu den sehr vielfältigen Sessions finden Sie hier.

Den Beginn machte Sylvia Glückert von WellConsult mit Ihrem Thema „Quo Vadis Spa“. Sie präsentierte Trends und deren Auswirkung auf die Spa-Industrie – ein gelungener Überblick für den Start. Parallel dazu stellte Maria-Christina Kerschbaumer, die Trägerin des Wissenschaftspreis 2009 der Wirtschaftskammer Tirol im Parksalon ein Kriterienmodell vor, welches eine transparente und nachvollziehbare Bewertung der Qualität eines Wellnesshotels an den Kontaktpunkten mit dem Wellnessgast ermöglicht.

In der nächsten Session, um 11.00 Uhr wurde von Uwe Brandweiner, dem Chemiker der Pure Green Brands GmbH die aktuelle Spa-Kosmetik einer sehr kritischen Prüfung unterzogen. Ist dort, wo Naturkosmetik draufsteht, auch tatsächlich Natur drinnen? Wie weit geht die Kosmetikindustrie, um den Absatz ihrer Produkte zu steigern? Florian Bauhuber von der Tourismuszukunft ging in seiner sehr kommunikativen Parallel-Session auf die Chancen und Risiken im Umgang mit Facebook für die Wellness-Branche ein.

Die Sessions

Die Sessions

Ab 12.00 standen wegen dem großen Andrang an Themenvorschlägen drei sehr interessante, wie unterschiedliche Themen am Programm. So sprach die ORF Radio Wien-Psychologin Dr. Julia Umek, darüber, dass Vitalität, Glück und Wohlbefinden im Kopf beginnt. Von der philosophischen Seite betrachtete der Philosoph David Lang vom ifz, dem internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen in Salzburg das Thema „Gesund Denken“. Ist Philosophie eine Ergänzung im Wellness Angebot? Der Philosoph im Wellness-Hotel eine anregende Massage für das Denken? Als Hobbymusiker freut es mich besonders, dass auch das Thema „Klang & Wellness“ behandelt wurde. Norbert Schafflinger von Vitadesign, entführte mit seiner bewusst analogen Präsentation aus Kassettenrekorder, Overheadprojektor und der eigenen Darbietung auf selbstgebauten Klanginstrumenten in die Welt der unterbewussten Entspannung. Klang bietet, belegt durch neueste Erkenntnisse der Hirnforschung, die Möglichkeit, eine Wandlung in unser Leben zu bringen – ein möglicher Ausweg aus einer hochtechnisierten Gerätemedizin und einer durch Stress belasteten Lebensweise.

Nach dem Mittagessen ging es auch schon wieder flott weiter. Raoul Kroehl von Spa eMotion ließ hinter die Kulissen von erfolgsorientiertem Yield-Management im Spa blicken. Nicht nur interessant für Fluggesellschaften. Parallel dazu stellte Roland Fricke, Blogger der ersten Stunde und Inhaber des Wellnessreise-Veranstalters beauty24.de, ein interessantes Konzept vor, Kunden zu motivieren, sich als authentische und damit glaubwürdige Wellness-BotschafterInnen zu versuchen.

Um 15.00 Uhr ließ schließlich der Praxisbericht des Gesundheitszentrums Lanserhof aufhorchen. Dr. Chrisoph Netzer und Katharina Ditz stellten den Wertewandel der Gesellschaft als Chance für Entwicklung und Wachstum am Beispiel des interdisziplinären Konzepts am Lanserhof vor – von der F.X. Mayr Kur zum Lans_Med_Concept. Ein gutes Beispiel dafür, dass es sich langfristig lohnt, einen mutigen, konsequenten und visionären Weg zu gehen. Besonders interessant: Es wird nicht nur die Erlebniswelt des Gastes, seine Bedürfnisse und Wünsche hinterfragt, sondern auch jene des Mitarbeiters. Erst wenn beide im Einklang sind, stellt sich das „Lanserhof-Feeling“ ein. Dass es sich lohnt, vermehrt auf die Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren einzugehen, zeigte Sonja Schiff mit „Hot Flushes und Lebenslust“ – Angebotspakete für Frauen in den Wechseljahren.

Nach einer kurzen, gemeinsamen Entspannungs- und Bewegungseinlage mit Margot Zeitvogel, von der Sport & Gesundheitspraxis WET`n DRY ging es schließlich in die letzte Runde. Es freut mich sehr, dass die Teilnehmer meinen Themenvorschlag mit vielen Punkten bewerteten, obwohl ich eigentlich Mit-Organisator war. In „Marketing für Menschen – Wohlbefinden beginnt bei der Kommunikation“ habe ich (Wolfgang Falkner) versucht, die Bedürfnisse von Wellness-Gästen anhand von verschiedenen Modellen zu eruieren und davon Regeln für ein „Authentisches Marketing“ abzuleiten – mit ethischer, also auch wirtschaftlicher Bedeutung. Im Raum B stellt Ingrid Priebe ein alpines Gesundheitskonzept mit authentisch präventiven Behandlungs- und Lehrmethoden im Alpenraum vor – der treffende Name: „AlmYURVEDA“.

Salzmenü im Axelstüberl

Salzmenü im Axelstüberl

Ein Rahmen, der zum Austausch einlädt

Wie bei BarCamps üblich, wurde am Ende des ersten Tages noch eine Abschlussrunde eingeläutet, wo alle Teilnehmer die Möglichkeit hatte, wertvolles Feedback zu geben. Mit “Musik zum Atmen” führt ein kleines Ensemble der Bad Reichenhaller Philharmonie (Flöte, Geige, Cello, Klavier) schließlich über in das wohlverdiente, gemütliche Rahmenprogramm.

Das Highlight: das Salz-Menü im typisch bayerischen Ambiente im Axel-Stüberl, das sich die meisten Teilnehmer nicht entgehen lassen wollten. Der Koch Heiko Triller vom Axelmannstein setzte exklusive Köstlichkeiten, wie Tatar vom Rinderfilet, Kressesüppchen mit gebackener Weißwurst, Geschmorter Rinderbraten mit Lauchzwiebeln, Obozda und Bayrischer Hüttenkäse mit vier verschiedenen Salz-Kreationen gekonnt in Szene.

Diskussionen im Workshopsaal

Diskussionen im Workshopsaal

Sonntag – das SpaCamp geht weiter …

Am zweiten Tag des SpaCamps waren trotz des schönen Wetters immer noch viele Teilnehmer motiviert, Wissenswertes mit nach Hause zu nehmen und angeregt mitzudiskutieren. Und das Ausharren hat sich auch gelohnt. So zeigte Regina Stocker, die Direktorin des Hotels Erzherzog Johann in Bad Aussee, mit „Alpenluft trifft Rosenduft“, wie die Geschichte des Erzherzogs Johann von Österreich und seiner Anna mit viel Liebe zum Detail und Einfühlungsvermögen im gesamten Haus zum Leben erweckt worden ist. Vom Brauchtum, über die Themenbalkone bis zur eigenen Spa-Marke „Echt Johann“. Frau Stocker: „Sie ist das Versprechen an unsere Gäste, individuelles Service, Herzlichkeit & Kompetenz, Natürlichkeit & Echtheit in Materialien und im Umgang mit den Menschen vorzufinden“. Robert Ranzi von der Tiroler Zukunftsstiftung erläuterte anhand der eigenen Praxis, wie man es mit Hilfe des WellnessClusters geschafft hat, öffentliche und private Interessen zu bündeln, um gemeinsam stärker aufzutreten.

Günther Pöllabauer von der TAC Informationstechnologie GmbH präsentierte als nächstes, wie man mit Reservierungssysteme und neue Technologien den Umsatz steigern und die meist sehr komplexen Abläufe im Spa optimieren kann.  Parallel stellte Waldemar Steinmetz, von Wellmotion ein interessantes Konzept für temporäre Spa-Einheiten vor, um zusätzlichen Bedarf an Wellness-Flächen z.B. im Winter flexibel decken zu können.

Den Abschluss des SpaCamps bildete schließlich die Session von Stephan Koehl, dem Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Er schilderte sehr bildhaft, was eine Social Media Strategie am Fallbeispiel Spa-/Gesundheitstourismus alles leisten muss und gab wertvolle Einblicke in die tägliche Arbeit mit Blogs, Bewertungsplattformen, Facebook, Twitter und Co. Jan von Werthern, stellte parallel mit dem Salzheilstollen Berchtesgaden ein lokales Unikat vor. Um es mit den Worten des Geschäftsführers zu sagen: „Es ist wunderbar sich selbst wieder zu entdecken, in einer Zeit in der wir von Termin zu Termin hetzen, immer häufiger abhängig werden von dem, was andere nur sagen. Der Salzheilstollen hilft in diese Entspannung einzusteigen durch seinen Schutz vor Außenwelteinflüssen, 800 Meter tief im Berg, inmitten eines Salzstockes, der dort seit 250 Millionen Jahren ruht.“ – ein sehr schöner Gedanke am Ende eines ereignisreichen ersten SpaCamps im Jahr 2010 in Bad Reichenhall, voller Themenvielfalt, interessanten Menschen und vielen neuen Ideen, die nur darauf warten mutig in die Tat umgesetzt zu werden.

Networking beim SpaCamp

Networking beim SpaCamp

Ausblick: SpaCamp 2011

Wir freuen uns sehr und sind auch etwas stolz, dass eine so große Anzahl an qualifizierten und motivierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus ganz Österreich und Deutschland bei dieser ersten Veranstaltung dieser Art dabei mit dabei waren. Noch mehr freuen wir uns über das sehr positive Feedback auf breiter Basis und dem Wunsch, das SpaCamp auch im nächsten Jahr wieder besuchen zu wollen. Und noch mehr freuen wir uns über das sehr offene, konstruktive und herzliche Miteinander. All das bestärkt uns, schon jetzt an die 2. Auflage des Spa Camps im Jahr 2011 zu denken, um den erfolgreich eingeschlagenen Weg auch weiter zu gehen.

Zum Schluss möchte ich noch Danke sagen! Und zwar der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, im speziellen Barbara Zwanzleitner und Stephan Koehl für das Vertrauen in die Idee und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Natürlich auch allen anderen, die zum Gelingen beigetragen haben, wie Sponsoren, Vortragende. Ein besonderer Dank gilt meiner Frau Katia für die Unterstützung und die viele Geduld.

Bis zum Herbst im nächsten Jahr. Der Beginn der Anmeldungsmöglichkeit wird auf www.spacamp.de und auf www.facebook.com/spacamp gepostet.

Wolfgang Falkner

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Wellness@Home

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am August 3rd, 2010 von Dirk Peters – 1 Comment

Wellness at Home

 Wenn wir heute über die Orte nachdenken, and denen Wellness angeboten, gelebt und praktiziert wird, denken wir zumeist an Wellness Hotels, die häufig ein immer umfassenderes und perfekteres Angebot vorweisen, Day Spas oder auch wunderschöne Thermenanlagen und vieles mehr. In der Regel ist diesen Angeboten gemein, dass sie von den Nutzern in festen oder auch wechselnden Abständen genutzt werden. Es wird einmal oder auch mehrmals im Jahr der schöne Wellnessurlaub oder das verlängerte Wellness -Wochenende in einem Hotel gebucht, der monatliche oder auch wöchentliche Besuch einer Thermenanlage oder was das Wellnessherz heute sonst noch begehrt. Die meist hohe Zufriedenheit mit den Leistungen führt zum Erfolg unserer Branche und beweist nicht zuletzt, dass diese Angebote geeignet sind, die Kundenerwartungen zu erfüllen.   

 Besinnt man sich jedoch auf die Bemühungen von Don Ardell und auch des Deutschen Wellnessverbandes um REAL Wellness, also Wellness als eine wissenschaftlich fundierte Anleitung zu aktiver Eigenverantwortung für gesundheitliches Wohlbefinden zu verstehen, so ist für mich damit zwingend eine bestimmte Häufigkeit, Regelmäßigkeit oder gar Lebensstiländerung verbunden.

 Aber wie ist dies zu erreichen?. Zunächst einmal muss natürlich, und das hat John Travis in seinem Wellnessmodell für mich hervorragend beschrieben, die „awareness“ vorliegen. Also die Erkenntnis, dass es mit einem „weiter so“ nicht zu einem guten Ende kommen wird. Nach meinen persönlichen Erfahrungen tritt dieser Erkenntnisgewinn sehr häufig um den 40. Geburtstag ein. Damit ist das „Wie“ aber noch nicht beantwortet. Zum Glück stehen eine Vielzahl von sehr wertvollen Wellnessangeboten  zur Verfügung. Zu ihrer Wirksamkeit bedürfen sie aber, wie oben schon erwähnt, einer gewissen Regelmäßigkeit.

 

Aber wie lässt sich diese Regelmäßigkeit  in der heutigen, oft hektischen und mit Terminen überladenen Zeit sicherstellen? Hat man nicht genügend Termine, häufig abseits der Familie? Der wöchentliche Sauna- oder Fitness-Center-Besuch kann da durchaus für Konflikte sorgen.

 

Für mich gibt es dort eine relativ einfache Lösung. Betreiben sie Wellness nicht nur an den oben genannten Orten und in einer oft nicht wirksamen Häufigkeit. Genießen sie Wellness daheim, in den eigenen vier Wänden, im Garten, zusammen mit ihren Lieben.  Hier sind sowohl spontane Wellnessaktivitäten möglich, als auch die regelmäßig praktizierten Anwendungen. Und die Betätigung, zum Beispiel im Familienverbund, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammenseins. So kommt zum gesundheitlichen Aspekt der Familiäre hinzu.

 

Aus der Praxis kenne ich eine Vielzahl von Fällen, in denen genau die gemeinsame Wellnessaktivität zu einer Bereicherung des Familienlebens geführt hat, Gesundheit und Freude inklusive. Das Angebot an komfortablen und erschwinglichen Produkten wie z.B. Saunen, Dampfbäder, Innen- und Außenwirplpools ist groß und bietet etwas für jeden Anspruch.

Um richtig verstanden zu werden, ich sehe  die heimischen Wellnessaktivitäten nicht im Gegensatz oder gar in Konkurrenz zu öffentlichen Wellnessangeboten. Diese bleiben das besondere Erlebnis und befruchten sich gegenseitig hin zu einem ganzheitlichen Wellnessverständnis und –erlebnis.

 

Aus diesem Grunde würde ich mir wünschen, dass diese Komponente, ich nenne es, um einmal mehr Anglizismen zu nutzen, „Wellness At Home“, mehr in die Diskussion aber auch in den wissenschaftlichen Fokus gerät.

 

 Von daher freue ich mich über Anregungen, wie wir diesen Aspekt von Wellness weiter entwickeln können.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Dirk Peters

Leiter des Geschäftsfelds Wellness at Home

Villeroy & Boch AG

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Die Website ist tot, es lebe die Fanpage???

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am Juli 5th, 2010 von Swen Laempe – 172 Comments

Haben Sie es auch schon gehört? In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten?

Web 2.0 lernt laufen

Website-Erstatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Website-Ersatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Natürlich ist eine Fanseite ein wichtiges Instrument, die Community dort zu erreichen, wo sie sich bereits aufhält. Neue Anwendungen, wie das Einbinden einer Buchungsstrecke in Facebook, lassen den Fan-Auftritt viele Funktionen übernehmen, die bisher der Website oder Buchungsplattformen vorbehalten waren.

Also auf zu neuen Ufern – nutzen Sie die Kommunikationsmöglichkeiten mit Fans und Gästen.

Hausaufgaben gemacht?

Aber vergessen Sie dabei nicht das Web 1.0 und lassen Sie Ihren Internet-Auftritt nicht ins Hintertreffen geraten. Denn in einigen Punkten wird die eigene Website auch zukünftig im Mittelpunkt stehen: Nirgends kann man so gut mit SEO punkten und der eigenen Marke Emotionalität und Wiedererkennungswert verleihen, als auf der eigenen Website. Und außerdem: Möchten Sie Ihre komplette Internetpräsenz der Willkür eines externen Anbieters unterwerfen? Wer diese Verantwortung aus der Hand gibt, hat das ganze Internet noch nicht wirklich begriffen.

Zeit ist Geld

Außerdem gibt es bei all dem Hype eines zu bedenken: Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere!

Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.

Unsere Aufgabe liegt meiner Meinung nach in Zukunft darin, Ressourcen für Kommunikation zu schaffen und eine Balance zwischen Website und Social Media Strategie zu finden.

Daher meine Frage an die Runde: Wieviel Zeit investieren Sie in Facebook & Co., um Ihr Wellness-Marketing erfolgreich nach vorne zu bringen?

Ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen!

Ihr Swen Laempe

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Die Lebensschule

Geposted Allgemein am Juni 14th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Im Moment geht mir folgendes immer wieder durch den Kopf: Die meisten Menschen, die ich treffe, sind Zeit ihres Lebens mehr oder weniger stark damit beschäftigt Defizite auszugleichen, die in den ersten 14 Jahren ihres Lebens entstanden sind. Dann gibt es solche, die es verdrängen. Die Defizite sind jedoch trotzdem da. Manche Defizite führen zu Krankheiten und manche nur zu Befindlichkeitsstörungen. Die Spanne der Folgeerscheinungen ist breit. Daraus sind ganze Selbsthilfe- und Beratungs-Industrien oder sagen wir gar die ganze Wellnessindustrie entstanden.

Die Defizite sind hauptsächlich Liebes- und Anerkennungsdefizite. Diese Defizite formen das Leben nachhaltig. Nach Aaron Antonovsky, dem Vater der Gesundheitsförderung, können sie in einigen Fällen auch zur Höchstleistung anspornen.

Mich interessiert das Thema sehr, denn oft steht es hartnäckig zwischen dem Menschen und dem Wohlbefinden. Was sind die nachhaltigsten Wege daraus? Müssen wir eine Schule für werdende Eltern einrichten und sie über diese Dinge besser aufklären? Müssen wir Schulen für alle Menschen einrichten, die systematisch ihre Defizite angehen und ausgleichen möchten? Oder sollen wir die Angebote, die wir haben, besser bündeln und nach Art des Defizits ausrichten? Müssen wir mehr nach dem Sinn einer Erkrankung als Botschaft der Seele und Hinweis auf ein Defizit forschen? Brauchen wir eine Lebensschule?

Sicher können wir hier mehr tun.

Schöne Grüsse vom Isartor,
Zarmina Penner

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Wohlbefinden, ohne Mühe

Geposted Allgemein am Juni 7th, 2010 von Zarmina Penner – Be the first to comment

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass wir uns oft zuviel Mühe machen. Ja, zuviel, nicht zu wenig. Wir versuchen Dinge zu steuern, zu durchdenken und zu formen. Während es immer Sinn macht eine Art Rahmenplan, ein Bild des gewünschten Ergebnisses zu haben und ein „sauberes“, sprich nicht destruktives und faires, Verhalten zu haben, ist alles andere zuviel. Eher hindern wir die bestmöglichen Ergebnisse damit. Das Leben hat eine Reihe von eingebauten Automatismen, die fortwährend wirken, ohne unser Zutun. Die Automatismen sind unterstützend und ausgleichend. Sie fördern gute Strömungen und gleichen die negativen aus. Oft vergessen wir diese gewaltige Macht, die die Natur uns ohne Worte und eine geforderte Gegenzahlung schenkt und machen sie uns nicht zu Nutze. Wir denken, es kann nicht sein, dass es so leicht ist. Und dann verheddert sich alles. Wenn es einen Weg gäbe, sich immer daran zu erinnern… Das wäre schön. Wohlbefinden, ganz ohne Mühe.

Schöne Grüße vom Isartor,

Zarmina Penner

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Für das Mehr vom Leben

Geposted Allgemein am Mai 31st, 2010 von Katarina Banach – 3 Comments

school of lifeEs gibt eine Akademie des Lebens. Mit der Aufgabe, Inspirationen fürs Leben zu geben, herauszufordern, zu provozieren, zu dazu anzuregen, über das Wesentliche nachzudenken. Ein Raum für Gedanken, Ideen und Erfahrungen mit anderen neugierigen, aufgeschlossenen Individualisten. Ein 0rt zum Innehalten und Reflektieren. Die großen Fragen des Lebens werden hier beantwortet, Lebenshilfe im besten Sinne gegeben, also: Wie geht es, das Leben weise und gut zu verbringen, inklusive Selbstverwirklichung, Gelassenheit und Verantwortung für eine bessere Welt
Ein hoher Anspruch bei einer eher bescheidenen Location: Ein netter, kleiner, Shop mitten im Herzen von London lehrt ein reges Bewusstsein. The School of Life, http://www.theschooloflife.com/

Es gibt einen Buchladen und eine Galerie. Sophie Howarth, Kuratorin der Tate Modern, gründete 2008 zusammen mit namhaften Autoren, Künstlern und Wissenschaftlern dieses Projekt, das kürzlich von Morgwn Rimel, einer cosmopolitischen Kreativen übernommen wurde. Für nur 30 Pfund kann man Kurse belegen in Sachen Liebe („Wie notwenig ist eine Beziehung“), Arbeit („Wie findet man den Job, den man liebt“), Politik („Wie geht man weise mit Geld um“), Selbst („Wie wird man cool“) und Familie („Die Kunst, gute Eltern zu sein“). Viele kluge Köpfe stecken hinter Angeboten wie Abendkurse, Ferien Retreats, Predigten, Conversation Dinners sowie Psychotherapie jenseits des Klinischen.

Es wäre eine Aufgabe par excellence für die Wellness-Branche, etwas Ähnliches auch hierzulande ins Leben zu rufen.

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Das Leben verstehen

Geposted Allgemein am Mai 17th, 2010 von Zarmina Penner – 2 Comments

Was wäre, wenn es eine Universität zum Thema „Leben“ geben würde? Eine Lebensuniversität ohne die üblichen Verdachtsmomente, dass es eine Sekte sein könnte. Wenn dort das Leben als Lehrfach in toto behandelt werden würde und nicht in seinen vielen immer spezieller werdenden Bestandteilen wie bisher (Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Krankheit, Technologien etc)? Wenn wir die wichtigsten Informationen zum Thema Leben in gebündelter Form, in verständlicher Sprache und mit praktischen Handlungsanwseiungen erhalten würden? Diplom-Lebens-Wissenschaftler. Eine Art Führerschein fürs Leben.  Würden wir Zusammenhänge besser begreifen? Würde wir von vorneherein integrativer denken? Gäbe es eine große Nachfrage?

Würde mit diesem Wissen unser Wohlbefinden dann automatisch steigen? Wären wir dann weniger krank?

Ich denke schon. Noch muss sich  jeder von uns alles selbst zusammen suchen und einen Reim draus machen. „Trial and error“ wie es so schön heisst. Sicher gäbe es viele, die sagen würden, dass ein Teil des Lebesnsinnes und des Lebensgenusses es ist, das Leben einfach zu leben und nicht zu studieren. Das wäre doch langweilig. Sicher, das kann ich verstehen. Mir persönlich erscheint eine Art Führerschein hilfreich zu sein. Die zunehmende Alterung schenkt uns eine Menge weise Menschen, die wir zum Thema Leben interviewen könnten und daraus lernen könnten,  besser zu leben, d.h.  konkret das Leben besser zu verstehen, besser in Gang zu kommen, mehr Möglichkeiten zu nutzen und sich dabei  immer wohler zu fühlen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Ganz normale alltägliche Dinge

Geposted Allgemein am Mai 10th, 2010 von Zarmina Penner – 3 Comments

In den letzten Wochen habe ich in Sachen Wohlbefinden einen kleinen Durchbruch geschafft und habe festgestellt, dass viele Wehwehchen und undefinierbare Ängste einfach mit falscher Ernährung zu tun haben. Im Prinzip keine weltbewegende Feststellung, aber für mich persönlich schon. Auch hier ist falsche Ernährung relativ, denn jeder Körper ist anders. Die Erkenntnis bei mir war, dass ich auf viele Nahrungsmitteln, vor allem in bestimmten Kombinationen, unterschwellig allergisch reagiere und so mich mit den besten Absichten quasi permanent in einem leicht krankhaften Zustand gehalten habe. Ich stelle fest, dass das Wohlbefinden sich von alleine einstellt, wenn man ganz normale alltägliche Dinge wie dreimal am Tag essen in richtigerweise tut. Eine Offenbarung.
Was wäre, wenn jeder von uns eine ganz persönliche und detaillierte Empfehlung zur richtigen Ernährung bekommen würde (und dies natürlich auch folgen würde). Wir würden schlagartig, eine Linderung in vielen unterschiedlichen Krankheiten, zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Depression oder Magen-Darm-Krankheiten, erzielen. Wir würden vielleicht sogar auf Dauer die Zahl der chronisch-kranken Menschen reduzieren und Heilung von akuten Krankheiten beschleunigen können. Davon bin ich überzeugt.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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