Reboot Wellness

Zwanzig Jahre Wellness in Deutschland – ein Jahr Wellness-Agenda: Mein persönliches Fazit

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am Dezember 31st, 2010 von Lutz Hertel – Be the first to comment

Heute, am letzten Tag des Jahres 2010, habe ich noch einmal einen Blick auf alle Beiträge dieser Internetseite geworfen und die für mich interessanten Kommentare zusammengefasst. Es war die Intention dieses Blogs, Themen der professionellen Wellness- und Spa-Community zu präsentieren und mit den Leserinnen und Lesern zu diskutieren. Hierfür hatten wir 37 ausgewiesenen Experten als Autoren gewonnen – die meisten von ihnen schrieben Beiträge aus ihrem Kompetenzfeld, wofür ich herzlich danken möchte.

Bilanz nach 20 Jahren

Für den Deutschen Wellness Verband stand nach 20-jähriger Existenz ein Jahr der Bilanz an. Was haben wir erreicht? Wo stehen wir heute? Sicher ist es ein Erfolg, im eigentlichen Sinne von Wellness die führende Organisation in Europa zu sein. Dabei haben wir uns nicht in einem Elfenbeinturm verschanzt, sondern die Herausforderungen der Kommerzialisierung und Trivialisierung eines Lebensstils angenommen. Nachdem in den 90er Jahren deutlich wurde, dass Wellnesskonzepte für das betriebliche Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum keine Akzeptanz finden (vollkommen entgegengesetzt zu den USA), konzentrierten wir unser Engagement auf den Freizeitbereich, insbesondere den Tourismus. Wir formulierten bereits 1993 Qualitätsstandards für Wellnesshotels und Wellnessurlaub. Heute gilt unsere Qualitätszertifizierung als die zuverlässigste und transparenteste . Wir haben uns davon abgesehen intensiv um die Aufklärung beider Seiten des Marktes gekümmert. Unfug, Nonsens, Geldschneiderei und Volksverdummung haben gerade im Wellnessmarkt ihre Blüten getrieben. Das haben wir nicht hingenommen, sondern in der Zusammenarbeit mit unseren Experten, den Massenmedien und Presseagenturen Well-Nepp entlarvt. Dazu gehörte in den letzten Jahren auch das Thema „Medical Wellness“. Trotz der Anfeindungen und Ausgrenzungen, die uns dafür ständig von Anbieterseite widerfahren, sind wir im Sinne der Sache und zum Wohle des Bürgers unserer unabhängigen, seriösen Linie treu geblieben. Doch haben wir nicht nur Kritik geübt, sondern auch konstruktive Wege aufgezeigt – zum Beispiel aktuell mit dem Deutschen Wellness Gipfel, der in diesem Jahr stattfand. Wir haben in 2010 auch den Green Spa Kodex formuliert und damit der Branche einen Leitfaden für den nachhaltigen Betrieb von Spa- und Wellnesseinrichtungen an die Hand gegeben. Seit 17 Jahren treten wir für ein Wellness-Programm für herzkranke Menschen ein und führen im Düsseldorfer ambulanten Herzreha-Zentrum unter professioneller Leitung dieses Programm durch. So sind wir 20 Jahre im Großen wie im Kleinen unserem Auftrag gefolgt: die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung im Sinne von Wellness auf ganzheitlicher Grundlage zu erhalten und zu verbessern. Mit Dr. Don Ardell, einem der weltweit bedeutendsten Experten und Pionier der Wellnessbewegung, haben wir in 2010 mit unserem Bekenntnis zu REAL Wellness einen Kontrapunkt zu der heutigen Spa-Wellness-Kultur gesetzt. Wir werden dieses Programm auch 2011 auf unserer Agenda haben und damit der „Wellness Community“ konstruktive Impulse geben.

Mein Fazit zur Wellness Agenda 2010:

Unter dem Titel Reboot Wellness stellten wir die These auf, dass es Zeit wäre, das System „Wellness“ in Deutschland noch einmal neu zu starten, analog zu einem abgestürzten PC-Betriebssystem. Denn das, was sich heute in Deutschland als Wellness darstellt, hat wenig bis gar nichts zu tun mit dem, was Wellness im eigentlichen Sinne ist und meint. Dr. Mark Schmid-Neuhaus, Vorsitzender des DWV-Beirats, eröffnete die Diskussion mit einem Grundsatz-Aufsatz. Darin stellte er fest:
„Das tiefe Credo der originären Wellness-Bewegung meint genau das: Wir selbst müssen etwas tun. Das kann heißen: genügend eigene körperliche Aktivität, weil unser Körper auf hinreichende Belastung programmiert ist oder aber richtige Ernährung, weil unser Körper genau so gut sachgerecht behandelt werden will wie unsere Autos mit leistungsfähigen Motoren, denen wir Superbenzin mit der richtigen Oktanzahl spendieren, damit sie leistungsfähig bleiben und nicht vorschnell am Straßenrand verrecken. Natürlich ist es eindrucksvoll, wenn der Chrom glänzt…aber ob das Auto dadurch besser fährt???  Der Wellness-Bewegung geht es auch heute  noch um diese Kompetenz…die scheint in der Fülle und unter dem Druck der glitzernden und verführerischen Angebote etwas verloren gegangen zu sein.“

Manfred Müller, Experte für Food & Beverages im Kompetenzteam des DWV, stellte an anderer Stelle, aber passend dazu klar: „Das biologische Alter im Verhältnis zum kalendarischen Alter zu optimieren, dazu trägt unter anderem bewusst gesunde Ernährung bei. Die Ernährung immer mehr den wahren Bedürfnissen unseres Körpers anzupassen, damit Funktionsfähigkeit, Lebensfreude und Intelligenz möglichst lange erhalten bleiben und das richtig zu kommunizieren sollte das Bestreben aller an diesem Prozess Beteiligten sein. Im Dschungel der widersprüchlichen Informationen und verlockenden Verheißungen nur das fachlich zu kommunizieren, was einer skeptischen Überprüfung stand hält, sollte vornehmste Aufgabe von verantwortlichen Leistungsträgern aus dem Lebensmittelhandwerk, der Lebensmittelindustrie, Hotel-, Individual-,  Sozial-, Betriebsgastronomie und dem Handel sein.“

Wir wissen, dass wir heute davon so weit entfernt sind wie die Erde von der Sonne. Was wir als Nation mit unserem im weltweiten Vergleich privilegierten Lebensstandard auf dem Bereich der Ernährung, der Ess- und Trinkkultur, tun, ist dekadent, desaströs und unverantwortlich. Bislang ist sich nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung darüber bewusst. Und deshalb muss dieses Thema auch in 2011 auf der Wellness-Agenda bleiben. Der Deutsche Wellness Verband hat vor diesem Hintergrund einen Kooperationsvertrag mit dem Verband der Köche Deutschland abgeschlossen.

Medizin und Wellness

Wie verhält es sich mit der Medizin im Kontext Wellness? Auch dazu wurden auf der Wellness-Agenda 2010 Meinungen ausgetauscht und Erkenntnisse geteilt. Dr. Mark Schmid-Neuhaus kommentierte den Boom der so genannten IGeL-Leistungen in deutschen Arztpraxen: „Ob Igel-Leistungen ( Individuelle Gesundheitleistungen) die richtige Antwort sind, sollte man kritisch hinterfragen, wie die ARD- Panorama-Sendung  am 10.12. 2009 getan hat. Auf seiner Website fasst Panorama den Beitrag wie folgt zusammen: “In vielen Arztpraxen geht es bisweilen zu wie auf dem Jahrmarkt: Plakate und Broschüren informieren über alle möglichen Vorsorgeuntersuchungen, neuartige Behandlungsmethoden werden den Patienten als Heilsbringer angepriesen. Kassenpatienten werden in Deutschland offenbar immer häufiger von Ärzten zu Behandlungen und Untersuchungen gedrängt, die sie teuer aus eigener Tasche bezahlen müssen. Viele davon sind noch dazu von fragwürdigem Nutzen. Um möglichst viele dieser so genannten  “IGEL-Leistungen” an den Patienten zu bringen, lassen sich Ärzte in speziellen Seminaren zu perfekten Verkäufern schulen. Dass diese “Individuellen Gesundheitsleistungen” dabei häufig schlecht erforscht und wirkungslos sind, verschweigen die Ärzte gerne. Denn mit solchen Angeboten verdienen sie ein Vielfaches dessen, was ihnen eine normale Kassenbehandlung einbringen würde. Mittlerweile wird der Umsatz mit solchen Leistungen auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.” Nur ein aktuelles Beispiel für die Konfusion auf Märkten, wo deutlich wird, dass der “mündige Patient” oder der “kompetente Verbraucher” wohl bisher kaum existiert.“

Dr. Martin Klein, unser zuständiger Experte für „Medizin und Wellness“, beschäftigte sich mit der Vision einer „Neuen Medizin“. Hierzu schrieb er: „Neue Medizin könnte also bedeuten: der Mensch mit seiner Tendenz zur Trägheit, seiner Neigung zur Krankheit und mit seinen Schwächen, aber auch mit seinem Potential, sich selbst helfen zu können, steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Eine Neue Medizin versteht sich dabei als sich ständig wandelnde Institution, als Teil des Lebens, die zwischen Geburt und Tod versucht, individuelle Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen – sei es mit vorbeugenden Maßnahmen, sei es als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Befindlichkeitsstörungen und natürlich auch als moderne Hochleistungsmedizin, die in vielen Fällen auch Reparaturen durchführen kann und muss. Sie versteht sich aber auch als Wegweiser und Kompass, wenn es darum geht, den ratsuchenden Menschen Alternativen und Wege aufzuzeigen, wenn es um die Darstellung verschiedener Behandlungsmöglichkeiten geht.“

Trend: Green Spa

In der Kategorie „Wellness Trends“ machte Franka Hänig, Chefredakteurin des Magazins SPA inside, auf den Green Spa Trend aufmerksam: „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen weltweit selbst in Ländern wie z. B. Dubai eine Rolle und auch in Luxus-Hotels, wo man bislang für den Gast aus dem Vollen geschöpft hat, ist ein bewussteres Umgehen mit den natürlichen Ressourcen zu spüren. (…) Sicherlich werden Sie jetzt sagen, das ist alles schön und gut, aber schon allein der CO2-Ausstoß des Flugzeuges, das europäische Gäste zu ihrer Urlaubsdestination bringt, widerspricht jeglicher Theorie von Umweltbewusstsein. Dazu darf ich Gordon Campbell Gray zitieren, der das ökologisch korrekte Carlisle Bay auf Antigua eröffnet hat: „Die Leute reisen sowieso dorthin. Deshalb bin ich da und biete ihnen die Möglichkeit, sich so umweltfreundlich wie möglich zu verhalten.“

Apropos grün: Im Themenbereich Wellness-Design kam es zu einer Diskussion zwischen Praxis und Philosophie über das Gestaltungsfeld des „Wellness-Gartens“.  Der Landschaftsarchitekt Manuel Sauer schrieb dazu unter der Überschrift „Suchst Du Wellness, gehe in den Garten!“: „Wie bei einer Indoor-Wellnessoase verlangt allerdings auch der Wellnessgarten ein hohes Maß an ästhetischer, bautechnischer aber auch gärtnerischer Detailqualität. So gestaltet wird dieses lebende Paradies seine auf feinste Sinnenswahrnehmungen sensibilisierten Besucher und Besucherinnen dann jedoch überzeugend bedienen, über viele Jahre und – in wechselndem Antlitz – zu jeder Jahreszeit.“ Jürgen Woldt meinte dazu: „Die Gegenwart der Natur, ob nun indoor oder outdoor, dient der Authentizitätsentwicklung von Menschen. Wenn diese erreicht ist, kann und sollte daraus Wohlbefinden und Zufriedenheit resultieren. Die Gegenwart der Natur sollte also den Bewußtseinszustand deines Seins aktivieren. Wenn es dich nur kuriert im Sinne von Wohlbefinden und Zufriedenheit, so ist es eine blosse Kurationsmaßnahme und zu oberflächig ohne Nachhaltigkeit.“ Ich selbst schaltete mich auch in die Diskussion ein: „Man könnte der Meinung sein, es ist der Garten, der den Menschen in einen Wellness-Zustand versetzt, wenn er denn entsprechend funktional (und damit auch emotional wirksam) gestaltet ist. Aber nach meinem Verständnis (was sich wohl mit dem von Jürgen Woldt deckt) ist Wellness gar kein Zustand, der von außen erzeugt wird, sondern es ist ein innerer Prozess, eine Lebenshaltung, eine Mentalität, sich im Sinne seiner eigenen Natur und seiner Potenziale bis zum letzten seiner Tage zu entfalten und dies bewusst und in vollen Zügen zu genießen. Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden, etc. zu empfinden gelingt ja nicht in erster Linie durch die äußeren Reize und Bedingungen, sondern durch die Empfänglichkeit dafür. So möchte ich sagen: In Ihren Gärten drückt sich Ihr eigener Wellness-Prozess aus – und mich macht es froh, daran teilhaben zu dürfen.“ Manuel Sauer gab daraufhin zu bedenken: „Vielleicht lassen Sie sich einmal darauf ein: Wellnessgarten – das klingt irgendwie einleuchtend, doch was ist das? Was unterscheidet ihn überhaupt vom ‚normalen‘ Garten? Ist er nur ein Trendbegriff für grüne Sinnespfade oder bietet er bestimmte sinnvolle Inhalte darüberhinaus? Was sagt uns der Gartenbegriff heute überhaupt? …Oder auch: Wie sähe ‚Dein‘ persönlicher Wellness-Garten aus – und warum?“

Noch viel zu tun im Bildungsbereich

Seit vielen Jahren ist die Qualität von Bildungsangeboten im Wellness-Markt eines unserer Dauer-Ärgernisse. Hierzu äußerte sich Peter Susat, Vorstandsmitglied des DWV und Bildungsexperte im DWV-Kompetenzteam: „Die Anzahl von Wellnessaus- oder -weiterbildungen an einem oder mehreren Wochenenden oder an wenigen Tagen nimmt ständig zu. Es geht dabei um vielfältige Wellnessthemen wie Massagen, Entspannungstechniken, alle Arten von Yoga, aber auch um Pilates, Rückenschule oder Nordic Walking etc. Die Gebühren für diese Lehrgänge verhalten sich häufig umgekehrt proportional zur Unterrichtsqualität und Anzahl der Gesamtunterrichtsstunden.“
Es wurde ferner die Frage diskutiert, ob eine Akademisierung in der Ausbildung für den Wellness- und Spa-Markt Sinn macht – und wenn ja, für welche konkreten Tätigkeiten bzw. Berufe. Christoph Hasenstab plädiert für den Bachelor-Abschluss bei beratenden und Management-Berufen. Peter Susat kann sich auch eine BWL-Spezialisierung für Spa-Management vorstellen.

Der Spa-Consultant Raoul Kroehl stellte die (fehlenden) Kompetenzen der Spa-Manager in den Fokus seiner Betrachtungen: „Es herrscht eine hohe Variabilität in den Anforderungen, doch es kristallisieren sich immer mehr die Kompetenzfelder des Spa-Managers heraus, welche entscheidend sind aber oftmals fehlen: Personalmanagement, Controlling, Marketing, Qualitätsmanagement und (immer wieder) der Verkauf bzw. Beratung des Gastes. Es reicht einfach nicht mehr aus, im Arbeitsmarkt diese Felder mit „Praxiserfahrung“ kompensieren zu  versuchen. Der Markt fordert diese Schlüsselqualifikationen, um die z.T. Millioneninvestitionen professionell und erfolgreich führen zu können. Der größte Beschäftigungszweig für Spa-Manager ist die Hotellerie, welche sich mit Mitarbeiteraus- und Weiterbildung traditionell schwer tut. Von Ausnahmen abgesehen kauft man gerne am Markt Talente ein (wenn das Budget reicht), bildet selbst aber ungern weiter. Dennoch benötigt die Hotellerie eine deutlich höhere Qualifikation seiner Spa-Manager als sie bisher am Markt zu finden ist.“

Wellness-Marketing im Zeichen von Social Media

Viele aufschlussreiche Kommentare gab es zum Thema „Wellness & Web“. Dabei interessierte vor allem der Hype um die neuen Social Media Instrumente, allen voran Facebook. So schrieb der Spa-Marketing-Fachmann Wolfgang Falkner: „Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!“ Web-Marketing-Experte Swen Laempe gab daraufhin zu bedenken: „In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten? (…) Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere! Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.“

Wellness und Spa – wie passt das zusammen?

In Frühjahr 2010 fand in Istanbul der Global Spa Summit statt – eine internationale Konferenz der Spa-Branche.  Hier erweckte eine Studie von STR Research Aufsehen, die sich mit dem Zusammenspiel von Spa und Wellness auseinandergesetzt hatte. Fazit: Der Wellnessbegriff ist in der Spa-Branche angekommen (hier muss man wissen, dass anders als in Deutschland Spa und Wellness in anderen Ländern teilweise noch so gut wie keine Schnittmengen haben). 2 Billionen US-Dollar Jahresumsatz sei weltweit in 2009 mit Wellness gemacht worden. 300 Mio. aktive Wellnessverbraucher gäbe es bereits. Dr. Don Ardell stellte diese Zahlen in einem ausführlichen Beitrag infrage, vor allem deshalb, weil das Konzept Wellness viel zu vage definiert worden sei.

Hildegard Dorn-Petersen, die sich in verschiedenen Themenbereichen mit ihren Beiträgen zu Wort meldete, kommentierte ebenfalls den Global Spa Summit (GSS) und die SRT-Studie: „Die Menschen sind in zunehmendem Maße bereit, Selbstverantwortung zu übernehmen und gesünder leben. Was sie dazu tun sollten, wissen sie schon. Vielmehr brauchen sie, wie Don Ardell ausführt, Hilfestellung wie sie das wohl am besten umsetzen und dabei bleiben. Die Lösung wäre die Erfindung eines „Concierge Service“, über die sich Philippe Bourguignon als Keynote-Sprecher auf dem GSS Gedanken machte.“

Dr. Don Ardell stellte nicht nur auf dem Deutschen Wellness Gipfel im August 2010, sondern auch auf der Wellness-Agenda sein Konzept REAL Wellness vor und empfahl es der Spa-Branche als Weg in deren Zukunft – auch unter ökonomischen Aspekten: „Spas can do more than offer stress relief, weight loss, facial beauty enhancement, imaginary anti-aging and a pleasurable experience and a good time – though all of these are well and good. Spas can offer an environment and educational programming that leads to an outcome that, until now with the advent of the SRI report and the growth of a wellness marketplace, has never be imagined, dreamed or spoken of – helping visitors to become better human beings. That and nothing less is the promise of the highest form of wellness envisioned so far – REAL wellness. (…) One shared challenge is find best ways to attract new business for spas while at the same time shaping the evolution of the public understanding of genuine wellness. This must be done in a manner that not only attracts a dramatically wider audience for spa offerings but also boosts quality of life for all who participate.“

Wohlbefinden … und viel mehr

Dass Wellness nicht auf Massage, Kosmetik und Sauna zu reduzieren ist, stellte auch die Ärztin Dr. Zarmina Penner fest: „Wenn Sie mich fragen würden, was mein allererstes Ziel im Alltag ist oder wenn Sie mich fragen würden, was das höchste Ziel in meinem Leben ist, was über allen Zielen steht, dann würde ich sagen, das ist Wohlbefinden. (…) Kurze wohltuende Anwendungen und menschlicher Zuwendungen aller Art sind hilfreich, aber nicht wirklich nachhaltig. Die Wirkung verfliegt schnell. Nachhaltiges Wohlbefinden beginnt im Kopf, genauer gesagt im Geist. Und wenn man im Geist nicht anfängt, blockiert der resolute Geist alle Bemühungen.“
Dabei beinhaltet das Konzept „Wellness“ durchaus noch mehr als Wohlbefinden, so Jürgen Woldt in einem anderen Beitrag: „In den 90er Jahren wurde mir klar, dass Wellness nicht Wohlbefinden bedeutet, sondern dass Wellness viel umfänglicher und vielschichtiger betrachtet werden muss, nämlich als ein Lebenskunstkonzept. Gemeint ist damit, die Kunst wie Menschen individuell im Alltag Fähigkeiten entwickeln mit Herausforderungen so umzugehen, dass sie ihr Leben im Sinne eines Kohärenzgefühls genießen können. (…) Wir dürfen Wellness nicht betrachten unter dem Aspekt der Kuration, was bedeutet, Maßnahmen zur Anwendung zu bringen, um verbesserte Funktion herbeizuführen – egal ob nun körperlich, emotional oder mental. Vielmehr ist Wellness ein Seinszustand, der geprägt ist von meiner Fähigkeit, in meiner Umgebung für mich sinnvoll handeln zu können. Die Nebeneffekte können dann sein: Genuss, Wohlbefinden, Zufriedenheit, usw.“

Das Teilen und der Austausch über all diese Meinungen, Standpunkte, Erlebnisse und Informationen hat für mich einen außerordentlichen Wert. Ich danke den Menschen, die sich daran beteiligt haben. Wir werden nach neuen Wegen suchen, die Wellness-Agenda auch in 2011 fort zu schreiben.

Lutz Hertel

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Wellness@Home

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am August 3rd, 2010 von Dirk Peters – 1 Comment

Wellness at Home

 Wenn wir heute über die Orte nachdenken, and denen Wellness angeboten, gelebt und praktiziert wird, denken wir zumeist an Wellness Hotels, die häufig ein immer umfassenderes und perfekteres Angebot vorweisen, Day Spas oder auch wunderschöne Thermenanlagen und vieles mehr. In der Regel ist diesen Angeboten gemein, dass sie von den Nutzern in festen oder auch wechselnden Abständen genutzt werden. Es wird einmal oder auch mehrmals im Jahr der schöne Wellnessurlaub oder das verlängerte Wellness -Wochenende in einem Hotel gebucht, der monatliche oder auch wöchentliche Besuch einer Thermenanlage oder was das Wellnessherz heute sonst noch begehrt. Die meist hohe Zufriedenheit mit den Leistungen führt zum Erfolg unserer Branche und beweist nicht zuletzt, dass diese Angebote geeignet sind, die Kundenerwartungen zu erfüllen.   

 Besinnt man sich jedoch auf die Bemühungen von Don Ardell und auch des Deutschen Wellnessverbandes um REAL Wellness, also Wellness als eine wissenschaftlich fundierte Anleitung zu aktiver Eigenverantwortung für gesundheitliches Wohlbefinden zu verstehen, so ist für mich damit zwingend eine bestimmte Häufigkeit, Regelmäßigkeit oder gar Lebensstiländerung verbunden.

 Aber wie ist dies zu erreichen?. Zunächst einmal muss natürlich, und das hat John Travis in seinem Wellnessmodell für mich hervorragend beschrieben, die „awareness“ vorliegen. Also die Erkenntnis, dass es mit einem „weiter so“ nicht zu einem guten Ende kommen wird. Nach meinen persönlichen Erfahrungen tritt dieser Erkenntnisgewinn sehr häufig um den 40. Geburtstag ein. Damit ist das „Wie“ aber noch nicht beantwortet. Zum Glück stehen eine Vielzahl von sehr wertvollen Wellnessangeboten  zur Verfügung. Zu ihrer Wirksamkeit bedürfen sie aber, wie oben schon erwähnt, einer gewissen Regelmäßigkeit.

 

Aber wie lässt sich diese Regelmäßigkeit  in der heutigen, oft hektischen und mit Terminen überladenen Zeit sicherstellen? Hat man nicht genügend Termine, häufig abseits der Familie? Der wöchentliche Sauna- oder Fitness-Center-Besuch kann da durchaus für Konflikte sorgen.

 

Für mich gibt es dort eine relativ einfache Lösung. Betreiben sie Wellness nicht nur an den oben genannten Orten und in einer oft nicht wirksamen Häufigkeit. Genießen sie Wellness daheim, in den eigenen vier Wänden, im Garten, zusammen mit ihren Lieben.  Hier sind sowohl spontane Wellnessaktivitäten möglich, als auch die regelmäßig praktizierten Anwendungen. Und die Betätigung, zum Beispiel im Familienverbund, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammenseins. So kommt zum gesundheitlichen Aspekt der Familiäre hinzu.

 

Aus der Praxis kenne ich eine Vielzahl von Fällen, in denen genau die gemeinsame Wellnessaktivität zu einer Bereicherung des Familienlebens geführt hat, Gesundheit und Freude inklusive. Das Angebot an komfortablen und erschwinglichen Produkten wie z.B. Saunen, Dampfbäder, Innen- und Außenwirplpools ist groß und bietet etwas für jeden Anspruch.

Um richtig verstanden zu werden, ich sehe  die heimischen Wellnessaktivitäten nicht im Gegensatz oder gar in Konkurrenz zu öffentlichen Wellnessangeboten. Diese bleiben das besondere Erlebnis und befruchten sich gegenseitig hin zu einem ganzheitlichen Wellnessverständnis und –erlebnis.

 

Aus diesem Grunde würde ich mir wünschen, dass diese Komponente, ich nenne es, um einmal mehr Anglizismen zu nutzen, „Wellness At Home“, mehr in die Diskussion aber auch in den wissenschaftlichen Fokus gerät.

 

 Von daher freue ich mich über Anregungen, wie wir diesen Aspekt von Wellness weiter entwickeln können.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Dirk Peters

Leiter des Geschäftsfelds Wellness at Home

Villeroy & Boch AG

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European Spas Poised To Become Change Agents for REAL Wellness – Maybe

Geposted Reboot Wellness, Spa, Wellness Trends am Juni 9th, 2010 von Donald Ardell – 1 Comment

A recent report by Silicon Valley-based SRI International (SRI) for the European spa industry entitled, “Spas and the Global Wellness Market,” forecasts a worldwide wellness industry “poised to cross the $2 trillion mark.” SRI describes a booming wellness industry and urges spa leaders to “seize the day” – to jump on the bandwagon. Wellness is termed “an integrated industry cluster with nine core segments.

To what extend do these core segments of what SRE sees as the spa industry’s “integrated cluster” comport with, reflect or otherwise encompass what those of us who favor a quality of life-oriented form of wellness call REAL wellness. Does it fit with a philosophy of wellness that is founded on reason, exuberance, athleticism and liberty – the REAL in quality of life wellness?

Let’s look at the report more closely. Let’s start with a bright side perspective and grant that most of SRI’s core segments at least resemble what wellness promoters might consider adaptable to a REAL wellness approach.

As visitors to this site know, the term wellness is currently applied so broadly, in Europe and American and elsewhere, that it cannot be a surprise that SRI would include disparate markets under the single category. For wellness promoters, there are many reasons to being enthusiastic about this internal spa industry document. Overall, it offers a golden opportunity to channel openness to wellness along what can be REAL wellness directions.

To appreciate why this is the case, look more closely at the content of the “Spas and the Global Wellness Market” reports. Begin with the trends identified
as driving the growth of the wellness market. Four that caught my attention are:

1. An aging world population.

2. The failure of conventional medical systems. Consumer, healthcare providers and governments want more cost-effective, prevention-like alternatives to the Western “sickness” model that relies too much on trying to treat medical problems and too little on preventing them.

3. Increased globalization, with consumers more aware of alternative health approaches via the Internet.

4. The influence of celebrities who address health topics.

These are trends justified by the data and trends that support greater attention and acceptance of what wellness promoters have to offer – education in how to manage a high quality life physically and mentally. Tragically, I was not mentioned as one of those celebrities described in the fourth trend! That’s bad enough but, Holy Horrors – SRI mentioned Deepak Chopra, Oprah Winfrey and Jamie Oliver. There is no justice, it seems.

Of course, this simply shows how important it is to promote a closer look at what wellness is and to define the concept in rational, evidence-based terms that relate to advanced quality of life.

The report claimed that there are “289 million active wellness consumers in the world’s top 30 industrialized nations alone.” The SRI authors acknowledge that “wellness has proved exceptionally resistant to definition,” which might explain how Oprah, Deepak and Jamie got to be leaders of the movement. They acknowledge that the wellness market has not been well researched and little or no consensus exists on key definitions and benchmarks.

For wellness promoters in Europe, this absence is fortuitous. If definitions and benchmarks had been applied to the undisciplined mix of all that is considered “wellness” by one odd group or another, the final report might not have been such an enthusiastic endorsement of this market’s potential.

To better understand how SRI came up with a figure of nearly 300 million “active” wellness consumers (who, pray, are the “inactive” or “passive” wellness consumers?), consider the categories of activity SRI placed under the wellness banner.

1. All multidimensional and holistic activities that integrate physical, mental, spiritual and social approaches.

2. All complementary and proactive treatments and modalities.

3. All approaches that seek to prevent sickness and improve overall quality of life.

4. All consumer driven initiatives that are choices, rather than medical necessities.

Interestingly, the beauty, anti-aging and fitness markets are still seen as separate and distinct from the amorphous wellness spa market. One official at the Istanbul Global Spa Summit, where the SRI report was unveiled last month, declared, “consumers already associate spas with wellness. Increasingly modern spas are expanding far beyond traditional pampering. They are integrating fitness, complementary/alternative medicines, preventive health, advanced beauty/anti-aging, and weight loss/nutrition. They are becoming key players in medical and wellness tourism.”

People want to live healthier lifestyles – but they need help to understand not so much how to do it (the facts of exercise and nutrition and the rest) but rather how to sustain good intentions to do so. SRI found, for example, that:

* 81% of consumers are more than just mildly interested in improving their personal wellness – this very much interests them.

* 82% of people who have visited spas did make changes, at least in the short term.

* Those spas that invested in new wellness initiatives profited from doing so.

* Medical tourism has proven lucrative for spas (estimated $50 billion market); wellness tourism represents a market more than twice as large ($106 billion).

It may be time for wellness promoters in Europe and elsewhere to assist spa leaders to separate the proverbial apples and oranges for spa wellness purposes. Let’s assist the industry help their clientele to appreciate the nature of REAL wellness. No harm in offering all manner of activity and programming in all the rest, but the industry might benefit from becoming the leader in the next generation of wellness education – spa visits that enhance the quality of life. Spas can do more than offer stress relief, weight loss, facial beauty enhancement, imaginary anti-aging and a pleasurable experience and a good time – though all of these are well and good. Spas can offer an environment and educational programming that leads to an outcome that, until now with the advent of the SRI report and the growth of a wellness marketplace, has never be imagined, dreamed or spoken of – helping visitors to become better human beings. That and nothing less is the promise of the highest form of wellness envisioned so far – REAL wellness.

Offering REAL wellness will be a nice complement to the anything goes mish-mash of activities under the current wellness banner and the nine core segments described by SRI. Doing so would, in my view, be more profitable for spas and more consequential to the spa-going public.

In summary, the fact that the spa industry has been encouraged and even directed to promote wellness is a good thing. The likelihood that doing so will prove highly rewarding for the industry is also a good and welcome development. The SRI report is a broad endorsement for wellness. Now the challenge is to help spa leaders understand that wellness can be all that SRI says it is – and a great deal more.

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Spa and Wellness – An Opportunity presents itself

Geposted Reboot Wellness, Spa, Wellness Trends am Juni 9th, 2010 von Donald Ardell – Be the first to comment

The future direction of the wellness movement depends on many factors, one of which is the vision of the European spa industry. Another might be the success wellness promoters have in helping spa leaders refine and expand that vision. A new report suggests that the industry leadership has a high regard for the potential of the wellness market. The industry report describes the nature and scope of this expansive marketplace and recommends major investments to promote wellness in Europe and throughout the world.

The spa report provides a revealing picture of what wellness enthusiasts might expect of this industry and, most important, clarifies the challenges ahead if we are to succeed in guiding spa leaders to a fuller appreciation of the best kind of wellness philosophy, lifestyle and marketplace. A prerequisite to doing so is to clearly describe the differences between the form of wellness we have embraced and how that form of wellness differs from but complements other important spa initiatives. The latter might include such areas, all noted in the new spa industry report, as primarily medical, beauty, prevention, holistic, spiritual or single focused, such as exercise and nutrition.

This commentary and one to follow describes the report and offers suggestions for spa leadership to seize upon opportunities inherent in the unique and transformative advanced wellness concept promoted by DWV as REAL wellness. The issues related to developing an awareness of and support for this, what we view as the highest, most consequential and least developed variant of the wellness philosophy, are seen as critical both for the spa industry and all who support the wellness movement in Europe and elsewhere.

REAL WELLNESS AND THE BIG PICTURE

In ten or twenty years time, plans and commitments being made now could prove crucial both for the spa industry and the wellness movement. One shared challenge is find best ways to attract new business for spas while while at the same time shaping the evolution of the public understanding of genuine wellness. This must be done in a manner that not only attracts a dramatically wider audience for spa offerings but also boosts quality of life for all who participate.

I want to sketch a role for spa leadership that will help shape the wellness movement for decades to come – one that I believe can be both positive and transformative for the public and profitable and energizing for the European spa industry.

There are many factors that will affect the direction and impact of the wellness movement. The role of spas in one such factor, one I believe could be paramount. Others include but are certainly not limited to the following:

* The strength of the European Union and the global economy.

* The general quality of life that most citizens in Europe and elsewhere are able to realize.

Our individual fates are in our own hands, to a considerable extent. However, no harm comes from a little humility. Thus, we might want to recognize and be grateful for our good fortunes if certain events do not come to pass. We will remain vulnerable to forces and random events beyond our control, factors that could affect our ability to remain free to live in peace and enjoy life, liberty, wellness and the pursuit of happiness. To fully enjoy what will be described as REAL wellness, we require continued social tranquility, safeguards for human health and not too many Eyjafjallajökull-like volcanic disruptive eruptions. Or other totally capricious acts by Zeus or other gods, like the asteroid visitation that ruined things for dinosaurs 65 million years ago.

But, no point worrying about possible cosmic-scale misfortunes – we have enough troubles with man-made calamities to keep us fully occupied while efforts are made to advance the best future for the spa industry, the wellness movement and the people of Europe and beyond.

THE SPA INDUSTRY DECLARES A COMMITMENT TO WELLNESS

The spa leadership recently offered a partial sense of the industry’s wellness vision. In late May at the 2010 Global Spa Summit (GSS) in Istanbul, Turkey, an SRI International (SRI) report was unveiled. This report identified wellness as “a vast, mainstream and very real industry with an extraordinary global ancient and modern history.” Spa leaders were urged to view the wellness concept as a philosophy that should be adopted, celebrated and promoted by spas everywhere.  This industry report represents a major endorsement of the idea that spas must develop programming for wellness education, products and services.

Wellness promoters everywhere, especially in Europe, should welcome and support this commitment.

That’s the good news.  There really isn’t any bad news but wellness promoters should now devote a great deal of attention to assisting spa industry leaders appreciate a full and progressive view about what wellness can and should be for maximum effectiveness. It is time to identify the nature of REAL wellness, separate from the sissy stuff that is woo woo, insubstantial, lacking in nutrients and unworthy of any association with the term wellness.

There are many reasons for spas to take a leadership role in REAL wellness promotion, besides the obvious fact that there is a lot of money to be made from doing so.  The latter incentive is a very good reason, but additional justification will affect the success of individual spas and the industry as a whole. The larger goals might be nothing less than revolutionary lifestyle changes for an expanded spa clientele.

I’ll write more on this topic soon, including a summary of the trends identified in the spa report, the economic and other factors that led the industry’s best minds to promote wellness as the wave of the spa industry’s best future and the nature of serious concerns about the incomplete picture of wellness reflected in the spa report, which by the way is entitled “Spas and the Global Wellness Market.”

All the best.

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Nachhaltiges Wohlbefinden

Geposted Allgemein, Reboot Wellness am April 26th, 2010 von Zarmina Penner – 12 Comments

Wo fängt man, den bereits vorhandenen Grad an Wohlbefinden zu steigern? Da wird jeder seinen eigenen Weg haben. Meine Erfahrung ist, dass der Weg dreistufig ist und in einer bestimmten Reihenfolge stattfinden muss. Wegen der Nachhaltigkeit vor allem. Kurze wohltuende Anwendungen und menschlicher Zuwendungen aller Art sind hilfreich, aber nicht wirklich nachhaltig. Die Wirkung verfliegt schnell. Nachhaltiges Wohlbefinden beginnt im Kopf, genauer gesagt im Geist. Sortieren und Ordnen aller Art ist der erste Schritt. Abwerfen von Ballasten. Platz für neue heilende Gedanken schaffen. Dafür braucht man Zeit. Es geht dann weiter mit dem Körper. Eigentlich genauso wie im Kopf: Den Körper sortieren lassen, Ballaste loswerden, Platz für heilende Nahrung schaffen. Das dritte Domain ist dann die Seele. Das Vorgehen ist anders, aber im Prinzip doch ähnlich, wobei wir viel zu schnell dabei sind, für fehlendes Wohlbefinden seelische Ursachen zu vermuten. Oft, sehr oft sogar meiner Ansicht nach, sind die anderen beiden Aspekte, also der Geist und der Körper, eher ursächlich beteiligt. Krankmachende Gedanken und krankmachendes Essen. Zugegebenermassen ist es nicht einfach, den persönlichen Weg zum Wohlbefinden zu finden. Umso wichtiger ist es so gesehen, jeden einzelnen Tag zumindest ein wenig dafür zu nutzen sich immer ein Stückchen mehr besser zu fühlen. Und wenn man im Geist nicht anfängt, blockiert der resolute Geist alle Bemühungen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Wohlbefinden

Geposted Reboot Wellness, Wellness Gestaltung am April 19th, 2010 von Zarmina Penner – 1 Comment

Wenn Sie mich fragen würden, was mein allererstes Ziel im Alltag ist oder wenn Sie mich fragen würden, was das höchste Ziel in meinem Leben ist, was über allen Zielen steht, dann würde ich sagen, das ist Wohlbefinden.

Vielleicht wären Sie dann insgeheim enttäuscht. Wohlbefinden, das klingt nicht klug oder sexy, eher banal. Eher nach bla bla. Gähn. Es gab Zeiten, da habe ich selbst so darüber gedacht.

Aber ich bleibe dabei. Wohlbefinden ist die Quelle für alles.

Aus diesem Gefühl  heraus ist alles möglich, denn dann ist die Verbindung mit der höchsten Quelle der  Inspiration  -wie auch immer wir sie nennen- hergestellt, der Zugang quasi freigeschaltet. Neue Gedanken entstehen, die verändernd wirken können, wenn es notwendig ist. Gedanken, mit denen man negative Situationen de-eskalieren, positive Situationen kreieren oder einfach neutrale Situationen geniessen kann. Ob im Privaten oder im Beruflichen. Wohlbefinden ist der Schlüssel.  Wohlbefinden ist ein Ausdruck von Gesundheit. Gesunder Körper, gesunde Seele und gesunder Geist. Wohlbefinden.

In meinen wöchentlichen Blogbeiträgen möchte ich mich mit Themen beschäftigen, die das Wohlbefinden optimieren.  Quasi meine tägliche Leidenschaft hier zum Ausdruck bringen, mit Ihnen teilen. In kleinen Anekdoten, Ideen und Beispielen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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Warum braucht Wellness neue Namen

Geposted Reboot Wellness am März 13th, 2010 von Juergen Woldt – 1 Comment

Erstmalig beworben habe ich Wellness als Unternehmer bei der Eröffnung meines do it Bewegungsstudios im Jahr 1982 unter dem Slogan „Wohlbefinden für Dich und Deinen Körper“. So war es niedergeschrieben in meinem Eröffnungsprospekt, der an alle niedergelassenen Haushalte der Umgebung ging und gute Resonanz erzeugte.  Mit dieser Aussage zu Wellness wurde schon damals deutlich, dass der Körper nur ein Teil von mir ist, der andere Teil ist etwas, was unabhängig von meinem Körper existiert. Die WHO benannte dieses Gesamtgebilde in der Ottawa Charta „psychosoziales Wohlbefinden“.

Seit 1982 ließ mich der Gedanke nicht mehr los, dass es neben dem Wohlbefinden resultierend aus körperlichen Ertüchtigung auch eines geben muss, das unabhängig davon existent ist.

In den 90er Jahren wurde mir klar, dass Wellness nicht Wohlbefinden bedeutet, sondern das Wellness viel umfänglicher und vielschichtiger betrachtet werden muss, nämlich als ein Lebenskunstkonzept. Gemeint ist damit, die Kunst wie Menschen individuell im Alltag Fähigkeiten entwickeln mit Herausforderungen so umzugehen, dass sie ihr Leben im Sinne eines Kohärenzgefühls genießen können.

Gestatten Sie mir noch mal einen Rückblick: Im  Jahre 1986 wurde in Ottawa in der Charta der WHO ganz offiziell ein Gesundheitsförderungsgedanke verabschiedet. Dort heißt es, Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Potentiale der Menschen erreicht werden soll. Weiter heißt es, Gesundheit wird durch den Menschen selbst geschaffen, dort wo er spielt, lernt, arbeitet, liebt und lebt.

Angesprochen wird hier also eine Handlungskompetenz des Menschen. Das „richtige“ für sich im Alltag zu finden und das „richtige“ im Alltag zu tun.

Bis heute sind sich einige Experten einig, dass sich Wellness auf die gesunde Lebensweise von Menschen bezieht.

Selbst die Mehrheit der Bevölkerung glaubt heute, dass Wellness nicht ein Produkt ist, sondern vielfältige Dimensionen von Lebensqualitäten beinhaltet.

Persönlich beschäftigt mich seit 30 Jahren die Frage, wie der Mensch Wellness für sich persönlich spüren und erleben kann. Mittlerweile bin ich fündig geworden. Meine Sichtweisen und praktischen Konzepte vermittle ich in Fortbildungen in unserer do it Wellnessakademie.

Viele Jahre lang waren meine Frau und ich Einzelkämpfer in der Bildungslandschaft der Wellnessanbieter, was die Vertretung und Ausrichtung unserer Wellness- und Gesundheitsphilosophie anging. Wir blieben uns all die Jahre treu, ließen uns nicht verzwecken und lehrten unseren Wellness Trainern eine Philosophie der Lebenskunst.

Meine Frage ist nun: Warum brauchen wir heute die verschiedenen Bezeichnungen für Wellness, wie z.B. Medical Wellness, REAL Wellness, Reboot Wellness, Luxus Wellness, usw.? Haben wir selbst keine Hoffnung mehr für die ursprüngliche Idee von Wellness eintreten zu können?

Nach wie vor stellt sich für mich Wellness als ein ursprünglicher individueller Ausdruck und eine Handlungsfähigkeit eines Menschen dar, basierend auf einem Menschenbild eines mündigen und aktiven Bürgers, der sich einsetzt für sich und für andere, um Lebensqualitäten zu schaffen und zu fühlen.

Wellness wird so betrachtet als ein Seinszustand – von dem Menschen selbst ausgehend. So kann doch Wellness überall gelebt werden, ob in einer Badelandschaft im Hotel, als Massage oder Saunaanwendung, beim Marathonlauf, beim Kochen, beim Einkaufen!

Wir dürfen Wellness nicht betrachten unter dem Aspekt der Kuration, was bedeutet, Maßnahmen zur Anwendung zu bringen, um verbesserte Funktion herbeizuführen – egal ob nun körperlich, emotional oder mental.

Vielmehr ist Wellness ein Seinszustand, der geprägt ist von meiner Fähigkeit, in meiner Umgebung für mich sinnvoll handeln zu können. Die Nebeneffekte können dann sein: Genuss, Wohlbefinden, Zufriedenheit, usw.,usw.,

In diesem Zusammenhang und zur Poetisierung meines Standpunktes möchte ich auf eine Aussage von Thomas von Aquin verweisen, der mir aus der Seele spricht, wenn er sagt: „Ein dreifaches ist des Menschen Heil. Zu wissen, was er glauben soll, zu wissen, wonach er verlangen soll und zu wissen, was er tun soll.“

In diesem Sinne möchte ich schließen, ohne einen neuen Namen für Wellness prägen zu müssen wie etwa „Aquin Wellness“- oder was meinen Sie?

Herzlichst Ihr

Jürgen Woldt

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Reboot Wellness – Was ist damit gemeint?

Geposted Reboot Wellness am Dezember 11th, 2009 von Mark Schmid-Neuhaus – 7 Comments

Computernutzer kennen das: das System wird immer langsamer…es geht immer weniger. Man braucht immer länger auch für die einfachsten Verrichtungen…schließlich hilft nur ein “Reboot” – ein neuer Anfang. Davor wird bei den Computern das System heruntergefahren, die Arbeitsspeicher werden geleert, Routinen, die mehr und mehr Kapazität unsichtbar im Hintergrund in Anspruch genommen haben, beendet, um dann wieder neu mit dem Eigentlichen, auch dem Ursprünglichen, dem Wesentlichen von vorne zu beginnen. Das also ist mit Reboot Wellness gemeint.

Poetischer hat Hermann Hesse das in seinem Gedicht “Stufen” ausgedrückt. “Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde”. Das kann und sollte man bei einem Blick auf das Gesundheitswesen durchaus als Appell wörtlich nehmen. Dann müsste man feststellen, dass das, was wir Gesundheitswesen nennen, eigentlich korrekter als Krankheitswesen bezeichnet werden müsste. Nicht nur, dass von Gesundheit kaum die Rede ist. Alles ist zentriert auf Krankheit. Pathogenese, nicht Salutogenese ist die Achse um die sich alles dreht. Ob Salutogenese, also die Frage, was eigentlich Gesundheit schafft, in absehbarer Zeit die Aufmerksamkeit bekommen wird, die diesem Thema beziehungsweise dieser Frage eigentlich zukommt, erscheint mir meilenweit vom Fokus unserer öffentlichen Aufmerksamkeit entfernt zu sein. Aufmerksame Betrachter dieses Problemfeldes werden sich wahrscheinlich noch lange mit luziden Betrachtungen wie denen von Hans-Georg Gadamer ” Über die Verborgenheit der Gesundheit” (Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 1993 – 2te Auflage) begnügen müssen oder sie überlegen sich, dass etwas getan werden muss und beteiligen sich zum Beispiel mit Beiträgen an unserem Blog oder machen sonstwie deutlich, dass Gesundheit es verdient, aus ihrer Verborgenheit hervorgeholt zu werden. Das könnte dazu führen, dass mehr Menschen sich aktiv und selbstverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern.

Genau dieses war die Intention der ursprünglichen Wellness-Bewegung. Don Ardells Buch: High Level Wellness – An Alternative to Doctors, Drugs and Disease (Rodale Press 1977) kondensierte die Perspektiven der in den 1950er Jahren in den USA entstandenen Gesundheitsbewegung zu einem aktionszentrierten Ansatz, der wohl eine eher kleine Gruppe wirklich begeisterte und in der Tat ein engagiertes Plädoyer für die großen Möglichkeiten war, die sich denjenigen eröffnen, die sich tatsächlich aktiv ihrer eigenen Gesundheit annehmen. Heute mehr als 30 Jahre später kann man zwar sehen, dass die Grundprinzipien eines wellnessorientierten Lebensstils funktionieren. Die Protagonisten sind immer noch rebellisch und erstaunlich lebendig…sie zeigen beim näheren Hinschauen, dass man mit einer aktiven Wellnessorientierung gut altert; und das ist angesichts unserer demographischen Gegebenheiten kein unwichtiger Aspekt. Handlungsrelevant in unserer gegenwärtigen gesundheitspolitischen Diskussion ist das allerdings noch nicht. Noch ist Krankheit eine so attraktive Geschäftsgelegenheit, dass die Thematisierung von Gesundheit in ihren Kernaspekten, so wie die frühe Wellnessbewegung das praktiziert hat, kaum ein öffentliches Thema ist.

Wellness 2009 ist ein Begriff, den die Geschäftemacher erfolgreich gekapert haben. Wellness steht auf vielen Sachen und Angeboten drauf…ob Wellness drin ist, ist der näheren Betrachtung wert. In unserem Blog werden wir solche Betrachtungen anstellen und hoffen auf ein lebendiges, kritisches, aktives Echo unserer Leser. Eine Leitfrage wird uns dabei immer beschäftigen: wo sind die ungenutzten Potentiale in unserem Gesundheits- wie auch Krankheitssystem?

Eine erste und klare Anwort auf die Frage findet jeder, der sich mit der Geschichte der Wellnessbewegung beschäftigt: das größte, aber wahrscheinlich am meisten vernachlässigte Potential sind wir selbst mit einer Vielzahl ungenutzter Fähigkeiten und Möglichkeiten. In der Vielzahl der cleveren Angebote der Gesundheits- wie auch Krankheitsmärkte ist dieser Aspekt wenig sichtbar – ganz wie Gadamer es in seinem Essay zur Verborgenheit der Gesundheit subtil beschreibt.

Im Moment reden wir im Kontext der gerade konfigurierten Klimakonferenz in Kopenhagen von einer möglichen Klimakatastrophe. Vielleicht reden wir demnächst auch von einer möglichen Gesundheitskatastrophe. Wir sollten nicht darauf warten und erst dann etwas tun…

Ob Igel-Leistungen ( Individuelle Gesundheitleistungen) die richtige Antwort sind, sollte man kritisch hinterfragen, wie die ARD- Panorama-Sendung  am 10.12. 2009 getan hat.Auf seiner Website fasst Panorama den Beitrag wie folgt zusammen:

“In vielen Arztpraxen geht es bisweilen zu wie auf dem Jahrmarkt: Plakate und Broschüren informieren über alle möglichen Vorsorgeuntersuchungen, neuartige Behandlungsmethoden werden den Patienten als Heilsbringer angepriesen.

Arzt mit Stethoskop.  Fotograf: Patrick Pleul

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Kassenpatienten werden in Deutschland offenbar immer häufiger von Ärzten zu Behandlungen und Untersuchungen gedrängt, die sie teuer aus eigener Tasche bezahlen müssen. Viele davon sind noch dazu von fragwürdigem Nutzen. Um möglichst viele dieser so genannten  “IGEL-Leistungen” an den Patienten zu bringen, lassen sich Ärzte in speziellen Seminaren zu perfekten Verkäufern schulen.

Dass diese “Individuellen Gesundheitsleistungen” dabei häufig schlecht erforscht und wirkungslos sind, verschweigen die Ärzte gerne. Denn mit solchen Angeboten verdienen sie ein Vielfaches dessen, was ihnen eine normale Kassenbehandlung einbringen würde. Mittlerweile wird der Umsatz mit solchen Leistungen auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.”

Nur ein aktuelles Beispiel für die Konfusion auf Märkten, wo deutlich wird, dass der “mündige Patient” oder der “kompetente Verbraucher” wohl bisher kaum existiert.

“Reboot Wellness” meint, dass genau die Kompetenz, die Spreu vom Weizen zu trennen und klar entscheiden zu können, was der Gesundheit nützt und was nicht, eine der Kernkompetenzen eines in Selbstverantwortlichkeit trainierten Bürgers ist. Damit kann er dann auch entscheiden, ob in Angeboten, auf denen Wellness oder “das ist gut für Ihre Gesundheit” steht, ihm ein fairer Deal angeboten wird oder ihm eine Mogelpackung untergejubelt wird, die vor allem dem Anbieter nützt und die in der Regel das Geld nicht wert ist, das hier gefordert wird. “Reboot Wellness” meint, an die aufklärerische Qualität der frühen Wellnessbewegung anzuknüpfen und mit einem klaren Blick das Geschehen auf den Gesundheitsmärkten einzuschätzen. Was dabei in den Mittelpunkt tritt ist eine simple Wahrheit. Ich zitiere dazu aus Don Ardells letztem Buch “Aging Beyond Belief”:

Somebody has to do something;

and it is just incredibly pathietic

that it has to be us.

Jerry Garcia, Grateful dead -

Das tiefe Credo der originären Wellness-Bewegung meint genau das: Wir selbst müssen etwas tun. Das kann heißen: genügend eigene körperliche Aktivität, weil unser Körper auf hinreichende Belastung programmiert ist oder aber richtige Ernährung, weil unser Körper genau so gut sachgerecht behandelt werden will wie unsere Autos mit leistungsfähigen Motoren, denen wir Superbenzin mit der richtigen Oktanzahl spendieren, damit sie leistungsfähig bleiben und nicht vorschnell am Straßenrand verecken. Natürlich ist es eindrucksvoll, wenn der Chrom glänzt…aber ob das Auto dadurch besser fährt???  Der Wellness-Bewegung geht es auch heute  noch um diese Kompetenz…die scheint in der Fülle und unter dem Druck der glitzernden und verführerischen Angebote etwas verloren gegangen zu sein. Deshalb unser Hinweis: Reboot Wellness! oder kümmern Sie sich um Ihre Gesundheitskompetenz!


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