Wellness Marketing

Die Website ist tot, es lebe die Fanpage???

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am Juli 5th, 2010 von Swen Laempe – Be the first to comment

Haben Sie es auch schon gehört? In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten?

Web 2.0 lernt laufen

Website-Erstatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Website-Ersatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.

Natürlich ist eine Fanseite ein wichtiges Instrument, die Community dort zu erreichen, wo sie sich bereits aufhält. Neue Anwendungen, wie das Einbinden einer Buchungsstrecke in Facebook, lassen den Fan-Auftritt viele Funktionen übernehmen, die bisher der Website oder Buchungsplattformen vorbehalten waren.

Also auf zu neuen Ufern – nutzen Sie die Kommunikationsmöglichkeiten mit Fans und Gästen.

Hausaufgaben gemacht?

Aber vergessen Sie dabei nicht das Web 1.0 und lassen Sie Ihren Internet-Auftritt nicht ins Hintertreffen geraten. Denn in einigen Punkten wird die eigene Website auch zukünftig im Mittelpunkt stehen: Nirgends kann man so gut mit SEO punkten und der eigenen Marke Emotionalität und Wiedererkennungswert verleihen, als auf der eigenen Website. Und außerdem: Möchten Sie Ihre komplette Internetpräsenz der Willkür eines externen Anbieters unterwerfen? Wer diese Verantwortung aus der Hand gibt, hat das ganze Internet noch nicht wirklich begriffen.

Zeit ist Geld

Außerdem gibt es bei all dem Hype eines zu bedenken: Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere!

Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.

Unsere Aufgabe liegt meiner Meinung nach in Zukunft darin, Ressourcen für Kommunikation zu schaffen und eine Balance zwischen Website und Social Media Strategie zu finden.

Daher meine Frage an die Runde: Wieviel Zeit investieren Sie in Facebook & Co., um Ihr Wellness-Marketing erfolgreich nach vorne zu bringen?

Ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen!

Ihr Swen Laempe

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Wellness & Web 2.0:
Teil 3 – Strategie & Organisation

Geposted Wellness Marketing am Mai 10th, 2010 von Wolfgang Falkner – 1 Comment

Dass das Thema Social-Media bzw. Web 2.0 wichtig ist, habe ich bereits im ersten Teil erläutert. Die wichtigsten Argumente sind: Stärkung der Kundenloyalität, Möglichkeiten der Empfehlung bieten, neue Kunden gewinnen, die mit herkömmlichen Werbemaßnahmen nur schwer zu erreichen sind.

Social-Media ist nicht nur eine technische Errungenschaft basierend auf dem Internet, sondern unterstützt und begleitet einen sozialen Wandel. Die Menschen nehmen nur noch jene Information auf, die für sie nützlich ist. Das ist natürlich schlecht für klassische und laut schreiende Werbung von oben nach unten. Aber ausgezeichnet für gute Inhalte und Angebote, über die sich die Konsumenten freiwillig und gerne austauschen.

Ist das Angebot nicht gut, kann der Schuss durch Social Media nach hinten los gehen. Allerdings ist eine Nichtbeteiligung auch nicht ratsam. Denn Gespräche über Ihr Angebot finden auch ohne Sie online statt, ob Sie das wollen oder nicht. Am besten Sie testen das gleich mal mit  Google-Alerts oder auch Twitter. Was sagt das Internet über Ihre Firma, Produkte oder Marken?

Mit Social-Media haben Sie die Möglichkeit, sich in diesen Gesprächen proaktiv und präventiv zu beteiligen. D.h. Sie können sehr schnell reagieren und dabei Marktforschung betreiben. Fast schon nebenbei kommunizieren Sie Ihren Content (Inhalte nicht Werbung!) auf Augenhöhe.

Verfügt das Unternehmen über eine Social-Media-freundliche Organisation, was im Wesentlichen heißt, dass eine Kultur des Teilens und der Offenheit vorhanden ist, kann eine Strategie entwickelt werden. Diese hängt natürlich sehr stark vom Ziel ab, dass das Unternehmen erreichen möchte und natürlich auch von seiner Zielgruppe. Ein Ziel von Social-Media ist die Online-Reputation. Sie wollen, dass im Internet gut über Ihr Unternehmen gesprochen wird, was zwangsläufig zu Empfehlungen führt.

Eine Social-Media-Strategie enthält folgende Bestandteile: Welche Kanäle werden mit welchen Botschaften bedient? Wer sind die Verantwortlichen und was sind die Regeln? Eine Facebook-Fansite ist ein guter Anfang aber noch keine Strategie. Facebook ist bestenfalls ein Teil dieser Strategie. Auf jeden Fall sollte man sich als Wellness- und Spa-Betrieb neben Facebook, Twitter, YouTube, Blogs, Flickr genauer anschauen. Wichtig ist, dass diese Technologien miteinander effizient vernetzt sind.

Ich persönlich nutze Twitter als zentrale Kommunikationsplattform. Die Kurznachrichten (Tweeds) werden vollautomatisch in meinem Facebook-Profil sowie in meinen Blog und auf meiner Website verteilt. So kann jede Person, egal welchen Kanal sie bevorzugt auf diesen Beitrag reagieren. 1:1 Kommunikation eben! Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen, was schließlich zu Empfehlungen führt.

Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!

Wer sich für eine maßgeschneiderte Social-Media-Strategie interessiert, kann mich gerne kontaktieren. Eine interessante Veranstaltung in diesem Zusammenhang ist das erste SpaCamp in Bad Reichenhall im Oktober – Motto: „Alpensalz trifft Web 2.0.“

Schöne Grüße aus Salzburg!
Wolfgang Falkner

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to yield or not to yield

Geposted Wellness Marketing am Mai 4th, 2010 von Wilfried Dreckmann – 3 Comments

Zwei Lesergruppen bitte ich zunächst um Entschuldigung. Erstens: all die, deren Muttersprache nicht Englisch ist (und das werden wohl die meisten Leser sein. Was „yielding“ bedeutet, wird im Text erläutert), und zweitens: alle Liebhaber altenglischer Dichtkunst (für die Verballhornung von Shakespears klassischen Zeilen. Das kommt in diesem Text kein zweites Mal vor.)
Yield Management, das ist die „Kunst“ die Erträge seines Unternehmens zu steuern. Revenue Management wird zuweilen synonym benutzt. (der Unterschied ist für diesen Artikel nicht relevant.) Im Spa ist dies (noch) kein Thema. Dabei ist uns Yield Management nicht ganz unbekannt. Im Flugzeug sitzen wir ganz selbstverständlich neben jemandem, der für den gleichen Flug zur gleichen Zeit entweder mehr oder weniger bezahlt als wir. Und auch in der Hotellerie sind unterschiedliche Preise für das gleiche Zimmer Gang und gäbe. Es geht im Wesentlichen darum, Auslastung zu maximieren. „an empty seat is a lost seat“ war das Credo der amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines, als dort in den 1980er Jahren Yield Management eingeführt wurde.
Yield Management hat drei wesentliche Voraussetzungen. Sie gelten weltweit und für jedes Produkt oder jeder Dienstleistung.

1. Das Produkt oder die Dienstleistungen müssen limitiert sein.

2. Produkt oder Dienstleistung müssen „verderblich“ sein.

Und 3. Kunden müssen bereit sein, für das gleiche Produkt unterschiedliche Preise zu bezahlen.
Ohne Zweifel sind die beiden ersten Voraussetzungen auch im Spa zutreffend. Behandlungen beziehungsweise Behandlungszeiten sind limitiert. Denn sie sind unmittelbar verbunden mit den Ressourcen Personal und Raum. Man kann die zur Verfügung stehenden Behandlungszeiträume nicht einfach so erweitern; insofern haben wir eine relativ limitierte Dienstleistung. Die ist „verderblich“, denn eine nicht gebuchte Behandlungszeit ist „futsch“; sie kann durch nichts rekuperiert werden. (eine leere Behandlungsliege ist verlorener Umsatz). Und was ist mit Voraussetzung Nummer 3? Sind Gäste bereit, für die gleiche Behandlung unterschiedliche Preise zu bezahlen?
Yield Management ist geprägt von zwei Techniken: einer variablen Preisgestaltung und einem dynamischen Preissystem. Und weil fast alle Spa Betreiber davon geplagt sind, dass die Anlage von Montag bis Donnerstag nur gering besucht und am Wochenende fast schon zu stark ausgelastet ist, liegt es nahe, bei der variablen Preisgestaltung unterschiedliche Preise für stark besuchte und weniger stark besuchte Zeiten festzulegen. Übrigens: in jeder Sauna-Anlage wird das schon so gemacht… Es gibt auch Wellnessanlagen die dies so oder ähnlich bereits praktizieren. Es fehlt ein nächster Schritt: die Dynamisierung des Angebotes. Wer sich früh für Spa Buchungen entscheidet, profitiert von niedrigeren Preisen. Gäste die sich kurzfristig entscheiden und in den „peak times“ behandelt werden wollen, bekommen die Premium-Preise.
Werden Gäste bereit sein, dieses System zu akzeptieren?
Ist es nicht eine gewisse Borniertheit der Spa & Wellness Anbieter, Ihren Kunden nur eine einzige Option zu bieten? Wäre es nicht für viele Gäste viel vorteilhafter, zu geringeren Preisen buchen zu können (weil sie in ihrer Zeitplanung flexibler sind als wir denken)?
Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man soll ihm entgegensehen. Ich persönlich wüßte einfach gerne, wann ich in welche Richtung schauen muß um das Geld rechtzeitig kommen zu sehen. Meine These ist, daß in den allermeisten Wellnessanlagen Umsätze und Erträge eher zufällig passieren. Sie sind weder geplant noch aktiv gesteuert. Unsere Kunden steuern unsere Angebote und unsere Geschäftsplanung. Bis hin zur Personalplanung, die kompliziert genug ist.
Können wir Yield Management im Spa implementieren? Was müssen wir dafür tun?
Ich bin gespannt auf die Kommentare.
Wilfried Dreckmann

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Wellness & Web 2.0
Teil 2: Das Phänomen Facebook

Geposted Wellness Marketing am April 12th, 2010 von Wolfgang Falkner – 3 Comments

Mit weltweit 400 Millionen Benutzern (Deutschland 7,6 Mio. und Österreich 1,65 Mio.) hat sich Facebook im sechsten Jahr seines Bestehens zur wichtigsten Social-Media-Plattform entwickelt. Die Userzahlen steigen täglich und die Benutzer haben sich an Facebook gewöhnt – manche können gar nicht mehr ohne leben. Der Tourismus und die Hotellerie haben das Potential erkannt – immer mehr nutzen das Tool sehr erfolgreich, viele haben aber noch große Berührungsängste. Die Meinungen gehen weit auseinander.

Facebook – ein Phänomen oder logische Entwicklung?

Im Facebook-Zusammenhang wird gerne „Barack Obama“ erwähnt. In seinem Wahlkampf hat er das erste Mal die große Bedeutung von Web 2.0-Maßnahmen, allem voran Facebook als Motor für seinen Wahlkampf erkannt und auch genutzt. Ohne Zweifel hat er damit eine breite Masse mobilisieren können, weil er damit einfach sehr nahe am potentiellen Wähler war. Gab es eine Neuigkeit, wussten davon sofort 3,5 Mio. Fans (stand 2008 – jetzt hat Obama 8 Mio.). Zur Obama-Fansite.

Der Autor des Buches „Socialnomics“ erklärt den Erfolg von Facebook und ähnlichen Plattformen damit: „Es ist wichtiger, was man Nachbar denkt, als das, was Google denkt.“ Eigentlich keine neue Erkenntnis. Mundpropaganda war schon immer wichtig. Zweifelsohne, Google ist ein wichtiges Werkzeug geworden, um etwas schnell zu finden oder, um mir einen Marktüberglick zu verschaffen. Doch wenn es darum geht, wichtige Entscheidungen zu treffen, vertraut man dann doch lieber den Meinungen des befreundeten Kollegen. Facebook ist sozusagen, das logische auf Internettechnologie aufbauende Werkzeug, um Beziehungen zu pflegen und Meinungen auszutauschen. Der Vorteil: Ich kann die Meinungen von vielen auf einmal einholen – das spart Zeit und Energie. Facebook hat bereits Google überholt. ; )

Das Prinzip ist einfach

Nicht nur Personen können eigene Seiten, ein sogenanntes Profil anlegen, sondern auch Unternehmen oder Organisationen. Dabei handelt es sich dann um „Fan-Seiten“. Jeder der ein Profil sein eigen nennt, kann ab sofort ein Fan davon werden. Der Vorteil für den Betreiber: alle Fans können praktisch mit einem Click gleichzeitig informiert werden. Sie tauschen sich aus, geben Kommentare und Empfehlungen ab. Darüber hinaus kann ich als Betreiber einer Fan-Seite nicht nur brandaktuelle Infos online stellen, sondern auch Themen diskutieren. Das nennt sich dann Crowdsourcing.

Es geht ums Teilen!

Möchte ich Facebook effektiv für mein Unternehmen nutzen,  muss ich mich von klassischem Werbedenken verabschieden. Ein Sender hat nicht mehr viele Empfänger. Sondern viele Sender haben viele Empfänger. Das Hotel, das Spa, die Therme stellt lediglich die Plattform zur Verfügung. Was darauf passiert, kann der Anbieter nur beschränkt kontrollieren. Ich muss mich also auf eine offene, dialogorientierte Kommunikation mit meinen Interessenten einlassen. Das fordern die Konsumenten auch heute. Unternehmen, die glauben, auch in Zukunft von oben herab zu kommunizieren, werden auf Dauer Kunden verlieren. Unternehmen, die sich bewusst entscheiden, auf Augenhöhe zu kommunizieren, werden Kunden, sogar treue Kunden, gewinnen.

Wellness-Facebook-Beispiele

Damit man Fans gewinnt, muss man aktiv sein und gute Inhalte bieten, die Menschen bewegen. Für das Berchtesgadener Land haben wir ein Facebook-Personality-Quiz realisiert, indem man spielerisch seinen Wellness-Typ bestimmen kann. Dazu kann man Freunde einladen oder andere Menschen vom gleichen Typ kennen lernen. Und welcher Wellness-Typ sind Sie?

Klarerweise ist beim Thema Facebook auch Kritik angebracht. Darauf möchte ich aber hier nicht näher eingehen. Infos dazu finden Sie auf folgender Wikipedia-Seite. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Erfahrungen mit Facebook.

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Eine dankbare Zielgruppe

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am März 22nd, 2010 von Swen Laempe – 1 Comment

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und ihr Potential für das Wellness Marketing

Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com

Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com

Gluten, Laktose, Fruktose oder Histamin … es gibt viele Inhaltsstoffe in unseren Nahrungsmitteln, die manchen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „Bauchschmerzen“ bereiten. Und nicht nur das – wer an einer Unverträglichkeit dieser Stoffe leidet, muss bei Verzehr mit einer Vielzahl von Beschwerden rechnen: Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Hautreizung, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, u.v.m.

Urlaub trotz oder mit Zöliakie?

Da diese Intoleranzen nicht heilbar sind, hilft nur eine strikte Diät – ein lebenslanger Verzicht auf alle Speisen mit dem unverträglichen Inhaltsstoff.

Nehmen wir das Beispiel Zöliakie: eine Unverträglichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Gluten. Schon kleinste Mengen können den Körper langfristig schädigen. Daher gibt es für die Betroffenen – über 400 000 alleine in Deutschland – keinen spontanen Snack zwischendurch, kein unbeschwertes Dinner im Restaurant.

Viele Menschen mit Zöliakie scheuen sich, wegzufahren oder auszugehen – aus Angst, auf Unverständnis zu stoßen oder versehentlich falsche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Umso dankbarer sind sie, wenn sie besondere Angebote finden, die ihnen ein garantiert glutenfreies Essen oder einen glutenfreien Urlaub ermöglichen! Gerade die Wellness-Branche, in der sich alles um körperliches Wohlbefinden und Genuss dreht, sollte auf diese Bedürfnisse eingehen.

Eine Marketing-Lücke?

In Ländern wie Österreich, Italien oder in Skandinavien sind Zöliakie-Betroffene schon längst als wichtige Zielgruppe identifiziert worden – einem Trend, dem Deutschland noch hinterherhinkt. Dabei zahlen sich spezielle Zöliakie-Angebote im Wellnessbereich aus. Das zeigen unsere eigenen Erfahrungen:

Seit August 2009 konnten wir für zwei Wellnesshotels in den Dolomiten 201 Conversions und eine Click-Through-Rate von 6,3% erreichen. Mit entsprechenden Kampagnen bei Google und Yahoo sowie Direct E-Mail Marketing an Zöliakie-Betroffene. Nur zur Orientierung: Ein CTR-Wert unter 1 ist schlecht, liegt er zwischen 1 und 3 gilt die Marketing-Maßnahme bereits als erfolgreich.

Ob es an der steigenden Zahl der Erkrankten oder am steigenden Bewusstsein für diese Erkrankungen liegt – die Nachfrage nach Angeboten für Menschen mit einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit wird in Zukunft steigen.

Sich darauf einzustellen lohnt sich: für die Betroffenen wie für die Anbieter!

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Virtuelles Wellness am Monitor

Geposted Wellness Marketing am März 15th, 2010 von Sylvia Dinter – Be the first to comment

In der Wellness-Branche gibt es den Trend hin zu nachhaltigen Materialien, schönen Formen und hochwertigen Produkten für den haptischen Genuß. Doch so wichtig wie die „Elemente zum Anfassen“ für den Besucher auch sein mögen: Hinter den Kulissen werden immer mehr Entscheidungen an Computer-Monitoren getroffen, ganz ohne „Anfassen“. Zwei aktuelle Beispiele machen deutlich, wie wichtig die IT auch für unsere Branche geworden ist. Nehmen wir zum Beispiel die MediMouse® aus der Schweiz, die in Deutschland durch die Lucamed International vertrieben wird. Mit diesem kleinen High-Tech-Helfer wird schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen die Wirbelsäule vermessen. So können Fehlstellungen der Wirbel aufgedeckt und sogleich die richtigen Übungen und Anwendungen vorgeschlagen werden. Und das macht – schöne neue Welt – die Software der MediMouse am Computer von ganz allein!

Was für Physiotherapeuten oder Mediziner kein Problem ist, dürfte für so manchen Kollegen aus der Wellness-Branche nicht zum Alltag gehören. Dank des MediMouse-Programms können nun aber auch Wellness-Studios und Fitness-Anlagen vorgefertigte Übungsserien für die Rückengesundheit anbieten und sich somit eine wichtige gesundheitliche und präventive Kompetenz aneignen. Zudem können die Vorschläge auch durch Bilder – eigene oder vorgefertigte – bereichert und der Übungsplan an jedem handelsüblichen Drucker sogleich ausgedruckt werden. Eigenes Logo drauf, fertig ist der professionelle virtuelle Übungsplan. Die neue Technik macht´s möglich!

Angesichts der Vielfalt der Studios und Angebote gibt es noch weitere Sensationen, die dank der Computer möglich sind. So erlaubt das neue Fitness- und Präventions-Portal www.evivi.de, von dem ich schon eine Vorab-Version testen durfte, ab April 2010 den Vergleich von Fitness/Wellness-Studios im eigenen Wohn- oder Arbeitsumfeld oder an einem beliebigen Ort anhand bestimmter, individueller Kriterien. So kann ich in Zukunft mit www.evivi.de meine Anlage nach Anzahl der Saunen, Anwendungen oder der Kurse, nach Gesamtgröße oder nach der Spezialisierung der Personal Trainer auswählen. Das erspart die lange Suche beispielweise nach versteckten Kursplänen oder unverständlichen Preisen, da bei evivi alle Informationen übersichtlich angezeigt werden. Bis zu drei beliebige Fitness- und Wellness-Anlagen lassen sich kostenfrei im Internet abrufen und vergleichen.

Und die Anbieter? Diese können sich kostenfrei eintragen und erscheinen dann in der Vergleichssuche und im Index von evivi neben den anderen Studios. Oder sie entscheiden sich für die Premium-Mitgliedschaft und werden dann bevorzugt gelistet, mit Logo- und Fotoeinbindung. Wie auch immer sich die Betreiber aber entscheiden: Sie können von der neuen Übersichtlichkeit am PC profitieren und werden schneller von der richtigen Zielgruppe gefunden. So macht das Training dann wieder mehr Spaß – an richtigen Geräten, versteht sich.

Wellnessangebote und -Feeling auch ohne „Human Touch“? Wo liegen die Stärken und Schwächen der virtuellen Angebote und Möglichkeiten?

Sylvia Dinter

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Wellness & Web 2.0
Teil 1: Was ist Web 2.0?

Geposted Wellness Marketing am März 8th, 2010 von Wolfgang Falkner – 2 Comments
Web 2.0 - Beispiele

Web 2.0 - Beispiele

Web 2.0, Social Web, Social Networks – Begriffe, die im Tourismus, Marketing und Internet in letzter Zeit sehr häufig verwendet werden – doch was bedeuten sie? Leider gibt es keine allgemeingültige Definition. Auf jeden Fall kann man von einer grundlegen Weiterentwicklung des Konzepts Internet sprechen -  hin zur eigentlichen Vision des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee. Manche sprechen sogar von einer Revolution des Marketings. Weg vom Monolog Unternehmen > Kunden hin zum wirklichen Dialog. Das Besondere an der Version 2.0: jeder kann mitmachen und sich beim Aufbau des Webs beteiligen. Mit all seinen Chancen und Risiken – Stichwort kollektive Intelligenz.

Diese Entwicklung zahlreicher Web 2.0 Tools zwingt die Unternehmer und auch die Marketingmenschen zum umdenken. Klassische Werbeaktionen, wie Inserate oder Banner verlieren an Bedeutung – zumindest bei der Urlaubsplanung. Das Vertrauen der Gäste in die Werbeindustrie ist gesunken. Was der Reiseanbieter vorschlägt ist zuwenig für eine Entscheidung. Wichtig sind vor allem Bewertungen andere Gäste und was Freunde und Bekannte in Social Media Plattformen empfehlen. Web 2.0 ist also deswegen so erfolgreich, weil es den Bedürfnissen nach Transparenz und Glaubwürdigkeit entgegenkommt. Ich denke, das ist auch im Sinne der Wellnessbewegung.

Facebook, Blogs und Co.

Es gibt unzählige Web 2.0-Anwendungen. Eine der ersten war wohl Wikipedia, die nach nur 7 Jahren der Brockhaus-Enzyklopädie den Rang abgelaufen hat. Für Tourismus, Hotelerie und Wellness sind folgende Tools von Bedeutung.

Bewertungsplattformen wie Holidaycheck oder Tripadvisor ermöglichen authentische Bewertungen von Gästen und sollen auf jeden Fall in die eigene Website als Argument eingebaut werden (vorausgesetzt, die Bewertungen passen auch).

Mit einem Blog zeigen Sie Kompetenz bei einem bestimmten Thema und bieten Lesern die Möglichkeit eigene Kommentare zu posten, um Diskussionen anzuregen. Ein Blog kann auch durch mehrere Personen gemeinsam betreut werden. Ein Beispiel dafür ist der Jubiläumsblog des Deutschen Wellnessverbandes. Aber auch Hotels, Thermen oder Tourismusverbände betreiben mittlerweile eigene Blogs. Dort kann z.B. die Spa-Leiterin die Behandlungstipps der Woche präsentieren und Wirkungsweisen erklären oder der Chef des Hauses über seine Schneeschuh-Wandertour mit seinen Gästen berichten.

Die Social-Network Plattform Facebook ist wohl aktuell das prominenteste Beispiel für Web 2.0. Der Vorteil: Jeder kann sehr einfach und intuitiv Inhalte mit seinen Freunden teilen – z.B. Bilder, Veranstaltungshinweise, Einladungen zu Fanseiten usw. Im nächsten Teil werde ich das Phänomen Facebook näher beleuchten. Aber auch mit Twitter, Flickr und YouTube sollte man sich beschäftigten.

Fazit

Wichtig für den Erfolg ist, dass alle diese Technologien durch eine Strategie geregelt und miteinander vernetzt sind. Klarerweise sollte man sich, bevor man diese Tools nutzt, ganz genau überlegen, welche Inhalte man teilen möchte und wer die Verantwortung für die regelmäßige Online-Redaktion übernehmen kann. Der Aufwand dafür sollte nicht unterschätzt werden – doch es führt kein Weg vorbei!

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen, Beispiele und Ergänzungen zum Thema Web 2.0.

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Wellness ist weiblich! Oder?

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am März 2nd, 2010 von Swen Laempe – 4 Comments

>> Fortsetzung des Artikels zu Limbic® Sales Beauty für echte Männer.

Ist sie der typische Wellness-Kunde?

Ist sie der typische Wellness-Kunde?

Nun wollen wir die letzten beiden limbischen Typen kennenlernen: die Bewahrer und die Unterstützer. Aus meiner Erfahrung sind diese im Verkaufsalltag schwieriger voneinander zu unterscheiden als andere limbische Typen. Denn bei beiden ist das gleiche Emotionssystem am stärksten ausgeprägt – die Balance.

Trotzdem gibt es Unterschiede: Während der Bewahrer zu Disziplin und Kontrolle neigt, hat der Unterstützer einen Hang zu Fantasie und Genuss. Der Erste greift bei geprüfter Qualität, bei Garantien und Produkten von Traditionsunternehmen zu. Den Zweiten locken nachhaltige Produkte, persönlicher Service und menschliche Unternehmensführung.

Der typische Wellness-Kunde

Balance, Fantasie und Genuss … bei diesen Schlagworten werden wir hellhörig. Sind alle Wellness-Liebhaber Unterstützer? Tatsächlich ist bei ihnen das Interesse für Wellness besonders stark ausgeprägt – eine Grundvoraussetzung dafür, dass ein Produkt gekauft oder ein Angebot gebucht wird. Zu den Unterstützern zählen etwa doppelt so viele Frauen wie Männer. Also ist Wellness weiblich! Oder etwa nicht?

Ganz so einfach macht unser Gehirn es uns nicht. Es gibt weitere Faktoren, die wir berücksichtigen müssen. Zum Beispiel das Geld: Dass mich ein Produkt interessiert, heißt nicht, dass ich es mir auch leisten kann. Es überrascht nicht, dass die Unterstützer die Gruppe mit dem geringsten Monatseinkommen sind, die mit dem höchsten die Performer. Zudem sprechen Luxus-Produkte aufgrund ihrer Exklusivität und Individualität eher Performer und Innovative an. Und die sind – ganz nebenbei – überwiegend männlich. Damit verlagert sich unsere Zielgruppe für das hochwertige Wellness-Segment.

Ein weiterer Faktor ist das Alter: Unser Bedürfnis nach bestimmten Werten und Emotionen wird von Hormonen beeinflusst – und die verändern sich im Laufe unseres Lebens. Das Verlangen nach Dominanz und Stimulanz sinkt, der Wunsch nach Balance steigt. Wollen wir eine junge Zielgruppe ansprechen, dürfen wir also nicht nur auf Balance setzen!

Der Mix machts

Der Weg zum Erfolg mit Limbic® Sales ist nicht, sich mit einer ganzen Branche pauschal auf einen limbischen Typen festzulegen. Es bedarf einer genauen Analyse der Ausstattung und des Repertoires des jeweiligen Wellness-Anbieters. Und eines darauf abgestimmten Angebots- und Werbe-Mixes.

Ein gutes Beispiel für eine gelungene Verkaufs-Strategie nach Limbic® Sales, wenn auch aus einem ganz anderen Bereich, ist die Firma Melitta – treffend geschildert in einem Artikel der TAZ. Sehenswert ist auch das Video von Dr. Hans-Georg Häusel, dem Begründer der Methode, aufgenommen von der Profilwerkstatt. Eine kritische Betrachtung des Neuromarketings finden Sie auf der Website „Marktforschung mit Neuromarketing“.

Wenn Sie weitere interessante Links zum Thema Limbic® Sales und Neuromarketing kennen, teilen Sie sie mit uns …

Ihr Swen Laempe

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Beauty für echte Männer

Geposted Allgemein, Wellness Marketing am Februar 11th, 2010 von Swen Laempe – 2 Comments

>> Fortsetzung des Artikels zu Limbic® Sales Kaufen ist reine Kopfsache.

© Leah-Anne Thompson – Fotolia.com

© Leah-Anne Thompson – Fotolia.com

Von Innovativen und Performern

Etwas haben der Innovative und der Performer gemeinsam: Sie hassen Stillstand! Allerdings aus unterschiedlichen Motivationen heraus. Während beim Performer der Wunsch nach Dominanz stark ausgeprägt ist, sucht der Innovative ständig nach Stimulanz.

Deshalb ist Klettern des Innovativen liebster Sport. Hier bekommt er den Spaß und Kick, den er braucht. Zudem spricht ihn das Image des Trendsports an: Kletterer sind individuell, frei, risikobereit. Der Performer hingegen möchte vor allem Leistung zeigen und sich mit anderen messen – zum Beispiel beim Golfen. Wer hat das niedrigere Handicap? Er will es wissen! Außerdem passt Golfen zu seinem Selbstbild: Auch wenn es längst ein Sport für jedermann geworden ist – das Image des gepflegten Freizeitvergnügens hat es behalten.

Wie verhalten sich die beiden nun in der Wellness-Welt?

Der Performer versucht, es möglichst lange in der 90°C heißen Sauna auszuhalten – natürlich auf der obersten Bank –, um dann ins eiskalte Wasser zu springen. Unter dem Namen „Beauty für echte Männer“ gönnt er sich danach eine vitalisierende und straffende Gesichtsbehandlung mit Kaviar-Gel. Der Innovative genießt eine Behandlung namens Bali Boreh – deren Wirkstoffe sich lesen wie das Rezept für ein indonesisches 3-Gänge-Menü – und vergnügt sich danach unter der prickelnden Erlebnisdusche mit eingebautem Soundsystem.

Diese Beschreibung ist natürlich plakativ und stereotyp. Limbic® Types sind keine homogenen Gruppen. Aber die Zuspitzung hilft uns, emotionale Muster innerhalb der Gruppe zu erkennen – und sie für gezieltes Marketing zu nutzen!

Also wie bewerben wir ein Angebot, das die Performer ansprechen soll?

Durch Exklusivität! Diese kann zum Beispiel durch den hohen Preis oder durch ein begrenztes Kontingent entstehen. Außerdem müssen wir den persönlichen Nutzen des Performers herausstellen. Ihm klarmachen, warum genau dieses Angebot ihn weiterbringt. Begriffe wie „stark, kräftigend, leistungssteigernd, dynamisch, jung, luxuriös, anspruchsvoll, Energie, Power, Gewinn, Marktführer, das Beste“ sind für den Performer Schlüsselwörter.

Der Innovative hingegen will individuelle Angebote, die er flexibel auf sich zuschneiden kann. Sie sollten nicht nur den aktuellen Trends folgen, sondern ihnen am besten einen Schritt voraus sein. Das muss auch die Wortwahl vermitteln: „neu, exotisch, flexibel, ausgefallen, besonders, individuell, einzigartig, frei, innovativ, frisch, Trend, Spaß“ – diese Begriffe beschreiben seine Welt. Und nur, wenn wir ihn dort abholen, kann unser Wellness Marketing erfolgreich sein!

Im nächsten Artikel “Wellness ist weiblich! Oder?” erfahren Sie mehr über die Bewahrer und die Unterstützer. Bis dahin freue ich mich über Ihre Kommentare.

Swen Laempe

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Zwischen Sinn und Sinnlichkeit

Geposted Wellness Marketing am Februar 8th, 2010 von Wolfgang Falkner – Be the first to comment
Hochkoenig

(C) Hotel Übergossene Alm

Ich möchte in diesem Blog kurz auf die letzten Beiträge von Frau Banach, Herrn Dreckmann und Herrn Laempe eingehen, da diese in eine ähnliche Richtung gehen.

Vielen Dank Frau Banach, mit Ihrem sehr eindrucksvollen und aktuellen Filmbeispiel “Avatar” treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Es scheint wirklich so, als ob wir Menschen einen großen Unterschied zwischen virtueller und realer Welt machen. Auch wenn die Botschaft noch so eindeutig ist und die negativen Folgen für unsere reale Welt erkennbar sind, bleiben wir davon dennoch unbeeindruckt.

Schön verpackt

Offensichtlich haben wir Menschen gelernt, dass all das, was schön verpackt präsentiert wird, nichts mit der Realität zu tun hat, und getrost ausgeblendet werden kann – wie ein Werbebanner-Blocker im Internet. Sinnlichkeit hat heute nicht unbedingt etwas  mit Sinn zu tun. Bei einer wahnsinnigen Zahl von täglichen Werbebotschaften ist es aber auch kein Wunder, dass der Mensch Strategien entwickelt, damit umzugehen.

Geschichten erzählen

Ich finde den Weg, den der Film „Avatar“ beschreitet, aber dennoch richtig. Also mit einer Geschichte sanft und subtil aufrütteln, auch wenn sich der Erfolg vielleicht nicht sofort bei einer breiten Masse einstellen mag. Nur so können wir Wellness als Lebensphilosophie, die auf nachhaltigen Werten beruht, etablieren.

Wenn wir wollen, dass Wellness als Lebensphilosophie verstanden wird, müssen wir unseren Kunden wieder als Menschen und nicht als Zielgruppen sehen. Mit seinen Schwächen und seinen Stärken. Ihn an der Hand nehmen und ihm Hilfestellung bieten – keine Patentrezepte und keine Lösungen! Wenn wir auch selbst wieder mehr auf unser Herz als auf unseren Verstand hören, werden wir neue Konzepte entwickeln, um das Vertrauen der Gäste wieder zu erlangen. Ich weiß, das ist ein langer und vielleicht mühsamer Weg, aber sicher ein guter Weg!

Wertbasierende Wellness-Philosophie – ein Beispiel

Konkret kann ich mit einem Beispiel aus meiner eigenen Schublade aufwarten: Für das Wellness-Hotel „Übergossene Alm“ in Dienten am Hochkönig (SalzburgerLand) wurde eine Signature-Treatments-Kollektion entwickelt, die auf der Sage von der Übergossenen Alm gründet. Diese Geschichte wurde in eine zeitgemäße Wellness-Philosophie mit Werten transformiert und darauf die Spa-Zeremonien und -Produkte abgestimmt. Gerade im Spa bietet sich uns die perfekte Möglichkeit, Geschichten nachhaltig erlebbar und erlernbar zu machen.

Weitere Infos zur Hochkönig Spa Collection

Ich freue mich über weitere Kommentar und Beispiele!

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