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	<title>wellness-agenda.org &#187; Sinne</title>
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	<description>Der Jubiläumsblog des Deutschen Wellness Verbands</description>
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		<title>Der feine Sinn für Pitahaya©</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 05:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarina Banach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus Wellness]]></category>
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		<description><![CDATA[“Sorge für den Luxus, und die Notwendigkeiten werden selbst Sorge für sich tragen,“ witzelte einst der Dandy Oscar Wilde. Leider versäumte er zu sagen, was Luxus ist. Sind es Trüffel aus dem Perigord oder etwa Valrhona Schokolade? Eine warme Decke auf dem Nordpol? Oder den frisch ersteigerten Picasso fußläufig heim zu tragen, da der persönliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-623" title="pitahaya3" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/pitahaya3-225x300.jpg" alt="pitahaya3" width="225" height="300" />“Sorge für den Luxus, und die Notwendigkeiten werden selbst Sorge für sich tragen,“ witzelte einst der Dandy Oscar Wilde. Leider versäumte er zu sagen, was Luxus ist. Sind es Trüffel aus dem Perigord oder etwa Valrhona Schokolade? Eine warme Decke auf dem Nordpol? Oder den frisch ersteigerten Picasso fußläufig heim zu tragen, da der persönliche Chauffeur gerade heute frei hat? Und überhaupt: was sollen wir vom Luxus halten? Ist es bloß Konsum? Oder eine der natürlichsten Sachen der Welt?</p>
<p>Im alltäglichen Gebrauch ist Luxus ein nicht essenzielles Ding, aber zielführend für Genuss und Komfort, etwas Kostbares oder schwer Erreichbares. Der Ursprung im Lateinischen mündet in Bedeutungen wie „Extravaganz“, „Pracht“ oder „Magnifizenz“. Aber es gibt auch Luxus im Sinne von „fern“ und „deplatziert“. Eine gängige Definition meint ganz einfach das, was sich die wohlhabenden 0,2 Prozent der Weltpopulation leisten können, etwa in einem Unter-Wasser-Restaurant zu dinieren und umgeben von Barracudas und Piranhas Sushi zu verspeisen. Oder eine Weltraumreise zu buchen.</p>
<p>Ist es aber doch nicht mehr als Geld und ausschweifende Lebensart?<br />
Die Wirtschaftswoche schrieb einmal, Luxus sei ein Zustand des Bewusstseins und weniger des Portemonnaies. Es ist vielmehr die Freiheit von Verpflichtungen und Zwängen. Luxus bewusste Menschen zelebrieren nämlich ihr Leben als eine Kostbarkeit. Und pflegen ihre Unabhängigkeit, jeden Tag. Fern vom Trend, fern vom Mainstream, fern von jeglicher Autorität. Sie wenden sich von Dingen ab, sobald diese in den Allgemeingebrauch geraten oder gar selbstverständlich werden. Wenn jeder Kaviar ist, wird Knäckebrot zur Delikatesse.</p>
<p>Die Idee des „Auszukommen ohne“ hat eine ganze Industrie erschaffen: Tüchtige Manager besuchen Spas, um Trost vom bewegten Leben zu finden. Hier fließt die Zeit anders, ohne Handys, ohne Laptops, ohne Pflichten. Fasten-Weekends sollen für Reinigung der Sinne sorgen und helfen dem Geist, sich wieder zu sammeln. Nicht weniger begehrt sind Klosteraufenthalte, die in wenigen Tagen einen dazu bringen, über das wirklich Wichtige im Leben nachzudenken.</p>
<p>Ist nicht hier der wahre Sinn von Wellnessangeboten verborgen?</p>
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		<title>Ist gemütlich gut genug, um die Seele zu streicheln?</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/03/02/gemutlich-ist-genug-um-die-seele-zu-streicheln/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarina Banach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness Gestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Herr Joehnk, auch ich gehöre zum besagten Genre, obwohl nicht praktizierend – habe mich dennoch stets und über alles Andere hinweg mit der feinstofflichen Seite und Mission der Architektur befasst. Insofern erlaube ich mir, Ihre Worte nicht auf meine Kappe zu nehmen. Architekten – und ich kennen einige davon &#8211; können heilend Herz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_528" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-528" title="yi_spa" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/yi_spa-225x300.jpg" alt="yi spa, berlin" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">yi spa, berlin</p></div>
<p>Lieber Herr Joehnk, auch ich gehöre zum besagten Genre, obwohl nicht praktizierend – habe mich dennoch stets und über alles Andere hinweg mit der feinstofflichen Seite und Mission der Architektur befasst. Insofern erlaube ich mir, Ihre Worte nicht auf meine Kappe zu nehmen. Architekten – und ich kennen einige davon &#8211; können heilend Herz und Seele öffnen und eine positive Wirkung erzeugen – Glück, Begeisterung, Harmonie, Anregung, Beruhigung, Fröhlichkeit, Spiritualität, Schönheit, Sinnlichkeit, Wohlbefinden. Eine sinnlose Architektur kann dagegen Schaden anrichten. Damit kommt sicherlich nicht nur der Innenraumgestaltung eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, sondern zunächst dem Raum an sich in all seiner Resonanzform und Fähigkeit den bewegten menschlichen Körper aufzunehmen.</p>
<p>In der Tat ist der Moderne die Gemütlichkeit gründlich abhanden gekommen. Warme Materialien, stimmungs-volle Farben und atmosphärisch wirksames Licht einzusetzen, widerstrebt vielen Planern, denen modulare Ordnung wichtiger ist als jegliche Anmutungsqualität, die so genannte Gemütlichkeit. Es ist, wie wir wissen und Sie es, lieber Herr Joehnk auch umsetzen,  durchaus möglich, sinnlich anregendes Ambiente zu bauen, ohne Funktionalität oder „ehrliche“ Materialwirkung zu verleugnen. Fern von Kitsch und Kulissencharakter überflüssiger Dekoration, dafür aber authentisch, stimmungsvoll und atmosphärisch wirksam.</p>
<p>Das Wellness-Erlebnis basiert dabei auf dem ganzheitlichen sinnlichen und körperlichen Erleben eines atmosphärischen Zusammenhangs. Ein immer größer werdende Bedürfnis ist Geborgenheit. Dies ist sowohl räumlich als auch menschlich zu verstehen. Wellnessgäste suchen zwar ein Stress reduzierendes Ambiente, aber keinesfalls puristische Kälte. Viele Wellness- und Spa-Architekten haben in den vergangenen Jahren mit ihren Kreationen Extreme geschaffen. Als Antwort auf orientalischen Zuckerbäckerstil und übertriebene Erlebniswelten aus Gips und Pappmaché folgte minimalistisches Design ohne Herz und Atmosphäre – eben genauso wie plüschige Üppigkeit mit Luxus-Anspruch &#8211; keine Räume für das Wohlfühlen. Architektur, die heilsame Freiräume schafft oder gar dem inneren Wachstum Impulse verleiht – wo ist sie denn zu finden?</p>
<p>Und wie viel an sinnlichen Reizen ist nötig und wie viel ist genug?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Keine kühle Klinikatmosphäre, keine Reizüberflutung, die Stress verursacht, keine Traumwolke, die den Besuchern etwas vorgaukelt und nicht einhalten kann, was sie verspricht.</p>
<p>Dem Raum zu trauen, ihm sich anvertrauen, schafft Entspannung. Wie dies zu realisieren ist, ist die Kernfrage. Was ist also eine heilende Raumwirkung? Und gibt es Gesetzmäßigkeiten für die Relation Architektur /Wohlbefinden bzw. Gesundheit, eine quasi ästhetische Formel für Harmonie und Balance?</p>
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		<title>Unter der Oberfläche geht es weiter&#8230;</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/01/17/unter-der-oberflache-geht-es-weiter/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katarina Banach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luxus Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Sinne]]></category>

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		<description><![CDATA[Raoul Kroehl fragt: &#8220;Wenn Luxus aber den monetären Begriff darstellen soll, muss man sich bewusst werden, dass hier ein absolutes Nischenprodukt angeboten wird: für einen kleinen Personenkreis innerhalb der Bevölkerung, die sich den „Luxus“ einer Wellnessbehandlung auch leisten kann. Sollte sich Wellness hier nicht stärker demokratisieren, erreichbar für breitere Bevölkerungsschichten?&#8221;
Mit Luxus meine ich nicht unbedingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_283" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-283" title="copyright anja frers" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/01/anja-frers-3.jpg" alt="anja frers 3" width="220" height="180" /><p class="wp-caption-text">copyright anja frers</p></div>
<p>Raoul Kroehl fragt: &#8220;Wenn Luxus aber den monetären Begriff darstellen soll, muss man sich bewusst werden, dass hier ein absolutes Nischenprodukt angeboten wird: für einen kleinen Personenkreis innerhalb der Bevölkerung, die sich den „Luxus“ einer Wellnessbehandlung auch leisten kann. Sollte sich Wellness hier nicht stärker demokratisieren, erreichbar für breitere Bevölkerungsschichten?&#8221;</p>
<p>Mit Luxus meine ich nicht unbedingt die käuflichen Angebote, die über Image und Preis eine Aura von kostspieliger Exklusivität verströmen. Ich sehe Luxus als einen Status des wachen Bewusstseins, als die Freiheit, seine Aufmerksamkeit Dingen zu widmen, die einem persönlich gut tun, vermeintlich aber eher in die Kategorie L`art pour l`art gehören. Ich meine eine persönliche Kompetenz, Sinnbezüge zu einer Essenz des Lebens herstellen zu können, die unter der Oberfläche von Dingen liegt. Persönliche Werte ausleben zu können. Und damit eine Wahrheit leben, die wiederum die Urquelle der Gesundheit darstellt.<br />
Es braucht tatsächlich Zeit, um alles richtig zu genießen. Damit der Genuss auch wirklich fruchtet. Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein, nicht wahr?</p>
<p>Ihre<br />
Katarina Banach</p>
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