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	<title>wellness-agenda.org &#187; Wellness</title>
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	<description>Der Jubiläumsblog des Deutschen Wellness Verbands</description>
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		<title>Zwanzig Jahre Wellness in Deutschland &#8211; ein Jahr Wellness-Agenda: Mein persönliches Fazit</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 14:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Hertel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reboot Wellness]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute, am letzten Tag des Jahres 2010, habe ich noch einmal einen Blick auf alle Beiträge dieser Internetseite geworfen und die für mich interessanten Kommentare zusammengefasst. Es war die Intention dieses Blogs, Themen der professionellen Wellness- und Spa-Community zu präsentieren und mit den Leserinnen und Lesern zu diskutieren. Hierfür hatten wir 37 ausgewiesenen Experten als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am letzten Tag des Jahres 2010, habe ich noch einmal einen Blick auf alle Beiträge dieser Internetseite geworfen und die für mich interessanten Kommentare zusammengefasst. Es war die Intention dieses Blogs, Themen der professionellen Wellness- und Spa-Community zu präsentieren und mit den Leserinnen und Lesern zu diskutieren. Hierfür hatten wir 37 ausgewiesenen Experten als Autoren gewonnen – die meisten von ihnen schrieben Beiträge aus ihrem Kompetenzfeld, wofür ich herzlich danken möchte.</p>
<p><strong>Bilanz nach 20 Jahren</strong></p>
<p>Für den Deutschen Wellness Verband stand nach 20-jähriger Existenz ein Jahr der Bilanz an. Was haben wir erreicht? Wo stehen wir heute? Sicher ist es ein Erfolg, im eigentlichen Sinne von Wellness die führende Organisation in Europa zu sein. Dabei haben wir uns nicht in einem Elfenbeinturm verschanzt, sondern die Herausforderungen der Kommerzialisierung und Trivialisierung eines Lebensstils angenommen. Nachdem in den 90er Jahren deutlich wurde, dass Wellnesskonzepte für das betriebliche Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum keine Akzeptanz finden (vollkommen entgegengesetzt zu den USA), konzentrierten wir unser Engagement auf den Freizeitbereich, insbesondere den Tourismus. Wir formulierten bereits 1993 Qualitätsstandards für Wellnesshotels und Wellnessurlaub. Heute gilt unsere Qualitätszertifizierung als die zuverlässigste und transparenteste . Wir haben uns davon abgesehen intensiv um die Aufklärung beider Seiten des Marktes gekümmert. Unfug, Nonsens, Geldschneiderei und Volksverdummung haben gerade im Wellnessmarkt ihre Blüten getrieben. Das haben wir nicht hingenommen, sondern in der Zusammenarbeit mit unseren Experten, den Massenmedien und Presseagenturen Well-Nepp entlarvt. Dazu gehörte in den letzten Jahren auch das Thema „Medical Wellness“. Trotz der Anfeindungen und Ausgrenzungen, die uns dafür ständig von Anbieterseite widerfahren, sind wir im Sinne der Sache und zum Wohle des Bürgers unserer unabhängigen, seriösen Linie treu geblieben. Doch haben wir nicht nur Kritik geübt, sondern auch konstruktive Wege aufgezeigt – zum Beispiel aktuell mit dem Deutschen Wellness Gipfel, der in diesem Jahr stattfand. Wir haben in 2010 auch den Green Spa Kodex formuliert und damit der Branche einen Leitfaden für den nachhaltigen Betrieb von Spa- und Wellnesseinrichtungen an die Hand gegeben. Seit 17 Jahren treten wir für ein Wellness-Programm für herzkranke Menschen ein und führen im Düsseldorfer ambulanten Herzreha-Zentrum unter professioneller Leitung dieses Programm durch. So sind wir 20 Jahre im Großen wie im Kleinen unserem Auftrag gefolgt: die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung im Sinne von Wellness auf ganzheitlicher Grundlage zu erhalten und zu verbessern. Mit Dr. Don Ardell, einem der weltweit bedeutendsten Experten und Pionier der Wellnessbewegung, haben wir in 2010 mit unserem Bekenntnis zu REAL Wellness einen Kontrapunkt zu der heutigen Spa-Wellness-Kultur gesetzt. Wir werden dieses Programm auch 2011 auf unserer Agenda haben und damit der „Wellness Community“ konstruktive Impulse geben.</p>
<p><strong>Mein Fazit zur Wellness Agenda 2010: </strong></p>
<p>Unter dem Titel <strong>Reboot Wellness</strong> stellten wir die These auf, dass es Zeit wäre, das System „Wellness“ in Deutschland noch einmal neu zu starten, analog zu einem abgestürzten PC-Betriebssystem. Denn das, was sich heute in Deutschland als Wellness darstellt, hat wenig bis gar nichts zu tun mit dem, was Wellness im eigentlichen Sinne ist und meint. <em>Dr. Mark Schmid-Neuhaus</em>, Vorsitzender des DWV-Beirats, eröffnete die Diskussion mit einem Grundsatz-Aufsatz. Darin stellte er fest:<br />
„Das tiefe Credo der originären Wellness-Bewegung meint genau das: Wir selbst müssen etwas tun. Das kann heißen: genügend eigene körperliche Aktivität, weil unser Körper auf hinreichende Belastung programmiert ist oder aber richtige Ernährung, weil unser Körper genau so gut sachgerecht behandelt werden will wie unsere Autos mit leistungsfähigen Motoren, denen wir Superbenzin mit der richtigen Oktanzahl spendieren, damit sie leistungsfähig bleiben und nicht vorschnell am Straßenrand verrecken. Natürlich ist es eindrucksvoll, wenn der Chrom glänzt…aber ob das Auto dadurch besser fährt???  Der Wellness-Bewegung geht es auch heute  noch um diese Kompetenz…die scheint in der Fülle und unter dem Druck der glitzernden und verführerischen Angebote etwas verloren gegangen zu sein.“</p>
<p><em>Manfred Müller</em>, Experte für Food &amp; Beverages im Kompetenzteam des DWV, stellte an anderer Stelle, aber passend dazu klar: „Das biologische Alter im Verhältnis zum kalendarischen Alter zu optimieren, dazu trägt unter anderem bewusst gesunde Ernährung bei. Die Ernährung immer mehr den wahren Bedürfnissen unseres Körpers anzupassen, damit Funktionsfähigkeit, Lebensfreude und Intelligenz möglichst lange erhalten bleiben und das richtig zu kommunizieren sollte das Bestreben aller an diesem Prozess Beteiligten sein. Im Dschungel der widersprüchlichen Informationen und verlockenden Verheißungen nur das fachlich zu kommunizieren, was einer skeptischen Überprüfung stand hält, sollte vornehmste Aufgabe von verantwortlichen Leistungsträgern aus dem Lebensmittelhandwerk, der Lebensmittelindustrie, Hotel-, Individual-,  Sozial-, Betriebsgastronomie und dem Handel sein.“</p>
<p>Wir wissen, dass wir heute davon so weit entfernt sind wie die Erde von der Sonne. Was wir als Nation mit unserem im weltweiten Vergleich privilegierten Lebensstandard auf dem Bereich der Ernährung, der Ess- und Trinkkultur, tun, ist dekadent, desaströs und unverantwortlich. Bislang ist sich nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung darüber bewusst. Und deshalb muss dieses Thema auch in 2011 auf der Wellness-Agenda bleiben. Der Deutsche Wellness Verband hat vor diesem Hintergrund einen Kooperationsvertrag mit dem <em>Verband der Köche Deutschland</em> abgeschlossen.</p>
<p><strong>Medizin und Wellness</strong></p>
<p>Wie verhält es sich mit der Medizin im Kontext Wellness? Auch dazu wurden auf der Wellness-Agenda 2010 Meinungen ausgetauscht und Erkenntnisse geteilt. <em>Dr. Mark Schmid-Neuhaus</em> kommentierte den Boom der so genannten IGeL-Leistungen in deutschen Arztpraxen: „Ob Igel-Leistungen ( Individuelle Gesundheitleistungen) die richtige Antwort sind, sollte man kritisch hinterfragen, wie die ARD- Panorama-Sendung  am 10.12. 2009 getan hat. Auf seiner Website fasst Panorama den Beitrag wie folgt zusammen: “In vielen Arztpraxen geht es bisweilen zu wie auf dem Jahrmarkt: Plakate und Broschüren informieren über alle möglichen Vorsorgeuntersuchungen, neuartige Behandlungsmethoden werden den Patienten als Heilsbringer angepriesen. Kassenpatienten werden in Deutschland offenbar immer häufiger von Ärzten zu Behandlungen und Untersuchungen gedrängt, die sie teuer aus eigener Tasche bezahlen müssen. Viele davon sind noch dazu von fragwürdigem Nutzen. Um möglichst viele dieser so genannten  “IGEL-Leistungen” an den Patienten zu bringen, lassen sich Ärzte in speziellen Seminaren zu perfekten Verkäufern schulen. Dass diese “Individuellen Gesundheitsleistungen” dabei häufig schlecht erforscht und wirkungslos sind, verschweigen die Ärzte gerne. Denn mit solchen Angeboten verdienen sie ein Vielfaches dessen, was ihnen eine normale Kassenbehandlung einbringen würde. Mittlerweile wird der Umsatz mit solchen Leistungen auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.” Nur ein aktuelles Beispiel für die Konfusion auf Märkten, wo deutlich wird, dass der “mündige Patient” oder der “kompetente Verbraucher” wohl bisher kaum existiert.“</p>
<p><em>Dr. Martin Klein</em>, unser zuständiger Experte für „Medizin und Wellness“, beschäftigte sich mit der Vision einer „<em>Neuen Medizin</em>“. Hierzu schrieb er: „Neue Medizin könnte also bedeuten: der Mensch mit seiner Tendenz zur Trägheit, seiner Neigung zur Krankheit und mit seinen Schwächen, aber auch mit seinem Potential, sich selbst helfen zu können, steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Eine Neue Medizin versteht sich dabei als sich ständig wandelnde Institution, als Teil des Lebens, die zwischen Geburt und Tod versucht, individuelle Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen – sei es mit vorbeugenden Maßnahmen, sei es als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Befindlichkeitsstörungen und natürlich auch als moderne Hochleistungsmedizin, die in vielen Fällen auch Reparaturen durchführen kann und muss. Sie versteht sich aber auch als Wegweiser und Kompass, wenn es darum geht, den ratsuchenden Menschen Alternativen und Wege aufzuzeigen, wenn es um die Darstellung verschiedener Behandlungsmöglichkeiten geht.“</p>
<p><strong>Trend: Green Spa</strong></p>
<p>In der Kategorie „Wellness Trends“ machte<em> Franka Hänig</em>, Chefredakteurin des Magazins SPA inside, auf den Green Spa Trend aufmerksam: „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen weltweit selbst in Ländern wie z. B. Dubai eine Rolle und auch in Luxus-Hotels, wo man bislang für den Gast aus dem Vollen geschöpft hat, ist ein bewussteres Umgehen mit den natürlichen Ressourcen zu spüren. (&#8230;) Sicherlich werden Sie jetzt sagen, das ist alles schön und gut, aber schon allein der CO2-Ausstoß des Flugzeuges, das europäische Gäste zu ihrer Urlaubsdestination bringt, widerspricht jeglicher Theorie von Umweltbewusstsein. Dazu darf ich Gordon Campbell Gray zitieren, der das ökologisch korrekte Carlisle Bay auf Antigua eröffnet hat: „Die Leute reisen sowieso dorthin. Deshalb bin ich da und biete ihnen die Möglichkeit, sich so umweltfreundlich wie möglich zu verhalten.“</p>
<p>Apropos grün: Im Themenbereich <strong>Wellness-Design</strong> kam es zu einer Diskussion zwischen Praxis und Philosophie über das Gestaltungsfeld des „Wellness-Gartens“.  Der Landschaftsarchitekt <em>Manuel Sauer </em>schrieb dazu unter der Überschrift „Suchst Du Wellness, gehe in den Garten!“: „Wie bei einer Indoor-Wellnessoase verlangt allerdings auch der Wellnessgarten ein hohes Maß an ästhetischer, bautechnischer aber auch gärtnerischer Detailqualität. So gestaltet wird dieses lebende Paradies seine auf feinste Sinnenswahrnehmungen sensibilisierten Besucher und Besucherinnen dann jedoch überzeugend bedienen, über viele Jahre und – in wechselndem Antlitz – zu jeder Jahreszeit.“ <em>Jürgen Woldt</em> meinte dazu: „Die Gegenwart der Natur, ob nun indoor oder outdoor, dient der Authentizitätsentwicklung von Menschen. Wenn diese erreicht ist, kann und sollte daraus Wohlbefinden und Zufriedenheit resultieren. Die Gegenwart der Natur sollte also den Bewußtseinszustand deines Seins aktivieren. Wenn es dich nur kuriert im Sinne von Wohlbefinden und Zufriedenheit, so ist es eine blosse Kurationsmaßnahme und zu oberflächig ohne Nachhaltigkeit.“ Ich selbst schaltete mich auch in die Diskussion ein: „Man könnte der Meinung sein, es ist der Garten, der den Menschen in einen Wellness-Zustand versetzt, wenn er denn entsprechend funktional (und damit auch emotional wirksam) gestaltet ist. Aber nach meinem Verständnis (was sich wohl mit dem von Jürgen Woldt deckt) ist Wellness gar kein Zustand, der von außen erzeugt wird, sondern es ist ein innerer Prozess, eine Lebenshaltung, eine Mentalität, sich im Sinne seiner eigenen Natur und seiner Potenziale bis zum letzten seiner Tage zu entfalten und dies bewusst und in vollen Zügen zu genießen. Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden, etc. zu empfinden gelingt ja nicht in erster Linie durch die äußeren Reize und Bedingungen, sondern durch die Empfänglichkeit dafür. So möchte ich sagen: In Ihren Gärten drückt sich Ihr eigener Wellness-Prozess aus – und mich macht es froh, daran teilhaben zu dürfen.“ Manuel Sauer gab daraufhin zu bedenken: „Vielleicht lassen Sie sich einmal darauf ein: Wellnessgarten – das klingt irgendwie einleuchtend, doch was ist das? Was unterscheidet ihn überhaupt vom ‚normalen‘ Garten? Ist er nur ein Trendbegriff für grüne Sinnespfade oder bietet er bestimmte sinnvolle Inhalte darüberhinaus? Was sagt uns der Gartenbegriff heute überhaupt? …Oder auch: Wie sähe ‚Dein‘ persönlicher Wellness-Garten aus – und warum?“</p>
<p><strong>Noch viel zu tun im Bildungsbereich</strong></p>
<p>Seit vielen Jahren ist die Qualität von Bildungsangeboten im Wellness-Markt eines unserer Dauer-Ärgernisse. Hierzu äußerte sich <em>Peter Susat</em>, Vorstandsmitglied des DWV und Bildungsexperte im DWV-Kompetenzteam: „Die Anzahl von Wellnessaus- oder -weiterbildungen an einem oder mehreren Wochenenden oder an wenigen Tagen nimmt ständig zu. Es geht dabei um vielfältige Wellnessthemen wie Massagen, Entspannungstechniken, alle Arten von Yoga, aber auch um Pilates, Rückenschule oder Nordic Walking etc. Die Gebühren für diese Lehrgänge verhalten sich häufig umgekehrt proportional zur Unterrichtsqualität und Anzahl der Gesamtunterrichtsstunden.“<br />
Es wurde ferner die Frage diskutiert, ob eine Akademisierung in der Ausbildung für den Wellness- und Spa-Markt Sinn macht – und wenn ja, für welche konkreten Tätigkeiten bzw. Berufe. <em>Christoph Hasenstab</em> plädiert für den Bachelor-Abschluss bei beratenden und Management-Berufen. Peter Susat kann sich auch eine BWL-Spezialisierung für Spa-Management vorstellen.</p>
<p>Der Spa-Consultant <em>Raoul Kroehl</em> stellte die (fehlenden) Kompetenzen der Spa-Manager in den Fokus seiner Betrachtungen: „Es herrscht eine hohe Variabilität in den Anforderungen, doch es kristallisieren sich immer mehr die Kompetenzfelder des Spa-Managers heraus, welche entscheidend sind aber oftmals fehlen: Personalmanagement, Controlling, Marketing, Qualitätsmanagement und (immer wieder) der Verkauf bzw. Beratung des Gastes. Es reicht einfach nicht mehr aus, im Arbeitsmarkt diese Felder mit „Praxiserfahrung“ kompensieren zu  versuchen. Der Markt fordert diese Schlüsselqualifikationen, um die z.T. Millioneninvestitionen professionell und erfolgreich führen zu können. Der größte Beschäftigungszweig für Spa-Manager ist die Hotellerie, welche sich mit Mitarbeiteraus- und Weiterbildung traditionell schwer tut. Von Ausnahmen abgesehen kauft man gerne am Markt Talente ein (wenn das Budget reicht), bildet selbst aber ungern weiter. Dennoch benötigt die Hotellerie eine deutlich höhere Qualifikation seiner Spa-Manager als sie bisher am Markt zu finden ist.“</p>
<p><strong>Wellness-Marketing im Zeichen von Social Media</strong></p>
<p>Viele aufschlussreiche Kommentare gab es zum Thema „Wellness &amp; Web“. Dabei interessierte vor allem der Hype um die neuen Social Media Instrumente, allen voran Facebook. So schrieb der Spa-Marketing-Fachmann <em>Wolfgang Falkner</em>: „Jeder Hotelier, jeder Spa-Betreiber und jeder Geschäftsführer einer Therme wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass Empfehlungen überaus wichtig sind. Social-Media bieten Empfehlungsmarketing mit einer ungeheuren Effizienz auf globaler Ebene. Aus Mund-Propaganda wird Welt-Propaganda!“ Web-Marketing-Experte <em>Swen Laempe</em> gab daraufhin zu bedenken: „In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten? (&#8230;) Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere! Was Sie investieren müssen, ist Zeit! Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit 1 Stunde Zeit am Tag je Kanal ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung … und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein Image-Schaden in diesen Netzwerken aufkommen – dann wird´s richtig teuer.“</p>
<p><strong>Wellness und Spa – wie passt das zusammen?</strong></p>
<p>In Frühjahr 2010 fand in Istanbul der <em>Global Spa Summit</em> statt – eine internationale Konferenz der Spa-Branche.  Hier erweckte eine Studie von <em>STR Research</em> Aufsehen, die sich mit dem Zusammenspiel von Spa und Wellness auseinandergesetzt hatte. Fazit: Der Wellnessbegriff ist in der Spa-Branche angekommen (hier muss man wissen, dass anders als in Deutschland Spa und Wellness in anderen Ländern teilweise noch so gut wie keine Schnittmengen haben). 2 Billionen US-Dollar Jahresumsatz sei weltweit in 2009 mit Wellness gemacht worden. 300 Mio. aktive Wellnessverbraucher gäbe es bereits. Dr. Don Ardell stellte diese Zahlen in einem ausführlichen Beitrag infrage, vor allem deshalb, weil das Konzept Wellness viel zu vage definiert worden sei.</p>
<p><em>Hildegard Dorn-Petersen</em>, die sich in verschiedenen Themenbereichen mit ihren Beiträgen zu Wort meldete, kommentierte ebenfalls den Global Spa Summit (GSS) und die SRT-Studie: „Die Menschen sind in zunehmendem Maße bereit, Selbstverantwortung zu übernehmen und gesünder leben. Was sie dazu tun sollten, wissen sie schon. Vielmehr brauchen sie, wie Don Ardell ausführt, Hilfestellung wie sie das wohl am besten umsetzen und dabei bleiben. Die Lösung wäre die Erfindung eines „Concierge Service“, über die sich Philippe Bourguignon als Keynote-Sprecher auf dem GSS Gedanken machte.“</p>
<p><em>Dr. Don Ardell </em>stellte nicht nur auf dem Deutschen Wellness Gipfel im August 2010, sondern auch auf der Wellness-Agenda sein Konzept REAL Wellness vor und empfahl es der Spa-Branche als Weg in deren Zukunft – auch unter ökonomischen Aspekten: „Spas can do more than offer stress relief, weight loss, facial beauty enhancement, imaginary anti-aging and a pleasurable experience and a good time – though all of these are well and good. Spas can offer an environment and educational programming that leads to an outcome that, until now with the advent of the SRI report and the growth of a wellness marketplace, has never be imagined, dreamed or spoken of – helping visitors to become better human beings. That and nothing less is the promise of the highest form of wellness envisioned so far – REAL wellness. (&#8230;) One shared challenge is find best ways to attract new business for spas while at the same time shaping the evolution of the public understanding of genuine wellness. This must be done in a manner that not only attracts a dramatically wider audience for spa offerings but also boosts quality of life for all who participate.“</p>
<p><strong>Wohlbefinden &#8230; und viel mehr</strong></p>
<p>Dass Wellness nicht auf Massage, Kosmetik und Sauna zu reduzieren ist, stellte auch die Ärztin <em>Dr. Zarmina Penner </em>fest: „Wenn Sie mich fragen würden, was mein allererstes Ziel im Alltag ist oder wenn Sie mich fragen würden, was das höchste Ziel in meinem Leben ist, was über allen Zielen steht, dann würde ich sagen, das ist Wohlbefinden. (&#8230;) Kurze wohltuende Anwendungen und menschlicher Zuwendungen aller Art sind hilfreich, aber nicht wirklich nachhaltig. Die Wirkung verfliegt schnell. Nachhaltiges Wohlbefinden beginnt im Kopf, genauer gesagt im Geist. Und wenn man im Geist nicht anfängt, blockiert der resolute Geist alle Bemühungen.“<br />
Dabei beinhaltet das Konzept „Wellness“ durchaus noch mehr als Wohlbefinden, so<em> Jürgen Woldt</em> in einem anderen Beitrag: „In den 90er Jahren wurde mir klar, dass Wellness nicht Wohlbefinden bedeutet, sondern dass Wellness viel umfänglicher und vielschichtiger betrachtet werden muss, nämlich als ein Lebenskunstkonzept. Gemeint ist damit, die Kunst wie Menschen individuell im Alltag Fähigkeiten entwickeln mit Herausforderungen so umzugehen, dass sie ihr Leben im Sinne eines Kohärenzgefühls genießen können. (&#8230;) Wir dürfen Wellness nicht betrachten unter dem Aspekt der Kuration, was bedeutet, Maßnahmen zur Anwendung zu bringen, um verbesserte Funktion herbeizuführen – egal ob nun körperlich, emotional oder mental. Vielmehr ist Wellness ein Seinszustand, der geprägt ist von meiner Fähigkeit, in meiner Umgebung für mich sinnvoll handeln zu können. Die Nebeneffekte können dann sein: Genuss, Wohlbefinden, Zufriedenheit, usw.“</p>
<p>Das Teilen und der Austausch über all diese Meinungen, Standpunkte, Erlebnisse und Informationen hat für mich einen außerordentlichen Wert. Ich danke den Menschen, die sich daran beteiligt haben. Wir werden nach neuen Wegen suchen, die Wellness-Agenda auch in 2011 fort zu schreiben.</p>
<p>Lutz Hertel</p>
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		<title>Das war das 1. SpaCamp in Bad Reichenhall – ein ausführlicher Nachbericht</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 08:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Falkner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SpaCamp 2010 (www.spacamp.de) – Das erste BarCamp zum Thema „Wellness, Spa und Gesundheit“ fand vom 2.-3. Oktober 2010 im Traditionshotel Axelmannstein in Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land mit rund 110 Teilnehmern statt. Die Ziele, vielfältige Zukunftsthemen aus Spa, Wellness und Gesundheit gemeinsam diskutieren, sich vernetzen und bestehendes kritisch hinterfragen. Nicht Lösungen vorgeben, sondern zum Nachdenken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-880" title="logo_spacamp_final_rgb" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_spacamp_final_rgb-300x81.png" alt="logo_spacamp_final_rgb" width="300" height="81" />SpaCamp 2010 (<a href="http://www.spacamp.de" target="_blank">www.spacamp.de</a>) – Das erste BarCamp zum Thema „Wellness, Spa und Gesundheit“ fand vom 2.-3. Oktober 2010 im Traditionshotel Axelmannstein in Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land mit rund 110 Teilnehmern statt. Die Ziele, vielfältige Zukunftsthemen aus Spa, Wellness und Gesundheit gemeinsam diskutieren, sich vernetzen und bestehendes kritisch hinterfragen. Nicht Lösungen vorgeben, sondern zum Nachdenken anregen. Daraus entstehen durch Kreativität Werte, die wir heute so notwendig brauchen um uns nachhaltig zu positionieren. Es freut mich sehr, dass diese Idee in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.berchtesgadener-land.com/www/live/wwwnavi/parser,id,504,nodeid,504.html" target="_blank">Berchtesgadener Land Tourismus GmbH</a> auf einen sehr fruchtbaren Boden viel.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/spacamp?v=photos&amp;ref=ts" target="_blank">Auf unserer Facebook-Seite finden Sie eine Vielzahl an Fotos von der Veranstaltung!</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_884" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-884" title="sc_foto02" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto02-300x225.jpg" alt="Bewertung der Themenvorschläge" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bewertung der Themenvorschläge</p></div>
<p><strong>Das Besondere am SpaCamp</strong></p>
<p>Das SpaCamp ist, wie andere BarCamps auch, kein Kongress im klassischen Sinne. Hier wird die Idee der offenen Veranstaltung mit dem Thema Spa-, Wellness- und Gesundheit verbunden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind aufgefordert, selbst Themen online vorzuschlagen und die eingereichten Themen direkt vor Beginn der Veranstaltung zu bewerten. Im Gegenzug zu anderen BarCamps wird mit Punkten auf einer für alle sichtbaren Pinnwand bewertet, um das Ergebnis besser nachvollziehen zu können. Die Punkteanzahl entscheidet, welche Session in welchem Raum, zu welcher Zeit stattfindet. Diese Vorgangsweise stellt sicher, dass erstens nicht nur klassische Themen auf den Tisch kommen, sondern auch sehr aktuelle Randthemen mit Innovationspotenzial, zweitens die Vorträge so wenig Eigenwerbung wie möglich enthalten und drittens auch junge, motivierte Experten eine Chance zur Präsentation von mutigen Ideen haben. All das Zusammen sichert die notwendige Vielfalt, die von den Teilnehmern sehr gut aufgenommen worden ist. Neben etablierten Spa-Beratern, Tourismus- und Social-Media-Experten und Hoteliers, hatten wir einen Philosophen, einen Klang-Experten, eine Psychologin, eine Diplomandin des MCI und einen Chemiker als Referenten. Mehr zu den Inhalten das SpaCamps finden Sie weiter unten.</p>
<p>Klarerweise haben neue Kommunikationsinstrumente wie das Internet, im speziellen Social Media bei dieser sehr offenen Veranstaltung eine große Bedeutung. Über die Website <a href="http://www.spacamp.de/">www.spacamp.de</a>, konnten sich die Teilnehmer direkt anmelden und Themenvorschläge einreichen. Über die Facebook-Seite <a href="http://www.facebook.com/spacamp">www.facebook.com/spacamp</a> konnte während der Veranstaltung fleißig gepostet. Darüber hinaus stand ein eigener Hashtag #spa10 sowie eine Twitterwall zur Verfügung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_881" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-881" title="sc_foto07" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto07-300x225.jpg" alt="Festsaal Axelmannstein" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Festsaal Axelmannstein</p></div>
<p><strong>Die Sessions</strong></p>
<p>Nachdem die Teilnehmer Ihre Bewertung am Samstag zu Beginn der Veranstaltung abgegeben hatten (ca. 30 trafen sich schon zum Austausch an der Bar am Freitag, Abend – Stichwort „BarCamp“), hatte jeder Teilnehmer nach eine kurzen Einführung die Gelegenheit, sich mit drei sogenannten Tags (Schlagworten) vorzustellen. Das lockert nicht nur auf, sondern fördert die Kommunikation untereinander. Dann ging es auch schon los mit den ersten beiden von insgesamt 19 Sessions &#8211; in 3 Raumen und zwei Tagen. <a href="http://www.derfalkner.com/spacamp/index.php?title=Veranstaltungsplan" target="_blank">Alle Unterlagen zu den sehr vielfältigen Sessions finden Sie hier</a>.</p>
<p>Den Beginn machte <em>Sylvia Glückert </em>von WellConsult mit Ihrem Thema „<strong>Quo Vadis Spa“</strong>. Sie präsentierte Trends und deren Auswirkung auf die Spa-Industrie – ein gelungener Überblick für den Start. Parallel dazu stellte <em>Maria-Christina Kerschbaumer</em>, die Trägerin des Wissenschaftspreis 2009 der Wirtschaftskammer Tirol im Parksalon ein Kriterienmodell vor, welches eine transparente und <strong>nachvollziehbare Bewertung der Qualität eines Wellnesshotels</strong> an den Kontaktpunkten mit dem Wellnessgast ermöglicht.</p>
<p>In der nächsten Session, um 11.00 Uhr wurde von <em>Uwe Brandweiner</em>, dem Chemiker der Pure Green Brands GmbH die aktuelle <strong>Spa-Kosmetik einer sehr kritischen Prüfung unterzogen</strong>. Ist dort, wo Naturkosmetik draufsteht, auch tatsächlich Natur drinnen? Wie weit geht die Kosmetikindustrie, um den Absatz ihrer Produkte zu steigern? <em>Florian Bauhuber </em>von der Tourismuszukunft ging in seiner sehr kommunikativen Parallel-Session auf die Chancen und Risiken im Umgang mit <strong>Facebook für die Wellness-Branche</strong> ein.</p>
<div id="attachment_882" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-882" title="sc_foto04" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto04-300x225.jpg" alt="Die Sessions" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Die Sessions</p></div>
<p>Ab 12.00 standen wegen dem großen Andrang an Themenvorschlägen drei sehr interessante, wie unterschiedliche Themen am Programm. So sprach die ORF Radio Wien-Psychologin <em>Dr. Julia Umek</em>, darüber, dass <strong>Vitalität, Glück und Wohlbefinden im Kopf beginnt</strong>. Von der philosophischen Seite betrachtete der Philosoph David Lang vom ifz, dem internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen in Salzburg das Thema <strong>„Gesund Denken“.</strong> Ist Philosophie eine Ergänzung im Wellness Angebot? Der Philosoph im Wellness-Hotel eine anregende Massage für das Denken? Als Hobbymusiker freut es mich besonders, dass auch das Thema<strong> „Klang &amp; Wellness“</strong> behandelt wurde. <em>Norbert Schafflinger</em> von Vitadesign, entführte mit seiner bewusst analogen Präsentation aus Kassettenrekorder, Overheadprojektor und der eigenen Darbietung auf selbstgebauten Klanginstrumenten in die Welt der unterbewussten Entspannung. Klang bietet, belegt durch neueste Erkenntnisse der Hirnforschung, die Möglichkeit, eine Wandlung in unser Leben zu bringen – ein möglicher Ausweg aus einer hochtechnisierten Gerätemedizin und einer durch Stress belasteten Lebensweise.</p>
<p>Nach dem Mittagessen ging es auch schon wieder flott weiter. <em>Raoul Kroehl</em> von Spa eMotion ließ hinter die Kulissen von erfolgsorientiertem <strong>Yield-Management im Spa</strong> blicken. Nicht nur interessant für Fluggesellschaften. Parallel dazu stellte<em> Roland Fricke</em>, Blogger der ersten Stunde und Inhaber des Wellnessreise-Veranstalters beauty24.de, ein interessantes Konzept vor, Kunden zu motivieren, sich als authentische und damit glaubwürdige <strong>Wellness-BotschafterInnen</strong> zu versuchen.</p>
<p>Um 15.00 Uhr ließ schließlich der Praxisbericht des Gesundheitszentrums Lanserhof aufhorchen. <em>Dr. Chrisoph Netzer und Katharina Ditz </em>stellten den Wertewandel der Gesellschaft als Chance für Entwicklung und Wachstum am Beispiel des <strong>interdisziplinären Konzepts am Lanserhof</strong> vor &#8211; von der F.X. Mayr Kur zum Lans_Med_Concept. Ein gutes Beispiel dafür, dass es sich langfristig lohnt, einen mutigen, konsequenten und visionären Weg zu gehen. Besonders interessant: Es wird nicht nur die Erlebniswelt des Gastes, seine Bedürfnisse und Wünsche hinterfragt, sondern auch jene des Mitarbeiters. Erst wenn beide im Einklang sind, stellt sich das „Lanserhof-Feeling“ ein. Dass es sich lohnt, vermehrt auf die Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren einzugehen, zeigte <em>Sonja Schiff</em> mit „Hot Flushes und Lebenslust“ – <strong>Angebotspakete für Frauen in den Wechseljahren</strong>.</p>
<p>Nach einer kurzen, gemeinsamen Entspannungs- und Bewegungseinlage mit <em>Margot Zeitvogel</em>, von der Sport &amp; Gesundheitspraxis WET`n DRY ging es schließlich in die letzte Runde. Es freut mich sehr, dass die Teilnehmer meinen Themenvorschlag mit vielen Punkten bewerteten, obwohl ich eigentlich Mit-Organisator war. In <strong>„Marketing für Menschen – Wohlbefinden beginnt bei der Kommunikation“</strong> habe <em>ich (Wolfgang Falkner)</em> versucht, die Bedürfnisse von Wellness-Gästen anhand von verschiedenen Modellen zu eruieren und davon Regeln für ein „Authentisches Marketing“ abzuleiten – mit ethischer, also auch wirtschaftlicher Bedeutung. Im Raum B stellt <em>Ingrid Priebe</em> ein alpines Gesundheitskonzept mit authentisch präventiven Behandlungs- und Lehrmethoden im Alpenraum vor – der treffende Name: <strong>„AlmYURVEDA“.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_885" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-885" title="sc_foto10" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto10-300x225.jpg" alt="Salzmenü im Axelstüberl" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Salzmenü im Axelstüberl</p></div>
<p><strong>Ein Rahmen, der zum Austausch einlädt</strong></p>
<p>Wie bei BarCamps üblich, wurde am Ende des ersten Tages noch eine Abschlussrunde eingeläutet, wo alle Teilnehmer die Möglichkeit hatte, wertvolles Feedback zu geben. Mit &#8220;Musik zum Atmen&#8221; führt ein kleines Ensemble der Bad Reichenhaller Philharmonie (Flöte, Geige, Cello, Klavier) schließlich über in das wohlverdiente, gemütliche Rahmenprogramm.</p>
<p>Das Highlight: das <strong>Salz-Menü</strong> im typisch bayerischen Ambiente im Axel-Stüberl, das sich die meisten Teilnehmer nicht entgehen lassen wollten. Der <em>Koch Heiko Triller</em> vom Axelmannstein setzte exklusive Köstlichkeiten, wie Tatar vom Rinderfilet, Kressesüppchen mit gebackener Weißwurst, Geschmorter Rinderbraten mit Lauchzwiebeln, Obozda und Bayrischer Hüttenkäse mit vier verschiedenen Salz-Kreationen gekonnt in Szene.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-889" title="sc_foto05" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto05-300x225.jpg" alt="Diskussionen im Workshopsaal" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Diskussionen im Workshopsaal</p></div>
<p><strong>Sonntag &#8211; das SpaCamp geht weiter …</strong></p>
<p>Am zweiten Tag des SpaCamps waren trotz des schönen Wetters immer noch viele Teilnehmer motiviert, Wissenswertes mit nach Hause zu nehmen und angeregt mitzudiskutieren. Und das Ausharren hat sich auch gelohnt. So zeigte <em>Regina Stocker</em>, die Direktorin des <strong>Hotels Erzherzog Johann in Bad Aussee,</strong> mit „Alpenluft trifft Rosenduft“, wie die Geschichte des Erzherzogs Johann von Österreich und seiner Anna mit viel Liebe zum Detail und Einfühlungsvermögen im gesamten Haus zum Leben erweckt worden ist. Vom Brauchtum, über die Themenbalkone bis zur eigenen Spa-Marke „Echt Johann“. Frau Stocker: „Sie ist das Versprechen an unsere Gäste, individuelles Service, Herzlichkeit &amp; Kompetenz, Natürlichkeit &amp; Echtheit in Materialien und im Umgang mit den Menschen vorzufinden“. <em>Robert Ranzi</em> von der Tiroler Zukunftsstiftung erläuterte anhand der eigenen Praxis, wie man es mit Hilfe des <strong>WellnessClusters </strong>geschafft hat, öffentliche und private Interessen zu bündeln, um gemeinsam stärker aufzutreten.</p>
<p><em>Günther Pöllabauer</em> von der TAC Informationstechnologie GmbH präsentierte als nächstes, wie man mit <strong>Reservierungssysteme und neue Technologien</strong> den Umsatz steigern und die meist sehr komplexen Abläufe im Spa optimieren kann.  Parallel stellte<em> Waldemar Steinmetz</em>, von Wellmotion ein interessantes <strong>Konzept für temporäre Spa-Einheiten</strong> vor, um zusätzlichen Bedarf an Wellness-Flächen z.B. im Winter flexibel decken zu können.</p>
<p>Den Abschluss des SpaCamps bildete schließlich die Session von <em>Stephan Koehl</em>, dem Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Er schilderte sehr bildhaft, was eine <strong>Social Media Strategie am Fallbeispiel Spa-/Gesundheitstourismus</strong> alles leisten muss und gab wertvolle Einblicke in die tägliche Arbeit mit Blogs, Bewertungsplattformen, Facebook, Twitter und Co. <em>Jan von Werthern</em>, stellte parallel mit dem Salzheilstollen Berchtesgaden ein lokales Unikat vor. Um es mit den Worten des Geschäftsführers zu sagen: „Es ist wunderbar sich selbst wieder zu entdecken, in einer Zeit in der wir von Termin zu Termin hetzen, immer häufiger abhängig werden von dem, was andere nur sagen. Der Salzheilstollen hilft in diese Entspannung einzusteigen durch seinen Schutz vor Außenwelteinflüssen, 800 Meter tief im Berg, inmitten eines Salzstockes, der dort seit 250 Millionen Jahren ruht.“ – ein sehr schöner Gedanke am Ende eines ereignisreichen ersten SpaCamps im Jahr 2010 in Bad Reichenhall, voller Themenvielfalt, interessanten Menschen und vielen neuen Ideen, die nur darauf warten mutig in die Tat umgesetzt zu werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_886" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-886" title="sc_foto06" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/10/sc_foto061-300x225.jpg" alt="Networking beim SpaCamp" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Networking beim SpaCamp</p></div>
<p><strong>Ausblick: SpaCamp 2011</strong></p>
<p>Wir freuen uns sehr und sind auch etwas stolz, dass eine so große Anzahl an qualifizierten und motivierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus ganz Österreich und Deutschland bei dieser ersten Veranstaltung dieser Art dabei mit dabei waren. Noch mehr freuen wir uns über das sehr positive Feedback auf breiter Basis und dem Wunsch, das SpaCamp auch im nächsten Jahr wieder besuchen zu wollen. Und noch mehr freuen wir uns über das sehr offene, konstruktive und herzliche Miteinander. All das bestärkt uns, schon jetzt an die 2. Auflage des Spa Camps im Jahr 2011 zu denken, um den erfolgreich eingeschlagenen Weg auch weiter zu gehen.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch Danke sagen! Und zwar der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, im speziellen <em>Barbara Zwanzleitner</em> und <em>Stephan Koehl</em> für das Vertrauen in die Idee und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Natürlich auch allen anderen, die zum Gelingen beigetragen haben, wie Sponsoren, Vortragende. Ein besonderer Dank gilt <em>meiner Frau Katia</em> für die Unterstützung und die viele Geduld.</p>
<p>Bis zum Herbst im nächsten Jahr. Der Beginn der Anmeldungsmöglichkeit wird auf <a href="http://www.spacamp.de" target="_blank">www.spacamp.de</a> und auf <a href="http://www.facebook.com/spacamp" target="_blank">www.facebook.com/spacamp</a> gepostet.</p>
<p>Wolfgang Falkner</p>
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		<title>Die Website ist tot, es lebe die Fanpage???</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swen Laempe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Buchungssystem]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben Sie es auch schon gehört? In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also Website abschalten und Facebook anschalten oder aufrüsten?
Web 2.0 lernt laufen
atürlich ist eine Fanseite ein wichtiges Instrument, die Community dort zu erreichen, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie es auch schon gehört? In letzter Zeit gibt es immer mehr Stimmen, die behaupten, eine gut gemachte Facebook-Fanseite könne – und werde – in Zukunft die Hotel- oder Spa-Website ersetzen. Also <strong>Website abschalten und Facebook anschalten</strong> oder aufrüsten?</p>
<h3>Web 2.0 lernt laufen</h3>
<p><div id="attachment_841" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><img class="size-medium wp-image-841" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/Fb-pauschalenliste-300x294.jpg" alt="Website-Erstatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar." width="144" height="141" /><p class="wp-caption-text">Website-Ersatz? Wellness-Pauschalen jetzt auch auf Facebook buchbar.</p></div>Natürlich ist eine Fanseite ein wichtiges Instrument, die Community dort zu erreichen, wo sie sich bereits aufhält. <strong>Neue Anwendungen</strong>, wie das <a href="http://www.vioma.de/de/online-systeme/buchungssystem/cst-facebook/">Einbinden einer Buchungsstrecke in Facebook</a>, lassen den Fan-Auftritt <strong>viele Funktionen</strong> übernehmen, die bisher der Website oder Buchungsplattformen vorbehalten waren. </p>
<p>Also auf zu neuen Ufern – nutzen Sie die <strong>Kommunikationsmöglichkeiten mit Fans und Gästen</strong>.</p>
<h3>Hausaufgaben gemacht?</h3>
<p>Aber vergessen Sie dabei nicht das Web 1.0 und lassen Sie Ihren Internet-Auftritt nicht ins Hintertreffen geraten. Denn in einigen Punkten wird die eigene Website auch zukünftig im Mittelpunkt stehen: Nirgends kann man so gut mit <strong>SEO </strong>punkten und der eigenen Marke <strong>Emotionalität und Wiedererkennungswert</strong> verleihen, als auf der eigenen Website. Und außerdem: Möchten Sie Ihre komplette Internetpräsenz der <strong>Willkür eines externen Anbieters</strong> unterwerfen? Wer diese Verantwortung aus der Hand gibt, hat das ganze Internet noch nicht wirklich begriffen.</p>
<h3>Zeit ist Geld</h3>
<p>Außerdem gibt es bei all dem Hype eines zu bedenken: Auch Web 2.0 kostet Geld. Das glauben Sie nicht? Wurde Ihnen Social Media als <strong>schönes, neues, kostenloses Marketing-Instrument</strong> angepriesen? Unsere Erfahrung ist eine andere!</p>
<p><strong>Was Sie investieren müssen, ist Zeit!</strong> Auf den Aufwand angesprochen, scheuen sich Experten leider oft genug, ehrlich zu antworten. Wir nicht: Ein erfolgreiches Social Media Projekt sollte mindestens mit <strong>1 Stunde Zeit am Tag je Kanal</strong> ausgelegt sein. Die wird benötigt für: Beobachtung, Mediarecherche, Ideenfindung und Konzeption, Redaktion und Themenplanung, Bearbeitung, Kommentierung &#8230; und natürlich für den Dialog mit Gästen und virtuellen Freunden. Diese Arbeitszeit, also mindestens 60 Minuten täglich, nicht nur werktäglich, muss finanziert sein. Und sollte aufgrund von mangelnder Social Media Kompetenz ein<strong> Image-Schaden in diesen Netzwerken</strong> aufkommen – dann wird´s richtig teuer.</p>
<p>Unsere Aufgabe liegt meiner Meinung nach in Zukunft darin, <strong>Ressourcen für Kommunikation</strong> zu schaffen und eine <strong>Balance zwischen Website und Social Media Strategie</strong> zu finden.</p>
<p><strong>Daher meine Frage an die Runde: </strong>Wieviel Zeit investieren Sie in Facebook &amp; Co., um Ihr Wellness-Marketing erfolgreich nach vorne zu bringen?</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen!</p>
<p><strong>Ihr Swen Laempe</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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		<title>European Spas Poised To Become Change Agents for REAL Wellness – Maybe</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donald Ardell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reboot Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Spa]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness Trends]]></category>
		<category><![CDATA[REAL Welness]]></category>
		<category><![CDATA[Spa Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>

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		<description><![CDATA[A recent report by Silicon Valley-based SRI International (SRI) for the European spa industry entitled, “Spas and the Global Wellness Market,” forecasts a worldwide wellness industry “poised to cross the $2 trillion mark.” SRI describes a booming wellness industry and urges spa leaders to “seize the day” – to jump on the bandwagon. Wellness is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A recent report by Silicon Valley-based SRI International (SRI) for the European spa industry entitled, “Spas and the Global Wellness Market,” forecasts a worldwide wellness industry “poised to cross the $2 trillion mark.” SRI describes a booming wellness industry and urges spa leaders to “seize the day” – to jump on the bandwagon. Wellness is termed “an integrated industry cluster with nine core segments.</p>
<p>To what extend do these core segments of what SRE sees as the spa industry’s “integrated cluster” comport with, reflect or otherwise encompass what those of us who favor a quality of life-oriented form of wellness call REAL wellness. Does it fit with a philosophy of wellness that is founded on reason, exuberance, athleticism and liberty – the REAL in quality of life wellness?</p>
<p>Let’s look at the report more closely. Let’s start with a bright side perspective and grant that most of SRI’s core segments at least resemble what wellness promoters might consider adaptable to a REAL wellness approach.</p>
<p>As visitors to this site know, the term wellness is currently applied so broadly, in Europe and American and elsewhere, that it cannot be a surprise that SRI would include disparate markets under the single category. For wellness promoters, there are many reasons to being enthusiastic about this internal spa industry document. Overall, it offers a golden opportunity to channel openness to wellness along what can be REAL wellness directions.</p>
<p>To appreciate why this is the case, look more closely at the content of the “Spas and the Global Wellness Market” reports. Begin with the trends identified<br />
as driving the growth of the wellness market.  Four that caught my attention are:</p>
<p>1. An aging world population.</p>
<p>2. The failure of conventional medical systems. Consumer, healthcare providers and governments want more cost-effective, prevention-like alternatives to the Western “sickness” model that relies too much on trying to treat medical problems and too little on preventing them.</p>
<p>3. Increased globalization, with consumers more aware of alternative health approaches via the Internet.</p>
<p>4. The influence of celebrities who address health topics.</p>
<p>These are trends justified by the data and trends that support greater attention and acceptance of what wellness promoters have to offer – education in how to manage a high quality life physically and mentally. Tragically, I was not mentioned as one of those celebrities described in the fourth trend! That’s bad enough but, Holy Horrors – SRI mentioned Deepak Chopra, Oprah Winfrey and Jamie Oliver. There is no justice, it seems.</p>
<p>Of course, this simply shows how important it is to promote a closer look at what wellness is and to define the concept in rational, evidence-based terms that relate to advanced quality of life.</p>
<p>The report claimed that there are “289 million active wellness consumers in the world’s top 30 industrialized nations alone.” The SRI authors acknowledge that “wellness has proved exceptionally resistant to definition,” which might explain how Oprah, Deepak and Jamie got to be leaders of the movement. They acknowledge that the wellness market has not been well researched and little or no consensus exists on key definitions and benchmarks.</p>
<p>For wellness promoters in Europe, this absence is fortuitous. If definitions and benchmarks had been applied to the undisciplined mix of all that is considered “wellness” by one odd group or another, the final report might not have been such an enthusiastic endorsement of this market’s potential.</p>
<p>To better understand how SRI came up with a figure of nearly 300 million “active” wellness consumers (who, pray, are the “inactive” or “passive” wellness consumers?), consider the categories of activity SRI placed under the wellness banner.</p>
<p>1. All multidimensional and holistic activities that integrate physical, mental, spiritual and social approaches.</p>
<p>2. All complementary and proactive treatments and modalities.</p>
<p>3. All approaches that seek to prevent sickness and improve overall quality of life.</p>
<p>4. All consumer driven initiatives that are choices, rather than medical necessities.</p>
<p>Interestingly, the beauty, anti-aging and fitness markets are still seen as separate and distinct from the amorphous wellness spa market. One official at the Istanbul Global Spa Summit, where the SRI report was unveiled last month, declared, “consumers already associate spas with wellness. Increasingly modern spas are expanding far beyond traditional pampering. They are integrating fitness, complementary/alternative medicines, preventive health, advanced beauty/anti-aging, and weight loss/nutrition. They are becoming key players in medical and wellness tourism.”</p>
<p>People want to live healthier lifestyles – but they need help to understand not so much how to do it (the facts of exercise and nutrition and the rest) but rather how to sustain good intentions to do so. SRI found, for example, that:</p>
<p>*  81% of consumers are more than just mildly interested in improving their personal wellness – this very much interests them.</p>
<p>*  82% of people who have visited spas did make changes, at least in the short term.</p>
<p>*  Those spas that invested in new wellness initiatives profited from doing so.</p>
<p>* Medical tourism has proven lucrative for spas (estimated $50 billion market); wellness tourism represents a market more than twice as large ($106 billion).</p>
<p>It may be time for wellness promoters in Europe and elsewhere to assist spa leaders to separate the proverbial apples and oranges for spa wellness purposes. Let’s assist the industry help their clientele to appreciate the nature of REAL wellness. No harm in offering all manner of activity and programming in all the rest, but the industry might benefit from becoming the leader in the next generation of wellness education – spa visits that enhance the quality of life. Spas can do more than offer stress relief, weight loss, facial beauty enhancement, imaginary anti-aging and a pleasurable experience and a good time – though all of these are well and good. Spas can offer an environment and educational programming that leads to an outcome that, until now with the advent of the SRI report and the growth of a wellness marketplace, has never be imagined, dreamed or spoken of – helping visitors to become better human beings. That and nothing less is the promise of the highest form of wellness envisioned so far – REAL wellness.</p>
<p>Offering REAL wellness will be a nice complement to the anything goes mish-mash of activities under the current wellness banner and the nine core segments described by SRI. Doing so would, in my view, be more profitable for spas and more consequential to the spa-going public.</p>
<p>In summary, the fact that the spa industry has been encouraged and even directed to promote wellness is a good thing. The likelihood that doing so will prove highly rewarding for the industry is also a good and welcome development. The SRI report is a broad endorsement for wellness. Now the challenge is to help spa leaders understand that wellness can be all that SRI says it is – and a great deal more.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Spa and Wellness &#8211; An Opportunity presents itself</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/06/09/807/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donald Ardell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reboot Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Spa]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Global Spa Summit]]></category>
		<category><![CDATA[REAL Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>

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		<description><![CDATA[The future direction of the wellness movement depends on many factors, one of which is the vision of the European spa industry. Another might be the success wellness promoters have in helping spa leaders refine and expand that vision. A new report suggests that the industry leadership has a high regard for the potential of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The future direction of the wellness movement depends on many factors, one of which is the vision of the European spa industry. Another might be the success wellness promoters have in helping spa leaders refine and expand that vision. A new report suggests that the industry leadership has a high regard for the potential of the wellness market. The industry report describes the nature and scope of this expansive marketplace and recommends major investments to promote wellness in Europe and throughout the world.</p>
<p>The spa report provides a revealing picture of what wellness enthusiasts might expect of this industry and, most important, clarifies the challenges ahead if we are to succeed in guiding spa leaders to a fuller appreciation of the best kind of wellness philosophy, lifestyle and marketplace. A prerequisite to doing so is to clearly describe the differences between the form of wellness we have embraced and how that form of wellness differs from but complements other important spa initiatives. The latter might include such areas, all noted in the new spa industry report, as primarily medical, beauty, prevention, holistic, spiritual or single focused, such as exercise and nutrition.</p>
<p>This commentary and one to follow describes the report and offers suggestions for spa leadership to seize upon opportunities inherent in the unique and transformative advanced wellness concept promoted by DWV as REAL wellness. The issues related to developing an awareness of and support for this, what we view as the highest, most consequential and least developed variant of the wellness philosophy, are seen as critical both for the spa industry and all who support the wellness movement in Europe and elsewhere.</p>
<p>REAL WELLNESS AND THE BIG PICTURE</p>
<p>In ten or twenty years time, plans and commitments being made now could prove crucial both for the spa industry and the wellness movement. One shared challenge is find best ways to attract new business for spas while while at the same time shaping the evolution of the public understanding of genuine wellness. This must be done in a manner that not only attracts a dramatically wider audience for spa offerings but also boosts quality of life for all who participate.</p>
<p>I want to sketch a role for spa leadership that will help shape the wellness movement for decades to come – one that I believe can be both positive and transformative for the public and profitable and energizing for the European spa industry.</p>
<p>There are many factors that will affect the direction and impact of the wellness movement. The role of spas in one such factor, one I believe could be paramount. Others include but are certainly not limited to the following:</p>
<p>*  The strength of the European Union and the global economy.</p>
<p>*  The general quality of life that most citizens in Europe and elsewhere are able to realize.</p>
<p>Our individual fates are in our own hands, to a considerable extent. However, no harm comes from a little humility. Thus, we might want to recognize and be grateful for our good fortunes if certain events do not come to pass. We will remain vulnerable to forces and random events beyond our control, factors that could affect our ability to remain free to live in peace and enjoy life, liberty, wellness and the pursuit of happiness. To fully enjoy what will be described as REAL wellness, we require continued social tranquility, safeguards for human health and not too many Eyjafjallajökull-like volcanic disruptive eruptions. Or other totally capricious acts by Zeus or other gods, like the asteroid visitation that ruined things for dinosaurs 65 million years ago.</p>
<p>But, no point worrying about possible cosmic-scale misfortunes – we have enough troubles with man-made calamities to keep us fully occupied while efforts are made to advance the best future for the spa industry, the wellness movement and the people of Europe and beyond.</p>
<p>THE SPA INDUSTRY DECLARES A COMMITMENT TO WELLNESS</p>
<p>The spa leadership recently offered a partial sense of the industry’s wellness vision. In late May at the 2010 Global Spa Summit (GSS) in Istanbul, Turkey, an SRI International (SRI) report was unveiled. This report identified wellness as “a vast, mainstream and very real industry with an extraordinary global ancient and modern history.” Spa leaders were urged to view the wellness concept as a philosophy that should be adopted, celebrated and promoted by spas everywhere.  This industry report represents a major endorsement of the idea that spas must develop programming for wellness education, products and services.</p>
<p>Wellness promoters everywhere, especially in Europe, should welcome and support this commitment.</p>
<p>That’s the good news.  There really isn’t any bad news but wellness promoters should now devote a great deal of attention to assisting spa industry leaders appreciate a full and progressive view about what wellness can and should be for maximum effectiveness. It is time to identify the nature of REAL wellness, separate from the sissy stuff that is woo woo, insubstantial, lacking in nutrients and unworthy of any association with the term wellness.</p>
<p>There are many reasons for spas to take a leadership role in REAL wellness promotion, besides the obvious fact that there is a lot of money to be made from doing so.  The latter incentive is a very good reason, but additional justification will affect the success of individual spas and the industry as a whole. The larger goals might be nothing less than revolutionary lifestyle changes for an expanded spa clientele.</p>
<p>I’ll write more on this topic soon, including a summary of the trends identified in the spa report, the economic and other factors that led the industry’s best minds to promote wellness as the wave of the spa industry’s best future and the nature of serious concerns about the incomplete picture of wellness reflected in the spa report, which by the way is entitled “Spas and the Global Wellness Market.”</p>
<p>All the best.</p>
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		<title>Eine dankbare Zielgruppe</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/03/22/eine-dankbare-zielgruppe/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swen Laempe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und ihr Potential für das Wellness Marketing
Gluten, Laktose, Fruktose oder Histamin … es gibt viele Inhaltsstoffe in unseren Nahrungsmitteln, die manchen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „Bauchschmerzen“ bereiten. Und nicht nur das – wer an einer Unverträglichkeit dieser Stoffe leidet, muss bei Verzehr mit einer Vielzahl von Beschwerden rechnen: Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und ihr Potential für das Wellness Marketing</h3>
<div id="attachment_653" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-653" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Fotolia_19698043_XS-©-Robert-Kneschke-Fotolia.com-200x300.jpg" alt="Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com</p></div>
<p>Gluten, Laktose, Fruktose oder Histamin … es gibt viele Inhaltsstoffe in unseren Nahrungsmitteln, die manchen Menschen <strong>im wahrsten Sinne des Wortes „Bauchschmerzen“</strong> bereiten. Und nicht nur das – wer an einer Unverträglichkeit dieser Stoffe leidet, muss bei Verzehr mit einer Vielzahl von Beschwerden rechnen: Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Hautreizung, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, u.v.m.</p>
<h4>Urlaub trotz oder mit Zöliakie?</h4>
<p>Da diese Intoleranzen nicht heilbar sind, hilft nur <strong>eine strikte Diät</strong> – ein lebenslanger Verzicht auf alle Speisen mit dem unverträglichen Inhaltsstoff.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel Zöliakie: eine Unverträglichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Gluten. Schon kleinste Mengen können den Körper langfristig schädigen. Daher gibt es für die Betroffenen – <strong>über 400 000 alleine in Deutschland</strong> – keinen spontanen Snack zwischendurch, kein unbeschwertes Dinner im Restaurant.</p>
<p>Viele Menschen mit Zöliakie scheuen sich, wegzufahren oder auszugehen – aus Angst, auf Unverständnis zu stoßen oder versehentlich falsche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Umso dankbarer sind sie, wenn sie besondere Angebote finden, die ihnen ein garantiert glutenfreies Essen oder <strong>einen glutenfreien Urlaub</strong> ermöglichen! Gerade die Wellness-Branche, in der sich alles um körperliches Wohlbefinden und Genuss dreht, sollte auf diese Bedürfnisse eingehen.</p>
<h4>Eine Marketing-Lücke?</h4>
<p>In Ländern wie Österreich, Italien oder in Skandinavien sind Zöliakie-Betroffene schon längst als <strong>wichtige Zielgruppe</strong> identifiziert worden – einem Trend, dem Deutschland noch hinterherhinkt. Dabei zahlen sich spezielle Zöliakie-Angebote im Wellnessbereich aus. Das zeigen unsere eigenen Erfahrungen:</p>
<p>Seit August 2009 konnten wir für zwei Wellnesshotels in den Dolomiten <strong>201 Conversions</strong> und eine <strong>Click-Through-Rate von 6,3%</strong> erreichen. Mit entsprechenden Kampagnen bei Google und Yahoo sowie Direct E-Mail Marketing an Zöliakie-Betroffene. Nur zur Orientierung: Ein CTR-Wert unter 1 ist schlecht, liegt er zwischen 1 und 3 gilt die Marketing-Maßnahme bereits als erfolgreich.</p>
<p>Ob es an der steigenden Zahl der Erkrankten oder am steigenden Bewusstsein für diese Erkrankungen liegt – die <strong>Nachfrage nach Angeboten</strong> für Menschen mit einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit <strong>wird in Zukunft steigen</strong>.</p>
<p>Sich darauf einzustellen lohnt sich: für die Betroffenen wie für die Anbieter!</p>
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		<title>Form follows Function???</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/03/03/form-follows-function/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Hallwachs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
In dem Leittext der Themenübersicht ist mir dieser Satz aufgefallen.
Für die Wellness-Branche gilt die Formel „Form follows Function“.
Ist dies wirklich so?? Ich behaupte, Nein, dies kann nicht richtig sein.
Dieser Ansatz ist ebenso falsch wie „Function follows Design“.
Beides ist gleichermassen unrichtig.
Erfolgreiche Innenarchitektur muss beide Formeln auf gleich hohem Niveau umsetzen.
Dafür ein einfaches Beispiel:
Wenn ich für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>In dem Leittext der Themenübersicht ist mir dieser Satz aufgefallen.</p>
<p>Für die Wellness-Branche gilt die Formel „Form follows Function“.</p>
<p>Ist dies wirklich so?? Ich behaupte, Nein, dies kann nicht richtig sein.</p>
<p>Dieser Ansatz ist ebenso falsch wie „Function follows Design“.</p>
<p>Beides ist gleichermassen unrichtig.</p>
<p>Erfolgreiche Innenarchitektur muss beide Formeln auf gleich hohem Niveau umsetzen.</p>
<p>Dafür ein einfaches Beispiel:</p>
<p>Wenn ich für eine Treatment-Suite das unentbehrliche Nutzmöbel (Trolley oder Festeinbau) designe und dies wunderschön mache, jedoch die Funktion vernachlässige, wird dies die tägliche Arbeit der Mitarbeiter erschweren. Sie werden damit nie glücklich sein und dies auch nonverbal kommunizieren.</p>
<p>Wenn ich jedoch jede Schublade exakt in die richtige Position bringe, alle Einschübe auf die jeweiligen Produkte perfekt abgestimmt habe, das Möbel am Ende aussieht wie aus der Zahnarztpraxis (nichts gegen Zahnärzte, aber auch hier könnte man über die Gestaltung von Behandlungsräumen durchaus nachdenken) entsprungen, wird dies das Raumfeeling und Wohlgefühl des Gastes nicht positiv stimulieren.</p>
<p>Beide dieser Formeln müssen daher nicht nur auf gleich hohem Level erfüllt werden, sondern sie müssen vor allem dem Weg „Function and Design follows Emotion“ folgen. Wir entwickeln keine Produkte, wir verkaufen in der Hotellerie, in Thermen, in Day Spa`s Träume. Wir wollen unsere Klienten „glücklich“ machen.</p>
<p>Daher muss für den Innenarchitekten immer die erste Frage sein: „Für wen gestalte ich den Raum und welches Gefühl möchte ich in diesem Raum vermitteln“. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Planspiele, alles andere entwickelt sich dann daraus.</p>
<p>Gez. Joachim G. Hallwachs</p>
<p> </p>
<p><img src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/03/Bild412.jpg" alt="Treatmentroom ASIA" width="543" height="362" /></p>
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		<title>Beauty für echte Männer</title>
		<link>http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/02/11/beauty-fuer-echte-maenner/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swen Laempe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#62;&#62; Fortsetzung des Artikels zu Limbic® Sales Kaufen ist reine Kopfsache.
Von Innovativen und Performern
Etwas haben der Innovative und der Performer gemeinsam: Sie hassen Stillstand! Allerdings aus unterschiedlichen Motivationen heraus. Während beim Performer der Wunsch nach Dominanz stark ausgeprägt ist, sucht der Innovative ständig nach Stimulanz.
Deshalb ist Klettern des Innovativen liebster Sport. Hier bekommt er den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt; Fortsetzung des Artikels zu Limbic® Sales <a title="Kaufen ist reine Kopfsache" href="http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/02/01/kaufen-ist-reine-kopfsache/" target="_blank">Kaufen ist reine Kopfsache</a>.</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-426" src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_473778_XS_klein.jpg.jpg" alt="© Leah-Anne Thompson – Fotolia.com" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">© Leah-Anne Thompson – Fotolia.com</p></div>
<h4><strong>Von Innovativen und Performern</strong></h4>
<p>Etwas haben <strong>der Innovative und der Performer</strong> gemeinsam: Sie hassen Stillstand! Allerdings aus unterschiedlichen Motivationen heraus. Während beim Performer der Wunsch nach <strong>Dominanz </strong>stark ausgeprägt ist, sucht der Innovative ständig nach <strong>Stimulanz</strong>.</p>
<p>Deshalb ist Klettern des Innovativen liebster Sport. Hier bekommt er den <strong>Spaß und Kick</strong>, den er braucht. Zudem spricht ihn das Image des Trendsports an: Kletterer sind individuell, frei, risikobereit. Der Performer hingegen möchte vor allem <strong>Leistung </strong>zeigen und sich mit anderen messen – zum Beispiel beim Golfen. Wer hat das niedrigere Handicap? Er will es wissen! Außerdem passt Golfen zu seinem Selbstbild: Auch wenn es längst ein Sport für jedermann geworden ist – das Image des gepflegten Freizeitvergnügens hat es behalten.</p>
<h4>Wie verhalten sich die beiden nun in der Wellness-Welt?</h4>
<p>Der Performer versucht, es möglichst lange in der 90°C heißen Sauna auszuhalten – natürlich auf der obersten Bank –, um dann ins eiskalte Wasser zu springen. Unter dem Namen <strong>„Beauty für echte Männer“</strong> gönnt er sich danach eine vitalisierende und straffende Gesichtsbehandlung mit Kaviar-Gel. Der Innovative genießt eine Behandlung namens <strong>Bali Boreh</strong> – deren Wirkstoffe sich lesen wie das Rezept für ein indonesisches 3-Gänge-Menü – und vergnügt sich danach unter der prickelnden Erlebnisdusche mit eingebautem Soundsystem.</p>
<p>Diese Beschreibung ist natürlich <strong>plakativ und stereotyp</strong>. Limbic® Types sind keine homogenen Gruppen. Aber die Zuspitzung hilft uns, emotionale Muster innerhalb der Gruppe zu erkennen – und sie für gezieltes Marketing zu nutzen!</p>
<h4>Also wie bewerben wir ein Angebot, das die Performer ansprechen soll?</h4>
<p>Durch <strong>Exklusivität</strong>! Diese kann zum Beispiel durch den hohen Preis oder durch ein begrenztes Kontingent entstehen. Außerdem müssen wir den <strong>persönlichen Nutzen</strong> des Performers herausstellen. Ihm klarmachen, warum genau dieses Angebot ihn weiterbringt. Begriffe wie „stark, kräftigend, leistungssteigernd, dynamisch, jung, luxuriös, anspruchsvoll, Energie, Power, Gewinn, Marktführer, das Beste“ sind für den Performer Schlüsselwörter.</p>
<p>Der <strong>Innovative </strong>hingegen will individuelle Angebote, die er <strong>flexibel </strong>auf sich zuschneiden kann. Sie sollten nicht nur den <strong>aktuellen Trends</strong> folgen, sondern ihnen am besten einen Schritt voraus sein. Das muss auch die Wortwahl vermitteln: „neu, exotisch, flexibel, ausgefallen, besonders, individuell, einzigartig, frei, innovativ, frisch, Trend, Spaß“ – diese Begriffe beschreiben seine Welt. Und nur, wenn wir ihn dort abholen, kann unser Wellness Marketing erfolgreich sein!</p>
<p>Im nächsten Artikel <a href="http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/03/02/wellness-ist-weiblich-oder/" target="_self">&#8220;Wellness ist weiblich! Oder?&#8221;</a> erfahren Sie mehr über die Bewahrer und die Unterstützer. Bis dahin freue ich mich über Ihre Kommentare.</p>
<p>Swen Laempe</p>
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		<title>Kaufen ist reine Kopfsache</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Swen Laempe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir denken, wir kennen unsere Zielgruppe. Durchschnittliches Alter, Familienstand, Einkommen. Aber wissen wir auch, wie sie tickt? Was in ihren Köpfen vor sich geht? Das sollten wir besser. Denn die Kaufentscheidung fällt im Kopf!
Hirnforscher haben herausgefunden: Das Entscheidungszentrum für unser Kaufverhalten ist der limbische Lappen. Der Teil unseres Gehirns, der für die Emotionen verantwortlich ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_347" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-347  " src="http://www.wellness-agenda.org/blog/wp-content/uploads/2010/02/Fotolia_10457061_XS.jpg" alt="Die Kaufentscheidung trifft der limbische Lappen." width="230" /><p class="wp-caption-text">© Andreas Odersky - Fotolia.com</p></div>
<p>Wir denken, wir kennen unsere Zielgruppe. Durchschnittliches Alter, Familienstand, Einkommen. Aber wissen wir auch, wie sie tickt? Was in ihren Köpfen vor sich geht? Das sollten wir besser. Denn die <strong>Kaufentscheidung fällt im Kopf</strong>!</p>
<p>Hirnforscher haben herausgefunden: Das Entscheidungszentrum für unser Kaufverhalten ist der <strong>limbische Lappen</strong>. Der Teil unseres Gehirns, der für die Emotionen verantwortlich ist. Er entscheidet im Bruchteil einer Sekunde, was uns gefällt und was nicht. Der Verstand dient nur dazu, die Entscheidung nachträglich zu rechtfertigen. Um ein Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich zu vermarkten, müssen wir also nicht an die Ratio der potentiellen Kunden appellieren, sondern ihre <strong>Emotionen wecken</strong>. Ihnen ein gutes Gefühl verkaufen.</p>
<h4>Die Wellnessbranche – Experten für gute Gefühle?</h4>
<p>Wohlbefinden &#8230; das ist die <strong>Kernkompetenz der Wellnessbranche</strong>. Emotionsgerichtetes Marketing sollte für uns ein Leichtes sein. Doch auch wir wissen häufig viel zu wenig über die Gefühlswelt unserer potentiellen Kunden, um sie wirklich gezielt anzusprechen. Das gilt nicht nur für die Marketingstrategie, sondern auch für die Auswahl der Spa-Angebote, die Einrichtung der Massageräume und die Betreuung des Gastes vor Ort. Das <strong>Gesamtpaket </strong>muss stimmen. Denn ein Konzept, das nicht stimmig ist, enttäuscht die Gefühle und unbewussten Erwartungen des Gastes.</p>
<p>Also lernen wir unsere Wellness-Gäste etwas genauer kennen!</p>
<h4>Die emotionale Zielgruppe</h4>
<p>Für das <strong>Kaufverhalten </strong>sind nach Dr. Hans-Georg Häusel, Diplom-Psychologe und Entwickler der Limbic® Sales Methode, drei emotionale Motive bestimmend: <strong>Stimulanz, Balance und Dominanz</strong>. Auch wenn jeder Mensch alle Motivationen in sich trägt, sind sie doch von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Kunden mit ähnlichen Gefühls- und Wertesystemen können wir zusammenfassen. Sie ergeben unsere emotionalen Zielgruppen: die Bewahrer, die Unterstützer, die Innovativen und die Performer. In den folgenden Artikeln möchte ich sie Ihnen näher vorstellen.</p>
<p>&gt;&gt; Fortsetzung: <a href="http://www.wellness-agenda.org/blog/2010/02/11/beauty-fuer-echte-maenner/" target="_self">Beauty für echte Männer</a> &#8230;</p>
<p>Bis dahin freue ich mich über Ihre Kommentare. Haben Sie die limbische Methode schon ausprobiert? Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen …</p>
<p>Swen Laempe</p>
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